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Erich von Däniken: Erinnerungen an die Zukunft

Kapitel 3f: Beweise für Ausserirdische - Beispiele

Libanon: Tektiten-Steine -- Irak+Ägypten: Optische Linsen -- Heluan (Helwan bei Kairo): Feines Gewebe -- Bagdad: Trockenbatterien - Elektroden und Elektrolyten -- London: Ägyptische Knochen mit Amputationen im Rechten Winkel -- Kohistan (Iran): Höhlenzeichnung mit dem präzisen Sternenhimmel -- Peru: Platin-Ornamente -- China: Aluminiumteile von 300 n.Chr. ca. -- Delhi: Eisenpfeiler, der nicht rostet -- Geheimbibliotheken -- Zensur - die Killer-Sätze -- Kirchenzensur -- Zensur gemäss technischer Entwicklung -- Höhlenmalereien und Felsmalereien, die Astronauten zeigen -- Tassili in Algerien - Tulare und Inyo in Kalifornien -- Iran, Sialk: Unbekanntes "Tier" mit je 5 Spiralen -- Brandberg in Südafrika: Die modern gekleidete Frau aus der Steinzeit -- Norwegen und Schweden: Höhlenzeichnungen mit undefinierbaren Köpfen -- Italien: Astronauten in der Ortschaft Valcamonica bei Brescia

Moldavit, ein Tektit  London, Britisches Museum: Eine
                        geschliffene Linse, 2000 Jahre alt, gefunden in
                        Vorderasien  Italien, Camonica-Tal, Felszeichnung mit
                        zwei perfekten Astronauten mit Antennenhelm
Moldavit, ein Tektit - London, Britisches Museum: Eine geschliffene Linse, 2000 Jahre alt, gefunden in Vorderasien - Italien, Camonica-Tal, Felszeichnung mit zwei perfekten Astronauten mit Antennenhelm

aus: Erich von Däniken: Erinnerungen an die Zukunft; Econ-Verlag GmbH, Düsseldorf und Wien 1968;

präsentiert von Michael Palomino (2014)

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<Kapitel 3: 11.000 Jahre alte Landkarte? - Prähistorische Flugplätze? Landebahnen für "Götter"? - Die älteste Stadt der Erde - Wann schmilzt Gestein? - Als die Flut kam - Die Mythologie der Sumerer - Knochen, die nicht von Affen stammen - Hatten alle alten Zeichner denselben Tick?>

3f: Beweise für Ausserirdische - Beispiele

[Eine Liste mit Beweisen für Ausserirdische - die "graue Vorzeit" war nicht grau]

[Libanon: Tektiten-Steine]
<Im Libanon gibt es glasartige Felsbrocken, sogenannte Tektiten, in denen der Amerikaner Dr. Stair radioaktive Aluminium-Isotope entdeckte.

Tektit-Glassteine
Karte mit Europa, Afrika und dem
                        Libanon  Moldavit  Schwarzer Thailandit
Karte mit Europa, Afrika und dem Libanon [1] - ein Tektit "Moldavit" aus der Region Moldau [2] - schwarzer "Thailandit" aus Thailand [3]

Die Bezeichnung "Tektit" kommt aus dem Griechischen "tektos"=geschmolzen. Meteoriteneinschläge provozieren das Schmelzen von Gestein, das beim Aufschlag verdampft und kilometerweit herumspritzt und dann als glasartig herunterkommt [web01]. Manche Tektiten sind auch undurchsichtig. Den "Schmucksteinen" und "Edelsteinen" werden auch gewisse Heilkräft zugeschrieben. Im Internet sind aus Libanon keine Tektiten zu finden, scheinbar fehlen Präsentationen.

Geschmolzenes, verglastes Gestein kann gemäss Däniken auch durch die Hitze von Atomwaffen der Ausserirdischen entstanden sein (siehe die Steinverglasungen in Sacsayhuamán oder die Sandverglasungen in der Wüste Gobi und in Nevada; In: "Erinnerungen an die Zukunft", S.45-46).


Wenn ein Meteoritenenschlag die Ursache sein soll, dann muss ein grosser Einschlagkrater vorliegen. So entstehen durch Verdampfung und Abkühlung die Streufelder mit halbdurchsichtigen "Schmucksteinen" und "Edelsteinen" rund um einen Krater. Hier ist eine Liste:

<Nordamerikanisches Streufeld: vor 34-35 Mio.Jahren entstanden; erst 1990 wurde der zugehörige Chesapeake-Bay-Krater zugeordnet - er liegt größtenteils unterm Meer und ist von Sedimenten bedeckt.

Funde: Bediasite (schwarz in Texas, USA) und Georgiagite (grünlich in Georgia, USA)

Europäisches Streufeld: vor 14,3-14,5 Mio.Jahren entstanden; der Ursprungskrater ist das Nördlinger Ries in Deutschland.

Funde: Moldavit (grün bis gelbgrün) entlang der Moldau, Tschechien, Böhmen .

Elfenbeinküste: vor 1,3 Mio.Jahren in Westafrika, Lake Bosumtwi-Krater in Ghana, Afrika .

Funde: Ivorite (schwarz) entlang der Elfenbeinküste).

Australasiatisches Streufeld: vor ca.0,7 Mio.Jahren entstanden, erstreckt es sich über 10% der Erdoberfläche. Bisher konnte kein Krater zugeordnet werden, wahrscheinlich auf dem Meeresboden und von Ablagerungen und Sedimenten bedeckt.

Funde: Australite, Billitonite (dunkel bis schwarz) in Australien, Borneo und Sumatra.

Indochinite ( dunkel bis schwarz) in Malaysia, Kambodscha, Vietnam 

Chinite (schwarz) in China

Javait auf Java, Philippinit auf den Philippinen, Queenstownit in Tasmanien, Thailandit in Thailand> [web01]

Wikipedia verweist im Artikel "Tektit" auch auf das Wüstenglas [web02].



[Libanon: Tektiten-Steine -- Irak+Ägypten: Optische Linsen]
Im Irak und in Ägypten fanden sich geschliffene Kristall-Linsen, die sich heute nur unter Verwendung von Cäsiumoxyd herstellen lassen, einem Oxyd also, das auf elektrochemischem Weg gewonnen werden muss.

Diese Linse wird im Film "Erinnerungen an die Zukunft gezeigt. Sie ist im Britischen Museum in London ausgestellt:
London, Britisches Museum: Eine
                        geschliffene Linse, 2000 Jahre alt, gefunden in
                        Vorderasien
London, Britisches Museum: Eine geschliffene Linse, 2000 Jahre alt, gefunden in Vorderasien



[Heluan (Helwan bei Kairo): Feines Gewebe]
In Heluan gibt es ein Stück Tuch, ein Gewebe von einer Feinheit und Zartheit, das sich heute nur in einer Spezialfabrik mit grossen erfahrungstechnischen Kenntnissen weben liesse.

[Bagdad: Trockenbatterien - Elektroden und Elektrolyten]
Im Museum in Bagdad stehen elektrische Trockenbatterien, die nach dem galvanischen Prinzip arbeiten.

An gleicher Stelle sind elektrische Elemente mit kupfernen Elektroden und einem unbekannten Elektrolyten zu bestaunen [S.51].


Bagdad, Irakisches Museum, ein
                        Tongefäss, Metallstäbe und Salzsäure ergibt eine
                        Batterie
Bagdad, Irakisches Museum, ein Tongefäss, Metallstäbe und Salzsäure ergibt eine Batterie
Dies wurde scheinbar alles an einem Ort gefunden.



[London: Ägyptische Knochen mit Amputationen im Rechten Winkel]
Die Universität London besitzt in ihrer ägyptischen Abteilung einen urzeitlichen Knochen, der zehn Zentimeter über dem rechten Handgelenk in einem glatten, rechtwinkligen Schnitt fachgerecht amputiert worden ist.

[Kohistan (Iran): Höhlenzeichnung mit dem präzisen Sternenhimmel]
In den vorderasiatischen Berglandschaften von Kohistan gibt eine Höhlenzeichnung die genauen Positionen der Gestirne wieder, die sie realiter vor 10.000 Jahren einnahmen. Venus und Erde sind durch Linien verbunden.

[Regionen genannt "Kohistan" liegen in Afghanistan Pakistan, Tadschikistan oder im Iran. Mit Vorderasien verbunden dürfte es sich um den Iran handeln].

[Peru: Platin-Ornamente]
Auf der Hochebene von Peru wurden Ornamente aus Platin gefunden.

[Mit Hochebene von Peru ist wahrscheinlich ist die Ebene zwischen Cusco und Tiahuanaco gemeint. Leider fehlt eine präzise Ortsangabe. Gemäss Wikipedia kannten die Ureinwohner Süd-"Amerikas" Gold und Platin schon [web03]. Aber Däniken hat auch dann immer noch eine Wahrheitsquote von 98%].

[China: Aluminiumteile von 300 n.Chr. ca.]
In einem Grab in [des Feldherrn] Chou-Chou (China) lagen Teile eines Gürtels, die aus Aluminium bestehen.

[Eine Webseite erläutert diesen Fund: <Im Grab des des 316 n. Chr. verstorbenen chinesischen Feldherren Chou Chou wurden mehrere Gürtelschnallen gefunden, die zu 85% aus Aluminium bestehen.> [web04]

Der Feldherr Chou Chou ist im Internet nicht feststellbar. Die Gürtelschnallen dürften in irgendeinem Museum liegen, so der Feldherr erwähnt wird. Schade, dass diese Angaben fehlen. Aluminium ist fast immer mit anderen Gesteinen gebunden und kann nur durch Elektrolyse hergestellt werden, meistens durch die Elektrolyse von Bauxit [web05]. Die Ureinwohner konnten das nicht. Aluminiumteile aus der Steinzeit stammen ausschliesslich von Ausserirdischen].

[Delhi: Eisenpfeiler, der nicht rostet]
In Delhi existiert ein alter Pfeiler aus Eisen, der weder Phosphor noch Schwefel enthält und daher durch Witterungseinflüsse nicht zerstört werden kann.

Dieses Sammelsurium von "Unmöglichkeiten" sollte uns doch neugierig und unruhig machen. Mit welchen Mitteln, mit welcher Intuition kommen primitive, in Höhlen lebende Wesen dazu, die Gestirne in ihren richtigen Positionen zu zeichnen? Aus welcher Präzisionswerkstatt stammen die geschliffenen Kristall-Linsen? Wie konnte man Platin schmelzen und modellieren, da dieses Edelmetall erst bei Temperaturen von 1800 Grad zu schmelzen beginnt? Und wie erhielt man Aluminium, ein Metall, das nur unter beträchtlichen Schwierigkeiten aus dem Bauxit gewonnen werden kann? [S.52]

[Das "graue Altertum" war nicht grau!]

Unmögliche Fragen, zuzugeben, aber müssen wir sie nicht stellen? Da wir nicht bereit sind, anzunehmen oder zuzugeben, dass es vor unserer Kultur eine höhere - vor unserer Technik eine ähnlich perfekte gab, bleibt doch nur die Hypothese vom Besuch aus dem Weltall! Solange die Archäologie betrieben wird wie bisher, werden wir kaum je eine Chance bekommen zu erfahren, ob unser graues Altertum wirklich grau und nicht vielleicht ganz heiter war...

[Forschungsideen]

Ein utopisch-archäologisches Jahr ist fällig! In diesem einen Jahr hätten sich Archäologen, Physiker, Chemiker, Geologen, Metallurgen und alle korrespondierenden Zweige dieser Wissenschaften mit der einen einzigen Frage zu beschäftigen: erhielten unsere Vorfahren Besuch aus dem Weltall?

Beispielsweise wird ein Metallurg einem Archäologen bündig und schnell erklären können, wie kompliziert es ist, Aluminium zu gewinnen. Ist es nicht denkbar, dass ein Physiker in einer Felszeichnung auf Anhieb eine Formel erkennt? Ein Chemiker mit seinen hochentwickelten Arbeitsgeräten kann vielleicht die Vermutung, dass Obelisken durch nasse Holzkeile oder durch unbekannte Säuren aus dem Gestein gelöst wurden, bestätigen. Der Geologe schuldet uns eine ganze Reihe von Antworten auf Fragen, was es mit gewissen eiszeitlichen Ablagerungen auf sich hat. In die Crew eines utopisch-archäologischen Jahres gehört selbstverstándlich auch eine Tauchmannschaft, die im Toten Meer nach radioaktiven Spuren einer eventuellen Atomexplosion über Sodom und Gomorrha forscht.

[Geheimbibliotheken, die scheinbar etwas enthalten, was man nicht wissen darf]

Warum sind die ältesten Bibliotheken der Welt Geheimbibliotheken? Wovor denn hat man eigentlich Angst? Ist es die Sorge, dass die viele Jahrtausende behütete und verborgene Wahrheit endlich ans Licht kommt? [S.53]

Forschung und Fortschritt sind nicht aufzuhalten. Die Ägypter hielten 4000 Jahre lang ihre "Götter" für reale Wesen. Wir brachten noch im Mittelalter in glühendem weltanschaulichem Eifer "Hexen" um. Die Vermutung der geistreichen Griechen, sie könnten aus einem Gänsemagen die Zukunft deuten, ist heute ebenso überholt wie die Überzeugung der Ewiggestrigen, dass Nationalismus noch von irgendeiner Wichtigkeit sei.

Wir haben tausendundeinen Irrtum der Vergangenheit zu korrigieren. Die Selbstsicherheit, die zur Schau getragen wird, ist fadenscheinig und nur noch eine schlichte Form akuter Sturheit. Immer noch herrscht am grünen Tisch der Wahn vor, ein Ding müsse erst bewiesen sein, ehe sich ein "seriöser" Mensch mit ihm beschäftigen darf - oder kann.

Dabei ist es für uns sehr viel leichter und einfacher geworden. Ehedem musste der, der einen neuen, noch nicht gedachten Gedanken aussprach, mit Ächtung und Verfolgung durch Kurie und Kollegen rechnen. es müsste, denkt man, leichter geworden sein. Es gibt keine Bannbulle mehr und Scheiterhaufen werden auch nicht mehr entzündet.

[Die Zensur in der heutigen Zeit, wie man alternative Daten "fertigmacht" - die Killer-Sätze]

Allein, die Methoden unserer Zeit sind zwar weniger spektakulär, aber sie sind kaum weniger fortschrittshemmend. Es geht geräuschloser und viel eleganter zu. Mit "killer-phrases", wie die Amerikaner sagen, werden Hypothesen und unerträglich kühne Gedanken zugedeckt und eingefroren. Der Möglichkeiten gibt es viele:
Das widerspricht den Satzungen! (Immer gut!)
Das ist zu wenig klassisch! (Imponiert zuverlässig)
Das ist zu radikal! (In seiner abschreckenden Wirkung ohne Vergleich!)
Da machen die Universitäten nicht mit! (Überzeugend!) [S.54)
Das haben andere auch schon versucht! (Fraglos! Aber mit Erfolg?)
Wir können keinen Sinn darin erkennen! (Drum!)
Das verbietet die Religion! (Was soll man dazu sagen?)
Das ist noch nicht bewiesen! (Quod erat demonstrandum!)
[Die Kirchenzensur gegen neue Daten in der Geschichte]

"Der gesunde Menschenverstand muss einem sagen", rief vor 500 Jahren ein Wissenschaftler in den Gerichtssaal, "dass die Erde niemals eine Kugel sein kann, sonst würden ja die Menschen auf der unteren Hälfte ins Bodenlose stürzen!"

"Es steht nirgends in der Bibel", sagte ein anderer, "dass die Erde sich um die Sonne drehe. Folglich ist jede solche Behauptung Teufelswerk!"

[Zensur hängt von der technischen Entwicklung ab]

Es scheint, als wäre Borniertheit immer ein besonderes Merkmal vor dem Beginn neuer Ideenwelten gewesen. An der Schwelle zum 21. Jahrhundert allerdings sollte der forschende Intellekt für phantastische Realitäten bereit sein. Er sollte begierig darauf sein, Gesetze und Erkenntnisse, die über Jahrhunderte als Tabu galten, durch neue Erkenntnisse jedoch in Frage gestellt sind, zu revidieren. Mag eine Nobelgarde auch versuchen, diese neue geistige Flut einzudämmen, dann muss im Namen der Wahrheit, im Zeichen der Realität, eine neue Welt gegen alle Unbelehrbaren erobert werden. Wer noch vor 20 Jahren [1948 ca.] in wissenschaftlichen Kreisen von Satelliten sprach, beging eine rt von akademischem Selbstmord. Heute kreisen künstliche Himmelskörper, nämlich Satelliten, um die Sonne, haben den Mars fotografiert und sind inzwischen sanft auf dem Mond und auf der Venus gelandet, um mit ihren (Touristen-)Kameras erstklassige Fotos von der fremden Landschaft [S.55] zur Erde zu funken. Als im Frühjahr 1965 die ersten solcher Fotos vom Mars auf die Erde gefunkt wurden, geschah dies mit einer stärke von 0,000 000 000 000 000 01 Watt, einer Leistung von nahezu unvorstellbarer Schwäche.

Doch: NICHTS ist mehr unvorstellbar. Das Wort "unmöglich" sollte für den modernen Forscher wortwörtlich unmöglich geworden sein. Wer heute nicht mitgeht, wird morgen von der Wirklichkeit erdrückt werden.

[Ohne Kampf gegen die Zensur kein Fortschritt]

Bleiben wir also beharrlich bei unserer Hypothese, wonach vor unbekannten 1000 Jahren Astronauten von fremden Planeten die Erde besucht haben. Wir wissen, dass unsere unbefangenen und primitiven Vorfahren mit der überlegenen Technik der Astronauten nichts anzufangen wussten. Sie verehrten die Astronauten als "Götter", die von anderen Sternen kamen, und den Astronauten blieb nichts anderes übrig, als diese göttliche Verehrung über sich ergehen zu lassen - eine Huldigung übrigens, auf die sich unsere Astronauten auf unbekannten Planeten geistig durchaus präparieren müssen [S.56].

[Höhlenmalereien und Felsmalereien, die Astronauten zeigen]

In einigen Teilen unserer Erde leben heute noch Primitive, für die ein Maschinengewehr eine Teufelswaffe ist. Ist für sie ein Düsenflugzeug nicht vielleicht ein Fahrzeug der Engel? Hören sie aus einem Rundfunkgerät nicht die Stimme eines Gottes? Auch diese letzten Primitiven überliefern naiv und unschuldig die Eindrücke der uns bereits selbstverständlich scheinenden technischen Errungenschaften in ihren Sagen von Generation zu Generation. Immer noch ritzen sie ihre Göttergestalten und deren wunderbare vom Himmel kommenden Schiffe auf Fels- und Höhlenwände. Tatsächlich haben die Wilden uns derart bewahrt, was wir heute suchen.

Höhlenzeichnungen in Kohistan [Afghanistan, Pakistan oder Iran [web01]], in Frankreich, in Nordamerika [S.56] und in Südrhodesien, in der Sahara und in Peru, sogar in Chile, liegen auf der Linie unserer Hypothese.

[Die bemalten Felswände von Tassili in der Wüste von Algerien - und in Tulare und Inyo in Kalifornien]

Das Felsenplateau Tassili in Süd-Algerien liegt nahe der Oasenstadt Djanet. Die Felszeichnungen zeigen Astronauten mit Helm,  Augenloch und manchmal auch Antennen.

Karte von Algerien
                          mit Tassili  Algerien, Sicht von der Oase Djanet auf
                          das Hochplateau Tassili  Algerien, Tassili: Felszeichnung mit
                          Astronauten mit Antennen
Karte von Algerien mit Tassili - Algerien, Sicht von der Oase Djanet auf das Hochplateau Tassili - Algerien, Tassili: Felszeichnung mit Astronauten mit Antennen



Henri Lhote (1903-1991 [web06]), ein französischer Forscher, entdeckte im Tassili (Sahara) einige hundert (!) von bemalten Wänden mit vielen 1000 Tier- und Menschendarstellungen, darunter Gestalten mit kurzen, eleganten Röcken; sie tragen Stäbe und undefinierbare, viereckige Kästen an den Stäben. Neben Tiermalereien erstaunen uns Wesen in einer Art von Taucheranzug. Der grosse Marsgott - so taufte Lhote die Riesenzeichnung - war ursprünglich sechs Meter hoch; der "Wilde" aber, der sie uns hinterlassen hat, hat kaum so primitiv sein können, wie wir es uns wünschen würden, damit alles adrett ins alte Denksystem passt. Denn immerhin brauchte der "Wilde" offenbar ein Arbeitsgerüst, um derart perspektivisch zeichnen zu können, denn Niveauverschiebungen haben in diesen Höhlen während der letzten Jahrtausende nicht stattgefunden. Uns will, ohne die Phantasie sonderlich zu strapazieren, scheinen, dass der grosse Marsgott in einem Raum- oder Taucheranzug dargestellt wurde. Auf seinen wuchtigen, plumpen Schultern liegt ein Helm, der durch eine Art von Gelenk mit dem Rumpf verbunden ist. Dort, wo Mund und Nase hingehören, zeigt der Helm verschiedene Schlitze. Bereitwillig würde man an einen Zufall glauben oder gar an die darstellerische Phantasie des vorzeitlichen "Künstlers", wenn diese Darstellung einmalig wäre. Aber im Tassili finden sich einige dieser plumpen, gleich ausgerüsteten Figuren, und auch in den USA (Tulare Region, [Zentral-]Kalifornien) sind sehr ähnliche Bilder an Felswänden gefunden worden.

Buch von Henri Lothe:
                        Vers d'autres Tassili  Algerien, Tassili, Felszeichnung des
                        Riesen-Astronauten 6m hoch  Henri
                        Lothe
Buch von Henri Lothe: Vers d'autres Tassili [5] - Algerien, Tassili, Felszeichnung des Riesen-Astronauten 6m hoch - Henri Lothe [6]


[Die Felszeichnungen von Tulare hat Däniken für sich behalten].

Grosszügig, wie  wir die Dinge betrachten wollen, sind wir bereit, auch noch zu unterstellen, dass die Primitiven ungeschickt waren, und die Figuren in dieser ziemlich verunglückten Art konterfeiten. Warum aber konnten dann dieselben primitiven Höhlenbewohner in Perfektion Rinder und normale menschliche Wesen abbilden? Darum scheint es uns glaubwürdiger anzunehmen, dass die "Künstler" durchaus fähig waren, das darzustellen, was sie tatsächlich sahen. In Inyo County (Kalifornien) ist in einer Höhlenzeichnung eine geometrische Figur - ohne extravaganten Spleen - als regelrechter Rechenschieber in doppeltem Rahmen identifizierbar. Die Archäologie meint dazu, es seien Göttergestalten...

[Im Inyo County im Osten von Kalifornien ist eine bemahlte Höhle anzutreffen, die Chumash Painted Cave. Däniken behält aber den Ort und ein Foto des Motivs für sich].

[Iran, Sialk: Unbekanntes "Tier" mit je 5 Spiralen rechts und links auf einer Keramik]

Auf einem Keramikgefäss, im Iran (Siyalk) gefunden, prangt ein der Rasse nach unbekanntes Tier mit riesigen, kerzengeraden Hörnern auf dem Kopf. Warum nicht? Aber die beiden Hörner zeigen links und rechts je fünf Spiralen. Wenn man sich zwei Stangen mit grossen Porzellan-Isolatoren vorstellt, dann entspricht das etwa dieser Zeichnung. Was sagt die Archäologie dazu? Ganz einfach: Es handelt sich um das Symbol eines Gottes.

Sialk ist eine archäologische Fundstelle, ein "Tell", ein Ruinenhügel, wo auf den Ruinen einer Epoche jeweils die nächste Stadt draufgebaut wurde. Wikipedia dazu:

<Tappe Sialk (Tappe ist die persische Form von Tepe/Teppe: „Hügel“) ist die Bezeichnung zweier Ruinenhügel im Iran drei Kilometer südwestlich der Stadt Kaschan. Die prähistorischen Fundstellen liegen in der Nähe des Fin-Gartens mit seinen ergiebigen Wasserquellen, die schon seit alters her die Menschen anzogen.> [web07] - Und in Sialk wurden zahlreiche Ausgrabungen gemacht.

Karte des Iran mit
                          Kaschan  Archäologische Fundstätte Sialk im Iran  Keramikvase aus Sialk mit Gazellen mit
                          grossen Hörnern
Karte des Iran mit Kaschan [7] - archäologische Fundstätte Sialk im Iran [8] - Keramikvase aus Sialk mit Gazellen mit grossen Hörnern [9]

Nur die Abbildung mit dem Fabeltier mit den fünffachen Spiralen ist im Internet nicht zu finden. Die hat Däniken für sich behalten...

Götter sind preiswert, man deutet Vieles - mit Sicherheit alles Ungeklärte - mit Hinweis auf ihre unvorstellbare Jenseitigkeit. Im Raum des Unbeweisbaren lässt sich friedlich leben. Jedes Figürchen, das gefunden wird, jedes Ding, das man zusammenfügt, jede Gestalt, die sich aus Scherben ergänzen lässt - ordnet man flugs irgendeiner alten Religion zu. Passt aber so ein Ding selbst mit Gewalt in keine der existenten Religionen, dann wird - wie ein Kaninchen aus dem Zylinder - schnell ein neuer, verrückter Altertumskult hervorgezaubert. Schon geht die Rechnung wieder auf!

Was ist aber, wenn die Fresken im Tassili oder in den USA oder in Frankreich tatsächlich wiedergeben, was der Primitive gesehen hat? Was soll man antworten, wenn die Spiralen an [S.58] den Stäben wirklich Antennen darstellten, wie sie der Primitive bei den fremden "Göttern" gesehen hat? Darf nicht sein, was nicht sein soll? Ein "Wilder", der immerhin die Fertigkeit besitzt, Wandmalereien zu vollbringen, kann doch gar so wild nicht mehr gewesen sein [S.59].

[Der Brandberg in Südafrika: Die modern gekleidete Frau aus der Steinzeit]

Die Dame von Brandberg (Südafrika) könnte eine Malerei des 20. Jahrhunderts sein: Im kurzärmligen Pullover, in enganliegenden Hosen, mit Handschuhen, Kniebändern und Pantoffeln. Die Dame ist nicht allein; hinter ihr steht ein hagerer Mensch mit einer seltsam-stachligen Stange in der Hand, und  er trägt einen sehr komplizierten Helm mit einer Art von Visier. Als moderne Malerei widerstandslos akzeptiert! Peinlich ist nur, dass es sich um eine Höhlenzeichnung handelt [S.59].

Der Brandberg in
                        Südafrika, Karte  Der
                        Brandberg in Südafrika, Panorama
Der Brandberg in Südafrika, Karte [9] - und das Panorama [10]
Südafrika, Felsenmalerei in einer Höhle
                        des Brandbergs mit Frau und Astronaut
 Südafrika, Felsenmalerei in einer Höhle des Brandbergs mit Frau und Astronaut [11]



[Norwegen und Schweden: Höhlenzeichnungen mit undefinierbaren Köpfen]

Alle Götter, die auf Höhlenzeichnungen in Schweden und Norwegen dargestellt sind, tragen schier uniform, undefinierbare Köpfe. Es seien Tierköpfe, sagen die Archäologen. Was für ein Widersinn liegt darin, einen "Gott" zu verehren, den man gleichzeitig schlachtet und verspeist. Oft sieht man Schiffe mit Flügeln und sehr oft ganz typische Antennen [S.59].

[Leider behält Däniken auch hier Orte und Abbildungen für sich].

[Italien: Astronauten in der Ortschaft Valcamonica bei Brescia]

Im Valcamonica ([Camonica-Tal bei] Brescia, Italien) wiederum gibt es Gestalten in plumpen Anzügen und, ärgerlicherweise, tragen sie auch Hörner auf dem Kopf.



Karte mit Valcamonica bei Brescia
Karte mit Valcamonica bei Brescia
Italien, das Camonica-Tal
Italien, das Camonica-Tal mit Valcamonica
  Italien,
                        Camonica-Tal, Felszeichnung mit zwei perfekten
                        Astronauten mit Antennenhelm
Italien, Valcamonica, Felszeichnung mit zwei perfekten Astronauten mit Antennenhelm

Wir gehen nicht so weit zu behaupten, dass die italienischen Höhlenbewohner in regem Reiseverkehr zwischen Nordamerika oder Schweden, der Sahara und Spanien (Ciudad Real) pendelten, um einen Austausch ihrer darstellerischen Begabungen und Fortschritte zu exerzieren. Steht also die unangenehme Frage im Raum, warum die Primitiven, unabhängig voneinander, Gestalten in plumpen Anzügen mit Antennen auf den Köpfen schufen...

Kein Wort würden wir über diese ungeklärten Seltsamkeiten [S.59] verlieren, gäbe es sie nur an einem Ort der Welt. Aber man findet sie fast überall.

Sobald wir die Vergangenheit mit unserem Blick sehen und aus der Phantasie unseres technischen Zeitalters erfüllen, beginnen die Schleier, die über dem Dunkel liegen, sich zu heben. Ein Studium uralter, heiliger Bücher hilft uns weiter, unsere Hypothese zu einer so denkbaren Realität werden zu lassen, dass die Vergangenheitsforschung auf die Dauer den revolutionären Fragen sich nicht mehr entziehen kann [S.60].

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Quellen
[web01] Kohistan: http://en.wikipedia.org/wiki/Kohistan
[web02] Tektik: http://de.wikipedia.org/wiki/Tektit
[web03] Platin: http://de.wikipedia.org/wiki/Platin
[web04] Feldherr Chou-Chou aus China und Gürtelschnallen aus Aluminium: http://www.seti-astronautik.de/aluminium.htm
[web05] Aluminium: http://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium
[web06] Archäologe Henri Lothe: http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_Lhote
[web07] Archäologische Fundstätte Sialk im Iran: http://de.wikipedia.org/wiki/Tappe_Sialk

Fotoquellen
[1] Karte mit Europa, Afrika und dem Libanon: https://www.bing.com/maps/
[2] Moldavit: http://newprophetsinitiative.blogspot.de/p/moldavite.html
[3] Thailandit: http://www.ebay.de/sch/Heilsteine-/34719/i.html?_dcat=34719&Form=Anh%25C3%25A4nger&Kategorie=Meteorit
[4] Karte von Algerien mit Tassili: http://de.wikipedia.org/wiki/Tassili_n%E2%80%99Ajjer
[5] Buch von Henri Lothe: Vers d'autres Tassili: http://www.priceminister.com/mfp/117659/vers-d-autres-tassilis-nouvelles-decouvertes-au-sahara-henri-lhote
[6] Henri Lothe: http://kronicasdeloimpensable.wordpress.com/2013/01/23/los-cabeza-redonda-de-tassili-2/
[7] Archäologische Fundstätte Sialk im Iran: http://de.wikipedia.org/wiki/Tappe_Sialk
[8] Keramikvase aus Sialk mit Gazellen mit grossen Hörnern: http://bluestarrgallery.blogspot.de/2011_06_01_archive.html

[11] Der Brandberg in Südafrika, Panorama: http://dodo.fb06.fh-muenchen.de/zangl/Namibia%20-%20Reisebericht%20Tag%2018%20bis%2019.html
[11] Südafrika, Felsenmalerei in einer Höhle des Brandbergs mit Frau und Astronaut:
http://dodo.fb06.fh-muenchen.de/zangl/Namibia%20-%20Reisebericht%20Tag%2018%20bis%2019.html


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