<Kapitel 3: 11.000 Jahre alte Landkarte? -
Prähistorische Flugplätze? Landebahnen für "Götter"?
- Die älteste Stadt der Erde - Wann schmilzt Gestein? -
Als die Flut kam - Die Mythologie der Sumerer - Knochen,
die nicht von Affen stammen - Hatten alle alten Zeichner
denselben Tick?>
3f: Beweise für Ausserirdische - Beispiele
[Eine Liste mit Beweisen für
Ausserirdische - die "graue Vorzeit" war nicht grau]
[Libanon: Tektiten-Steine]
<Im Libanon gibt es glasartige Felsbrocken, sogenannte
Tektiten, in denen der Amerikaner Dr. Stair radioaktive
Aluminium-Isotope entdeckte.
Tektit-Glassteine

Karte mit Europa, Afrika und dem Libanon [1] - ein
Tektit "Moldavit" aus der Region Moldau [2] -
schwarzer "Thailandit" aus Thailand [3]
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Die Bezeichnung "Tektit" kommt aus dem
Griechischen "tektos"=geschmolzen.
Meteoriteneinschläge provozieren das Schmelzen
von Gestein, das beim Aufschlag verdampft und
kilometerweit herumspritzt und dann als
glasartig herunterkommt [web01].
Manche Tektiten sind auch undurchsichtig. Den
"Schmucksteinen" und "Edelsteinen" werden auch
gewisse Heilkräft zugeschrieben. Im Internet
sind aus Libanon keine Tektiten zu finden,
scheinbar fehlen Präsentationen.
Geschmolzenes, verglastes Gestein kann gemäss
Däniken auch durch die Hitze von Atomwaffen
der Ausserirdischen entstanden sein (siehe die
Steinverglasungen in Sacsayhuamán oder die
Sandverglasungen in der Wüste Gobi und in
Nevada; In: "Erinnerungen an die Zukunft",
S.45-46).
Wenn ein Meteoritenenschlag die Ursache sein
soll, dann muss ein grosser Einschlagkrater
vorliegen. So entstehen durch Verdampfung und
Abkühlung die Streufelder mit halbdurchsichtigen
"Schmucksteinen" und "Edelsteinen" rund um einen
Krater. Hier ist eine Liste:
<Nordamerikanisches
Streufeld: vor 34-35 Mio.Jahren entstanden;
erst 1990 wurde der zugehörige
Chesapeake-Bay-Krater zugeordnet - er liegt
größtenteils unterm Meer und ist von
Sedimenten bedeckt.
Funde: Bediasite (schwarz in
Texas, USA) und Georgiagite (grünlich in
Georgia, USA)
Europäisches Streufeld: vor
14,3-14,5 Mio.Jahren entstanden; der
Ursprungskrater ist das Nördlinger Ries in
Deutschland.
Funde: Moldavit (grün bis
gelbgrün) entlang der Moldau, Tschechien,
Böhmen .
Elfenbeinküste: vor 1,3
Mio.Jahren in Westafrika, Lake
Bosumtwi-Krater in Ghana, Afrika .
Funde: Ivorite (schwarz)
entlang der Elfenbeinküste).
Australasiatisches
Streufeld: vor ca.0,7 Mio.Jahren entstanden,
erstreckt es sich über 10% der
Erdoberfläche. Bisher konnte kein Krater
zugeordnet werden, wahrscheinlich auf dem
Meeresboden und von Ablagerungen und
Sedimenten bedeckt.
Funde: Australite,
Billitonite (dunkel bis schwarz) in
Australien, Borneo und Sumatra.
Indochinite ( dunkel bis
schwarz) in Malaysia, Kambodscha,
Vietnam
Chinite (schwarz) in China
Javait auf Java, Philippinit
auf den Philippinen, Queenstownit in
Tasmanien, Thailandit in Thailand>
[web01]
Wikipedia verweist im Artikel
"Tektit" auch auf das Wüstenglas [web02].
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[Libanon: Tektiten-Steine -- Irak+Ägypten:
Optische Linsen]
Im Irak und in Ägypten fanden sich geschliffene
Kristall-Linsen, die sich heute nur unter Verwendung von
Cäsiumoxyd herstellen lassen, einem Oxyd also, das auf
elektrochemischem Weg gewonnen werden muss.
Diese Linse wird
im Film "Erinnerungen an die Zukunft gezeigt. Sie
ist im Britischen Museum in London ausgestellt:

London, Britisches Museum: Eine geschliffene
Linse, 2000 Jahre alt, gefunden in Vorderasien
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[Heluan (Helwan bei Kairo): Feines Gewebe]
In Heluan gibt es ein Stück Tuch, ein Gewebe von einer
Feinheit und Zartheit, das sich heute nur in einer
Spezialfabrik mit grossen erfahrungstechnischen Kenntnissen
weben liesse.
[Bagdad: Trockenbatterien - Elektroden und Elektrolyten]
Im Museum in Bagdad stehen elektrische Trockenbatterien, die
nach dem galvanischen Prinzip arbeiten.
An gleicher Stelle sind elektrische Elemente mit kupfernen
Elektroden und einem unbekannten Elektrolyten zu bestaunen
[S.51].

Bagdad, Irakisches Museum, ein Tongefäss,
Metallstäbe und Salzsäure ergibt eine Batterie
Dies wurde scheinbar alles an einem Ort gefunden.
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[London: Ägyptische Knochen mit Amputationen im Rechten
Winkel]
Die Universität London besitzt in ihrer ägyptischen
Abteilung einen urzeitlichen Knochen, der zehn Zentimeter
über dem rechten Handgelenk in einem glatten, rechtwinkligen
Schnitt fachgerecht amputiert worden ist.
[Kohistan (Iran): Höhlenzeichnung mit dem präzisen
Sternenhimmel]
In den vorderasiatischen Berglandschaften von Kohistan gibt
eine Höhlenzeichnung die genauen Positionen der Gestirne
wieder, die sie realiter vor 10.000 Jahren einnahmen. Venus
und Erde sind durch Linien verbunden.
[Regionen genannt "Kohistan" liegen in Afghanistan Pakistan,
Tadschikistan oder im Iran. Mit Vorderasien verbunden dürfte
es sich um den Iran handeln].
[Peru: Platin-Ornamente]
Auf der Hochebene von Peru wurden Ornamente aus Platin
gefunden.
[Mit Hochebene von Peru ist wahrscheinlich ist die Ebene
zwischen Cusco und Tiahuanaco gemeint. Leider fehlt eine
präzise Ortsangabe. Gemäss Wikipedia kannten die Ureinwohner
Süd-"Amerikas" Gold und Platin schon [web03]. Aber Däniken
hat auch dann immer noch eine Wahrheitsquote von 98%].
[China: Aluminiumteile von 300 n.Chr. ca.]
In einem Grab in [des Feldherrn] Chou-Chou (China) lagen
Teile eines Gürtels, die aus Aluminium bestehen.
[Eine Webseite erläutert diesen
Fund: <Im Grab des des 316 n. Chr. verstorbenen
chinesischen Feldherren Chou Chou wurden mehrere
Gürtelschnallen gefunden, die zu 85% aus Aluminium
bestehen.> [web04]
Der Feldherr Chou Chou ist im Internet nicht
feststellbar. Die Gürtelschnallen dürften in
irgendeinem Museum liegen, so der Feldherr erwähnt
wird. Schade, dass diese Angaben fehlen. Aluminium
ist fast immer mit anderen Gesteinen gebunden und
kann nur durch Elektrolyse hergestellt werden,
meistens durch die Elektrolyse von Bauxit [web05].
Die Ureinwohner konnten das nicht. Aluminiumteile
aus der Steinzeit stammen ausschliesslich von
Ausserirdischen].
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[Delhi: Eisenpfeiler, der nicht rostet]
In Delhi existiert ein alter Pfeiler aus Eisen, der weder
Phosphor noch Schwefel enthält und daher durch
Witterungseinflüsse nicht zerstört werden kann.
Dieses Sammelsurium von "Unmöglichkeiten" sollte uns doch
neugierig und unruhig machen. Mit welchen Mitteln, mit
welcher Intuition kommen primitive, in Höhlen lebende Wesen
dazu, die Gestirne in ihren richtigen Positionen zu
zeichnen? Aus welcher Präzisionswerkstatt stammen die
geschliffenen Kristall-Linsen? Wie konnte man Platin
schmelzen und modellieren, da dieses Edelmetall erst bei
Temperaturen von 1800 Grad zu schmelzen beginnt? Und wie
erhielt man Aluminium, ein Metall, das nur unter
beträchtlichen Schwierigkeiten aus dem Bauxit gewonnen
werden kann? [S.52]
[Das "graue Altertum" war nicht grau!]
Unmögliche Fragen, zuzugeben, aber müssen wir sie nicht
stellen? Da wir nicht bereit sind, anzunehmen oder
zuzugeben, dass es vor unserer Kultur eine höhere - vor
unserer Technik eine ähnlich perfekte gab, bleibt doch nur
die Hypothese vom Besuch aus dem Weltall! Solange die
Archäologie betrieben wird wie bisher, werden wir kaum je
eine Chance bekommen zu erfahren, ob unser graues Altertum
wirklich grau und nicht vielleicht ganz heiter war...
[Forschungsideen]
Ein utopisch-archäologisches Jahr ist fällig! In diesem
einen Jahr hätten sich Archäologen, Physiker, Chemiker,
Geologen, Metallurgen und alle korrespondierenden Zweige
dieser Wissenschaften mit der einen einzigen Frage zu
beschäftigen: erhielten unsere Vorfahren Besuch aus dem
Weltall?
Beispielsweise wird ein Metallurg einem Archäologen bündig
und schnell erklären können, wie kompliziert es ist,
Aluminium zu gewinnen. Ist es nicht denkbar, dass ein
Physiker in einer Felszeichnung auf Anhieb eine Formel
erkennt? Ein Chemiker mit seinen hochentwickelten
Arbeitsgeräten kann vielleicht die Vermutung, dass Obelisken
durch nasse Holzkeile oder durch unbekannte Säuren aus dem
Gestein gelöst wurden, bestätigen. Der Geologe schuldet uns
eine ganze Reihe von Antworten auf Fragen, was es mit
gewissen eiszeitlichen Ablagerungen auf sich hat. In die
Crew eines utopisch-archäologischen Jahres gehört
selbstverstándlich auch eine Tauchmannschaft, die im Toten
Meer nach radioaktiven Spuren einer eventuellen
Atomexplosion über Sodom und Gomorrha forscht.
[Geheimbibliotheken, die scheinbar etwas enthalten, was
man nicht wissen darf]
Warum sind die ältesten Bibliotheken der Welt
Geheimbibliotheken? Wovor denn hat man eigentlich Angst? Ist
es die Sorge, dass die viele Jahrtausende behütete und
verborgene Wahrheit endlich ans Licht kommt? [S.53]
Forschung und Fortschritt sind nicht aufzuhalten. Die
Ägypter hielten 4000 Jahre lang ihre "Götter" für reale
Wesen. Wir brachten noch im Mittelalter in glühendem
weltanschaulichem Eifer "Hexen" um. Die Vermutung der
geistreichen Griechen, sie könnten aus einem Gänsemagen die
Zukunft deuten, ist heute ebenso überholt wie die
Überzeugung der Ewiggestrigen, dass Nationalismus noch von
irgendeiner Wichtigkeit sei.
Wir haben tausendundeinen Irrtum der Vergangenheit zu
korrigieren. Die Selbstsicherheit, die zur Schau getragen
wird, ist fadenscheinig und nur noch eine schlichte Form
akuter Sturheit. Immer noch herrscht am grünen Tisch der
Wahn vor, ein Ding müsse erst bewiesen sein, ehe sich ein
"seriöser" Mensch mit ihm beschäftigen darf - oder kann.
Dabei ist es für uns sehr viel leichter und einfacher
geworden. Ehedem musste der, der einen neuen, noch nicht
gedachten Gedanken aussprach, mit Ächtung und Verfolgung
durch Kurie und Kollegen rechnen. es müsste, denkt man,
leichter geworden sein. Es gibt keine Bannbulle mehr und
Scheiterhaufen werden auch nicht mehr entzündet.
[Die Zensur in der heutigen Zeit, wie man alternative
Daten "fertigmacht" - die Killer-Sätze]
Allein, die Methoden unserer Zeit sind zwar weniger
spektakulär, aber sie sind kaum weniger fortschrittshemmend.
Es geht geräuschloser und viel eleganter zu. Mit
"killer-phrases", wie die Amerikaner sagen, werden
Hypothesen und unerträglich kühne Gedanken zugedeckt und
eingefroren. Der Möglichkeiten gibt es viele:
Das widerspricht den Satzungen! (Immer gut!)
Das ist zu wenig klassisch! (Imponiert zuverlässig)
Das ist zu radikal! (In seiner abschreckenden Wirkung ohne
Vergleich!)
Da machen die Universitäten nicht mit! (Überzeugend!)
[S.54)
Das haben andere auch schon versucht! (Fraglos! Aber mit
Erfolg?)
Wir können keinen Sinn darin erkennen! (Drum!)
Das verbietet die Religion! (Was soll man dazu sagen?)
Das ist noch nicht bewiesen! (Quod erat demonstrandum!)
[Die Kirchenzensur gegen neue Daten in der Geschichte]
"Der gesunde Menschenverstand muss einem sagen", rief vor
500 Jahren ein Wissenschaftler in den Gerichtssaal, "dass
die Erde niemals eine Kugel sein kann, sonst würden ja die
Menschen auf der unteren Hälfte ins Bodenlose stürzen!"
"Es steht nirgends in der Bibel", sagte ein anderer, "dass
die Erde sich um die Sonne drehe. Folglich ist jede solche
Behauptung Teufelswerk!"
[Zensur hängt von der technischen Entwicklung ab]
Es scheint, als wäre Borniertheit immer ein besonderes
Merkmal vor dem Beginn neuer Ideenwelten gewesen. An der
Schwelle zum 21. Jahrhundert allerdings sollte der
forschende Intellekt für phantastische Realitäten bereit
sein. Er sollte begierig darauf sein, Gesetze und
Erkenntnisse, die über Jahrhunderte als Tabu galten, durch
neue Erkenntnisse jedoch in Frage gestellt sind, zu
revidieren. Mag eine Nobelgarde auch versuchen, diese neue
geistige Flut einzudämmen, dann muss im Namen der Wahrheit,
im Zeichen der Realität, eine neue Welt gegen alle
Unbelehrbaren erobert werden. Wer noch vor 20 Jahren [1948
ca.] in wissenschaftlichen Kreisen von Satelliten sprach,
beging eine rt von akademischem Selbstmord. Heute kreisen
künstliche Himmelskörper, nämlich Satelliten, um die Sonne,
haben den Mars fotografiert und sind inzwischen sanft auf
dem Mond und auf der Venus gelandet, um mit ihren
(Touristen-)Kameras erstklassige Fotos von der fremden
Landschaft [S.55] zur Erde zu funken. Als im Frühjahr 1965
die ersten solcher Fotos vom Mars auf die Erde gefunkt
wurden, geschah dies mit einer stärke von 0,000 000 000 000
000 01 Watt, einer Leistung von nahezu unvorstellbarer
Schwäche.
Doch: NICHTS ist mehr unvorstellbar. Das Wort "unmöglich"
sollte für den modernen Forscher wortwörtlich unmöglich
geworden sein. Wer heute nicht mitgeht, wird morgen von der
Wirklichkeit erdrückt werden.
[Ohne Kampf gegen die Zensur kein Fortschritt]
Bleiben wir also beharrlich bei unserer Hypothese, wonach
vor unbekannten 1000 Jahren Astronauten von fremden Planeten
die Erde besucht haben. Wir wissen, dass unsere unbefangenen
und primitiven Vorfahren mit der überlegenen Technik der
Astronauten nichts anzufangen wussten. Sie verehrten die
Astronauten als "Götter", die von anderen Sternen kamen, und
den Astronauten blieb nichts anderes übrig, als diese
göttliche Verehrung über sich ergehen zu lassen - eine
Huldigung übrigens, auf die sich unsere Astronauten auf
unbekannten Planeten geistig durchaus präparieren müssen
[S.56].
[Höhlenmalereien und Felsmalereien, die
Astronauten zeigen]
In einigen Teilen unserer Erde leben heute noch Primitive,
für die ein Maschinengewehr eine Teufelswaffe ist. Ist für
sie ein Düsenflugzeug nicht vielleicht ein Fahrzeug der
Engel? Hören sie aus einem Rundfunkgerät nicht die Stimme
eines Gottes? Auch diese letzten Primitiven überliefern naiv
und unschuldig die Eindrücke der uns bereits
selbstverständlich scheinenden technischen Errungenschaften
in ihren Sagen von Generation zu Generation. Immer noch
ritzen sie ihre Göttergestalten und deren wunderbare vom
Himmel kommenden Schiffe auf Fels- und Höhlenwände.
Tatsächlich haben die Wilden uns derart bewahrt, was wir
heute suchen.
Höhlenzeichnungen in Kohistan [Afghanistan, Pakistan oder
Iran [web01]], in Frankreich, in Nordamerika [S.56] und in
Südrhodesien, in der Sahara und in Peru, sogar in Chile,
liegen auf der Linie unserer Hypothese.
[Die bemalten Felswände von Tassili in der Wüste von
Algerien - und in Tulare und Inyo in Kalifornien]
Das Felsenplateau Tassili in
Süd-Algerien liegt nahe der Oasenstadt Djanet. Die
Felszeichnungen zeigen Astronauten mit Helm,
Augenloch und manchmal auch Antennen.
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Henri Lhote (1903-1991 [web06]), ein französischer Forscher,
entdeckte im Tassili (Sahara) einige hundert (!) von
bemalten Wänden mit vielen 1000 Tier- und
Menschendarstellungen, darunter Gestalten mit kurzen,
eleganten Röcken; sie tragen Stäbe und undefinierbare,
viereckige Kästen an den Stäben. Neben Tiermalereien
erstaunen uns Wesen in einer Art von Taucheranzug. Der
grosse Marsgott - so taufte Lhote die Riesenzeichnung - war
ursprünglich sechs Meter hoch; der "Wilde" aber, der sie uns
hinterlassen hat, hat kaum so primitiv sein können, wie wir
es uns wünschen würden, damit alles adrett ins alte
Denksystem passt. Denn immerhin brauchte der "Wilde"
offenbar ein Arbeitsgerüst, um derart perspektivisch
zeichnen zu können, denn Niveauverschiebungen haben in
diesen Höhlen während der letzten Jahrtausende nicht
stattgefunden. Uns will, ohne die Phantasie sonderlich zu
strapazieren, scheinen, dass der grosse Marsgott in einem
Raum- oder Taucheranzug dargestellt wurde. Auf seinen
wuchtigen, plumpen Schultern liegt ein Helm, der durch eine
Art von Gelenk mit dem Rumpf verbunden ist. Dort, wo Mund
und Nase hingehören, zeigt der Helm verschiedene Schlitze.
Bereitwillig würde man an einen Zufall glauben oder gar an
die darstellerische Phantasie des vorzeitlichen "Künstlers",
wenn diese Darstellung einmalig wäre. Aber im Tassili finden
sich einige dieser plumpen, gleich ausgerüsteten Figuren,
und auch in den USA (Tulare Region, [Zentral-]Kalifornien)
sind sehr ähnliche Bilder an Felswänden gefunden worden.

Buch von Henri Lothe: Vers d'autres Tassili [5] -
Algerien, Tassili, Felszeichnung des
Riesen-Astronauten 6m hoch - Henri Lothe [6]
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[Die Felszeichnungen von Tulare hat Däniken für sich
behalten].
Grosszügig, wie wir die Dinge betrachten wollen, sind
wir bereit, auch noch zu unterstellen, dass die Primitiven
ungeschickt waren, und die Figuren in dieser ziemlich
verunglückten Art konterfeiten. Warum aber konnten dann
dieselben primitiven Höhlenbewohner in Perfektion Rinder und
normale menschliche Wesen abbilden? Darum scheint es uns
glaubwürdiger anzunehmen, dass die "Künstler" durchaus fähig
waren, das darzustellen, was sie tatsächlich sahen. In Inyo
County (Kalifornien) ist in einer Höhlenzeichnung eine
geometrische Figur - ohne extravaganten Spleen - als
regelrechter Rechenschieber in doppeltem Rahmen
identifizierbar. Die Archäologie meint dazu, es seien
Göttergestalten...
[Im Inyo County im Osten von Kalifornien ist eine bemahlte
Höhle anzutreffen, die Chumash Painted Cave. Däniken behält
aber den Ort und ein Foto des Motivs für sich].
[Iran, Sialk: Unbekanntes "Tier" mit je 5 Spiralen rechts
und links auf einer Keramik]
Auf einem Keramikgefäss, im Iran (Siyalk) gefunden, prangt
ein der Rasse nach unbekanntes Tier mit riesigen,
kerzengeraden Hörnern auf dem Kopf. Warum nicht? Aber die
beiden Hörner zeigen links und rechts je fünf Spiralen. Wenn
man sich zwei Stangen mit grossen Porzellan-Isolatoren
vorstellt, dann entspricht das etwa dieser Zeichnung. Was
sagt die Archäologie dazu? Ganz einfach: Es handelt sich um
das Symbol eines Gottes.
Sialk ist eine archäologische
Fundstelle, ein "Tell", ein Ruinenhügel, wo auf
den Ruinen einer Epoche jeweils die nächste
Stadt draufgebaut wurde. Wikipedia dazu:
<Tappe Sialk ( Tappe
ist die persische Form von Tepe/ Teppe:
„Hügel“) ist die Bezeichnung zweier Ruinenhügel
im Iran drei Kilometer
südwestlich der Stadt Kaschan. Die
prähistorischen Fundstellen liegen in der Nähe
des Fin-Gartens mit seinen
ergiebigen Wasserquellen, die schon seit alters
her die Menschen anzogen.> [web07] - Und in
Sialk wurden zahlreiche Ausgrabungen gemacht.

Karte des Iran mit Kaschan [7] - archäologische
Fundstätte Sialk im Iran [8] - Keramikvase aus
Sialk mit Gazellen mit grossen Hörnern [9]
Nur die Abbildung mit dem Fabeltier mit den
fünffachen Spiralen ist im Internet nicht zu
finden. Die hat Däniken für sich behalten...
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Götter sind preiswert, man deutet Vieles - mit Sicherheit
alles Ungeklärte - mit Hinweis auf ihre unvorstellbare
Jenseitigkeit. Im Raum des Unbeweisbaren lässt sich
friedlich leben. Jedes Figürchen, das gefunden wird, jedes
Ding, das man zusammenfügt, jede Gestalt, die sich aus
Scherben ergänzen lässt - ordnet man flugs irgendeiner alten
Religion zu. Passt aber so ein Ding selbst mit Gewalt in
keine der existenten Religionen, dann wird - wie ein
Kaninchen aus dem Zylinder - schnell ein neuer, verrückter
Altertumskult hervorgezaubert. Schon geht die Rechnung
wieder auf!
Was ist aber, wenn die Fresken im Tassili oder in den USA
oder in Frankreich tatsächlich wiedergeben, was der
Primitive gesehen hat? Was soll man antworten, wenn die
Spiralen an [S.58] den Stäben wirklich Antennen darstellten,
wie sie der Primitive bei den fremden "Göttern" gesehen hat?
Darf nicht sein, was nicht sein soll? Ein "Wilder", der
immerhin die Fertigkeit besitzt, Wandmalereien zu
vollbringen, kann doch gar so wild nicht mehr gewesen sein
[S.59].
[Der Brandberg in Südafrika: Die modern gekleidete Frau
aus der Steinzeit]
Die Dame von Brandberg (Südafrika) könnte eine Malerei des
20. Jahrhunderts sein: Im kurzärmligen Pullover, in
enganliegenden Hosen, mit Handschuhen, Kniebändern und
Pantoffeln. Die Dame ist nicht allein; hinter ihr steht ein
hagerer Mensch mit einer seltsam-stachligen Stange in der
Hand, und er trägt einen sehr komplizierten Helm mit
einer Art von Visier. Als moderne Malerei widerstandslos
akzeptiert! Peinlich ist nur, dass es sich um eine
Höhlenzeichnung handelt [S.59].

Der Brandberg in Südafrika, Karte [9] - und das
Panorama [10]

Südafrika, Felsenmalerei in einer Höhle des
Brandbergs mit Frau und Astronaut [11]
|
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[Norwegen und Schweden: Höhlenzeichnungen mit
undefinierbaren Köpfen]
Alle Götter, die auf Höhlenzeichnungen in Schweden und
Norwegen dargestellt sind, tragen schier uniform,
undefinierbare Köpfe. Es seien Tierköpfe, sagen die
Archäologen. Was für ein Widersinn liegt darin, einen "Gott"
zu verehren, den man gleichzeitig schlachtet und verspeist.
Oft sieht man Schiffe mit Flügeln und sehr oft ganz typische
Antennen [S.59].
[Leider behält Däniken auch hier Orte und Abbildungen für
sich].
[Italien: Astronauten in der Ortschaft Valcamonica bei
Brescia]
Im Valcamonica ([Camonica-Tal bei] Brescia, Italien)
wiederum gibt es Gestalten in plumpen Anzügen und,
ärgerlicherweise, tragen sie auch Hörner auf dem Kopf.

Karte mit Valcamonica bei Brescia

Italien, das Camonica-Tal mit Valcamonica
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Italien, Valcamonica, Felszeichnung mit zwei
perfekten Astronauten mit Antennenhelm
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Wir gehen nicht so weit zu behaupten, dass die italienischen
Höhlenbewohner in regem Reiseverkehr zwischen Nordamerika
oder Schweden, der Sahara und Spanien (Ciudad Real)
pendelten, um einen Austausch ihrer darstellerischen
Begabungen und Fortschritte zu exerzieren. Steht also die
unangenehme Frage im Raum, warum die Primitiven, unabhängig
voneinander, Gestalten in plumpen Anzügen mit Antennen auf
den Köpfen schufen...
Kein Wort würden wir über diese ungeklärten Seltsamkeiten
[S.59] verlieren, gäbe es sie nur an einem Ort der Welt.
Aber man findet sie fast überall.
Sobald wir die Vergangenheit mit unserem Blick sehen und aus
der Phantasie unseres technischen Zeitalters erfüllen,
beginnen die Schleier, die über dem Dunkel liegen, sich zu
heben. Ein Studium uralter, heiliger Bücher hilft uns
weiter, unsere Hypothese zu einer so denkbaren Realität
werden zu lassen, dass die Vergangenheitsforschung auf die
Dauer den revolutionären Fragen sich nicht mehr entziehen
kann [S.60].