Verdacht gelogen am 4.11.2025: Umfrage
wegen Wehrpflicht in Österreich - Verdacht Kriegshetze: Verteidigungsministerium: 73 Prozent befürworten
Wehrpflicht
https://orf.at/stories/3410501/
"In einer repräsentativen Umfrage des
Verteidigungsministeriums wird die Wehrpflicht von 73
Prozent der Befragten befürwortet. Bei der Volksbefragung
im Jahr 2013 sprachen sich 60 Prozent dafür aus. Eine
knappe Mehrheit (51 Prozent) sei aktuell für eine
Verlängerung des Wehrdienstes, wie Verteidigungsministerin
Klaudia Tanner (ÖVP) sagte.
Lediglich zehn Prozent der Befragten lehnten die
Wehrpflicht „völlig“ ab, 14 Prozent seien „eher“ dagegen,
wie Wolfgang Prinz, Leiter des Referats Strategische
Markt- und Meinungsforschung im Verteidigungsministerium,
sagte.
Die Zustimmung sei in den vergangenen Jahren
kontinuierlich gestiegen, verwies Prinz auch auf das
Gallup-Stimmungsbarometer, bei diesem lag der Wert 2023
bei 65 Prozent, 2025 bei 70 Prozent."
Die teils private Westbahn hat vier
neue Züge des chinesischen Herstellers CRRC
vorgestellt. Arbeiterkammer (AK), Gewerkschaft
und SPÖ kritisieren den Verlust europäischer
Wertschöpfung. Die Westbahn betonte, ein
großer Teil stamme weiter aus Europa, und
verwies auf lange Lieferzeiten bei
europäischen Herstellern.
Bisher haben Europas Bahngesellschaften den
chinesischen Weltmarktführer CRRC aus Europa
ferngehalten. Um besser aufgestellt zu sein, hat der
französische Konzern Alstom 2021 sogar die
Bahnsparte von Bombardier übernommen. Mit damals 15
Mrd. Euro Umsatz blieben die Europäer weltweit
gesehen abgeschlagene Nummer zwei hinter CRRC, das
doppelt so viel Umsatz machte.
Nun mietet die Westbahn auf zehn Jahre Züge von
CRRC und bringt sie auf die europäische Schiene.
Auch dieses Projekt hat im Vergleich zur Planung
über zwei Jahre Verspätung – nicht zuletzt, weil die
Züge jahrelang und über 300.000 km getestet werden
mussten. Bestellungen von europäischen Herstellern
dauern aber jedenfalls vier Jahre, kritisierte die
Westbahn.
Westbahn verweist auf europäische Wertschöpfung
„Entwicklung, Design und wesentliche Komponenten
stammen zu maßgeblichem Teil aus Österreich und
Europa. Dazu gehören Sitze, Türen, Bremsen sowie
Snack-Automaten, Schlüssel- und Sicherheitstechnik“,
schrieb die Westbahn in einer Aussendung zu den auf
zehn Jahre angemieteten Garnituren von CRRC.
Westbahn-Miteigentümer Hans Peter Haselsteiner sagte
bei der Präsentation am Montag: „Es ist aber kein
chinesischer Zug, sondern zur Hälfte vielleicht –
oder etwas über der Hälfte – chinesisch und zur
anderen Hälfte europäisch.“
In Salzburg wurden vor kurzem vier
Immobiliengesellschaften am Landesgericht insolvent
gemeldet – ein weiterer Tiefschlag für die
angeschlagene Branche. Betroffen sind die Firmen
„Golden Lodges City Center Rauris“, „Golden Lodges
Pitztal“, „Lebensraum Salzburg GmbH“ sowie die „E
und I Projektgesellschaft“.
Ein Sprecher der Oberstaatsanwaltschaft Wien
bestätigte der APA am Dienstag einen Bericht des
„Kurier“. „Die Staatsanwaltschaft prüfte das
schriftliche Urteil und fand keine formellen
Fehler“, so der Sprecher. Es sei vorgeschlagen
worden, die Beschwerde nicht auszuführen. „Dem
haben wir zugestimmt und das Ministerium ebenso“,
teilte der Sprecher mit.
Der Fall war im Frühling vergangenes Jahr publik
geworden. Nach Anklagen durch die
Staatsanwaltschaft Wien hatte ein Schöffensenat
Ende September die inkriminierten Tatbestände –
Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung und
geschlechtliche Nötigung – als nicht erfüllt
angesehen. Das Justizministerium erteilte der
Staatsanwaltschaft damals per Weisung die
Anmeldung einer Beschwerde.
Debatte um Freisprüche
Die Freisprüche in dem Fall hatten im September
für große Diskussionen gesorgt. Unmutsäußerungen
und Empörung bis hin zu unverhohlenem „Hass im
Netz“, den vor allem der vorsitzende Richter
abbekam, waren die Folge. Der Richter wurde, auch
in mehreren Kommentaren unter dem X-Account des
Rechtsvertreters des betroffenen Mädchens, wüst
beschimpft und mit zahlreichen Schimpfwörtern
versehen.
Auch die Medienstelle des Wiener Landesgerichts
war mit etlichen wütenden bis hasserfüllten
Meldungen geflutet worden. Unter anderem wurde die
„sofortige“ Suspendierung des Richters gefordert,
der den Vorsitz des erkennenden Schöffensenats
inne hatte.
red, wien.ORF.at
Österreich am 13.11.2025: Flüchtlinge
mit Wertekurs: Die zehn Gebote für Flüchtlinge: Wertekurse für
Flüchtlinge bekommen Integrationsbekenntnis
https://www.suedtirolnews.it/politik/wertekurse-fuer-fluechtlinge-bekommen-integrationsbekenntnis
Von: apa
Die verpflichtenden Orientierungskurse für
Flüchtlinge werden ab kommendem Jahr fünf Tage
dauern. Zum Abschluss werden die Asyl- bzw.
subsidiär Schutzberechtigten eine zehn Punkte
umfassende Integrationserklärung zu unterzeichnen
haben, die ein Bekenntnis zu Rechtsstaat,
Gleichbehandlung zwischen den Geschlechtern sowie
zum Leben österreichischer Traditionen enthält.
Wer eine Unterfertigung verweigert, riskiert
Sanktionen.
Präsentiert wurden die Pläne am Donnerstagvormittag
von Integrationsministerin Claudia Plakolm (ÖVP),
die dabei betonte, dass Integration “keine
Einladung, sondern eine Verpflichtung” sei: “Wer
hier bleiben will, soll wissen, wofür Österreich
steht und wofür Österreich niemals stehen wird.”
Bei ihrer Einführung waren für Werte- bzw.
Orientierungskurse nur acht Stunden vorgesehen.
Mittlerweile sind sie verpflichtend und dauern drei
Tage. Da sich ein Pilotversuch mit fünf Tagen
bewährt habe, wird nun diese Dauer in dem von der
Regierung noch fertig zu verhandelnden
Integrationsprogramm festgeschrieben. Ab Anfang 2026
soll der neue Modus gelten.
Fortbildung auch nach Kursende
Im Regelfall werden die Kurse geblockt, also fünf
Tage hintereinander, absolviert, wie der
stellvertretende Direktor des Österreichischen
Integrationsfonds, Roland Goiser, ankündigte. Auch
mit der Unterzeichnung der Integrationserklärung
wird die entsprechende Weiterbildung nicht
abgeschlossen sein. Danach wird in einem Zeitraum
von drei Jahren zu weiteren Fortbildungen geladen,
teils freiwillig, teils verpflichtend. Dabei soll es
etwa Workshops zu Gewaltprävention und
Gleichberechtigung geben, aber auch Exkursionen z.B.
zu Holocaust-Gedenkstätten oder zu Vereinen, wo im
Idealfall eine Anknüpfung zum Ehrenamt entstehen
könne, wie Goiser ausführte. Dieses sei nämlich eine
“Riesenchance” für Integration.
Der fünftägige Grundkurs wird in ebenso viele
Module aufgeteilt. Dabei geht es um “Deutsch und
Bildung”, “Arbeit und Eigenverantwortung”, “Staat
und Demokratie”, “Sicherheit und Zusammenleben” auch
mit Fokus auf Kampf gegen Antisemitismus und
schließlich “Zugehörigkeit und Engagement” mit Blick
auf das Ehrenamt. Um für Verständlichkeit zu sorgen,
ist Dolmetschen in elf Sprachen möglich, berichtete
Goiser.
Kein Schuhplattlerkurs
Am Ende des Kurses steht dann eben die
Integrationserklärung. Darin bekennt man sich etwa
dazu, die Würde und Rechte anderer zu achten, Frauen
und Männer gleich zu behandeln, sich in Österreich
einzubringen, gegen Gewalt, Diskriminierung und
Rassismus aufzutreten, Deutsch zu lernen, sich um
einen Arbeitsplatz zu bemühen sowie Österreichs
Werte und Traditionen zu respektieren und zu leben.
Plakolm stellte freilich zum Orientierungsverfahren
klar: “Das ist kein Volkstanz- oder
Schuhplattlerkurs, sondern ein Demokratiekurs zu
unseren freien westlichen Werten.”
Die anzuerkennen ist für die Flüchtlinge letztlich
eine Verpflichtung. Denn absolviert man die Kurse
nicht bzw. verweigert man die Integrationserklärung,
drohen Sanktionen von der Reduktion von
Sozialleistungen über Verwaltungsstrafen bis hin zum
Verlust des Aufenthaltstitels, unterstrich Plakolm.
Kritik der FPÖ
Mäßig beeindruckt von den Plänen zeigte man sich
bei den Freiheitlichen. Generalsekretär Michael
Schnedlitz schrieb in einer Aussendung von einem
“peinlichen PR-Gag”. Er sieht eine “völlige
Realitätsverweigerung” zu glauben, man könne in fünf
Tagen aufklären, was in Jahren an Erziehung in
Parallelgesellschaften und frauenfeindlichen
Kulturen schiefgelaufen sei. Diese Kurse seien
“reine Augenwischerei, um von der totalen
Kapitulation der Regierung vor der illegalen
Einwanderung abzulenken.”
Alkoholverbot in Sölden (Ö) am
16.11.2025: Alkohol auf der Strasse saufen wird
endlich verboten: Sölden wehrt sich: Ort stoppt Sauf-Tourismus mit
neuem Alkoholverbot
https://exxpress.at/news/soelden-wehrt-sich-ort-stoppt-sauf-tourismus-mit-neuem-alkoholverbot/
Seit Jahren klagen viele Tiroler Gemeinden über ein
Phänomen, das mit Wintersport wenig zu tun hat: dem
wachsenden Sauf-Tourismus. Lärmende Gruppen in
den Nächten, zerbrochene Flaschen auf Gehwegen,
randalierende Partygäste und permanent gestörte
Nachtruhe. Die Stimmung unter den Anwohnern
ist entsprechend angespannt – Sölden zieht nun
konsequent die Reißleine.
Ein stillerer Winter: Sölden erlässt
Alkoholverbot im Ortskern
Sölden setzt ab dieser Wintersaison ein
deutliches Zeichen: Schluss mit dem
öffentlichen Alkoholkonsum auf Straßen,
Plätzen und zentralen Bereichen des Ortes.
Was für manche Besucher überraschend kommt, ist
für viele Einheimische längst überfällig.
Die Entscheidung fiel im Herbst. Ab dem 1.
Dezember dürfen in Sölden weder offene
Alkoholflaschen noch Becher in definierten
Bereichen mitgeführt werden. Damit soll vor
allem das nächtliche Chaos eingedämmt werden,
das in den vergangenen Jahren immer häufiger
eskalierte.
Bürgermeister Ernst Schöpf begründet den Schritt
nüchtern: Man wolle nicht länger tatenlos
zusehen, wie die Lebensqualität der Bewohner
unter lautstarken Auswüchsen des Party-Tourismus
leidet. Ziel sei ein Wintersportort, in dem sich
Gäste und Einheimische gleichermaßen sicher und
wohl fühlen.
Andere Gemeinden waren früher dran –
und kennen die Probleme gut
St. Anton am Arlberg hat ein vergleichbares
Verbot bereits seit 2007. Bürgermeister Helmut
Mall spricht offen darüber, dass das Instrument
zwar helfe, aber keine Wunder bewirkt. Manche
Touristen lassen sich auch durch Regeln nicht
vom Feiern abhalten – dennoch gebe es zumindest
ein Werkzeug, um bei Störungen einschreiten zu
können.
Ischgl geht sogar noch weiter: Neben dem
Alkoholverbot gilt dort seit 2016 ein Verbot für
Skischuhe im Ortskern. Hintergrund ist das
Sicherheitsrisiko durch stark alkoholisierte
Personen, die mit Skischuhen stürzen oder andere
gefährden.
Wenn Bars ihre Gäste vor die Tür
schicken, und die Nachbarn wach bleiben
Eine besondere Herausforderung bleibt: Während
das Trinken draußen verboten wird, bleibt der
Konsum in Bars und Restaurants zulässig. Viele
Gäste gehen zum Rauchen vor die Tür – und genau
dort beginnt oft der Lärm.
Deshalb setzt Sölden auf Kooperation.
Bürgermeister Schöpf bestätigt, dass er intensiv
mit Gastronomen gesprochen hat. Diese sollen
alternative Raucherbereiche schaffen, um die
Straße und den Ortskern zu entlasten.
Ab 1. Dezember wird kontrolliert:
Strafen bis 2.000 Euro
Damit das neue Regelwerk nicht nur auf dem
Papier existiert, werden spezielle
Ordnungsdienste eingesetzt. Wer das Verbot
missachtet, muss mit empfindlichen Bußgeldern
rechnen. Bis zu 2.000 Euro sind möglich – ein
Signal, das ernst gemeint ist.
Die Gemeinde hofft, dass klare Regeln und
spürbare Konsequenzen ein neues Gleichgewicht
schaffen: Wintergäste sollen weiterhin feiern
können, aber nicht auf Kosten jener, die im Ort
leben.
[Die Billionen sind auf GELDINSELN und in der
Vatikanbank+UBS ist das weltweite
Vatikan-DROGENGELD].
Im Wiener Landtag ist am Mittwoch die
Novelle der Mindestsicherung beschlossen worden.
Das bringt ab 2026 Kürzungen. Keinen Anspruch auf
Leistungen der Mindestsicherung haben künftig
subsidiär Schutzberechtigte.
In Wien werden ab 2026 Neuregelungen
schlagend, die ebenfalls zu Einschnitten
führen. Die Änderungen sind am Mittwoch im
Landtag beschlossen worden. Sparen wird man
unter anderem bei den subsidiär
schutzberechtigten Personen: Sie haben künftig
keinen Anspruch mehr auf Leistungen der
Mindestsicherung, sondern fallen in die
Zuständigkeit der Grundversorgung. Dies gilt
auch für Geflüchtete, denen der Status bereits
zuerkannt wurde und nicht nur für ab 2026 neu
ins System aufgenommene.
Auch Familien von Kürzungen betroffen
Ins Haus stehen auch Einschnitte für
Familien, diese werden Kinder und
Bedarfsgemeinschaften bzw. Wohngemeinschaften
(WGs) treffen: Beträge, die für das Wohnen
zweckgewidmet sind, sollen künftig auch bei
Kindern von der Mietbeihilfe abgezogen werden.
Eine Familie mit fünf Kindern werde durch die
Neuregelung in Sachen Mietbeihilfe rund 400
Euro pro Monat weniger erhalten,
hieß es aus dem Rathaus. WGs werden
darüber hinaus Familien gleichgestellt,
womit die Bezugshöhe für den einzelnen sinkt.
Auch Sonderzahlungen werden deutlich
gekürzt.
Zustimmung kam zu den Neuerungen nur von den
Regierungsfraktionen SPÖ und NEOS. Die Grünen
warnten zuvor vor massiven Auswirkungen für
Kinder, Menschen mit Behinderung oder
chronisch Kranken. ÖVP und FPÖ sahen hingegen
Schritte in die richtige Richtung, forderten
aber weiter Maßnahmen. Die Volkspartei
urgierte weitere Einschnitte bei größeren
Familien durch eine Staffelung der
Kindersätze. Die FPÖ sprach sich für eine
Auszahlung der Unterstützung nur an
österreichische Staatsbürgerinnen und
Staatsbürger aus.
Jedes Kind erhält gleichen Betrag
Festgehalten wird in der Bundeshauptstadt
auch künftig an der viel diskutierten Praxis,
unabhängig von der Anzahl der Kinder pro Kind
den gleich hohen Geldbetrag auszuzahlen. Für
jedes Kind gibt es in der Bundeshauptstadt
aktuell 326 Euro pro Monat
zusätzlich. Beim Satz für Alleinstehende oder
Alleinerzieher und Alleinerzieherinnen hält
man sich in Wien an den Satz von derzeit 1.209,01
Euro, ebenso bei den Höhen für die
Leistungen von Bedarfsgemeinschaften.
[Die Billionen sind auf GELDINSELN und in der
Vatikanbank+UBS ist das weltweite
Vatikan-DROGENGELD].
Die Vignette zum Aufkleben ist demnächst
Geschichte. Der Nationalrat hat heute mit den
Stimmen der Dreierkoalition beschlossen, ab 1.
Dezember 2026 nur noch auf die digitale Variante zu
setzen. Gleichzeitig kommt es zu einer geringen
Anhebung der Lkw-Maut.
Für die Beibehaltung der Klebevignette sprach sich die
FPÖ aus. Zudem forderten die Freiheitlichen, dass die
Gültigkeitsdauer der digitalen Eintages- und
Zehntagesvignette auf eine stundengenaue Abrechnung
umgestellt wird.
Analoger Zugang bleibt
Für Bedenken hatte gesorgt, ob der analoge Zugang
gewährleistet bleibt. Hier versuchte
Infrastrukturminister Peter Hanke (SPÖ) zu beruhigen.
Die digitale Vignette werde weiter bei Trafiken, Tank-
und Mautstellen sowie den Autofahrerclubs zu erwerben
sein.
„Alles bleibt gleich, außer dass man sich nicht mehr
beim Runterrubbeln ärgern muss“, sagte
SPÖ-Verkehrssprecher Wolfgang Moitzi.
ÖVP-Verkehrssprecher Joachim Schnabel verwies darauf,
dass mit der Novelle auch zusätzliche Mittel für die
ASFINAG frei würden. Auch Süleyman Zorba von den
Grünen betonte, dass die Digitalisierung der
Vignette Geld spare.
Regierung verteidigt Änderung bei Lkw-Maut
Dass die Grünen nicht zustimmten, hing mit den neuen
Bestimmungen zur Lkw-Maut zusammen, die aus Zorbas
Sicht „umweltpolitischer Wahnsinn“ seien. Vorgesehen
ist, dass negative Umweltauswirkungen zwar stärker als
bisher bei der Berechnung der Maut berücksichtigt
werden, gleichzeitig aber die Valorisierung der
Infrastrukturkomponente aufgrund der schwachen
Konjunktur 2026 einmalig ausgesetzt wird.
Mit dieser verhältnismäßigen Regelung habe man auf die
schwierige Situation auch in der Transportwirtschaft
reagiert, sagte Schnabel. Hanke sah mehr
Kostenwahrheit, zudem unterstütze man die
Transportwirtschaft beim Umstieg auf emissionsfreie
Lkws. NEOS-Mandatar Dominik Oberhofer erkannte ein
längst überfälliges Gesetz, weil es um Kostenwahrheit
und fairen Wettbewerb gehe.
Exxpress
Österreich am 28.11.2025: Die
Regierung verweigert neue Rezepte gegen die
steigende Arbeitslosigkeit: Arbeitslosigkeit explodiert: Markel und
Schöllhammer warnen vor Systemkollaps
https://exxpress.at/politik/arbeitslosigkeit-explodiert-markel-und-schoellhammer-warnen-vor-systemkollaps/
-- dramatische Lage am österreichischen Arbeitsmarkt
-- die Regierung von Ö tut genau das FALSCHE und
drückt Österreich noch tiefer in die Krise
-- "Die steigende Arbeitslosigkeit ist kein
Betriebsunfall, sondern die Folge einer jahrzehntelang
gewachsenen politischen Schieflage
-- "die alten Rezepte funktionieren nicht mehr"
-- "Bürgern werde 'eine Milliarde abgenommen' und
anschliessend '500 Millionen zurückgegeben' - verkauft
als Erfolg"
Der Artikel:
Schon zu Beginn der Diskussion machten Gerald
Markel und Ralph Schöllhammer klar: Die
steigende Arbeitslosigkeit ist kein
Betriebsunfall, sondern die Folge einer
jahrzehntelang gewachsenen politischen
Schieflage.
Österreich steckt fest – und die
alten Rezepte funktionieren nicht mehr
Schöllhammer kritisierte die aktuelle Politik
als „Fata Morgana“-Politik, die nur so tue, als
würde sie Probleme lösen. Bürgern werde „eine
Milliarde abgenommen“ und anschließend „500
Millionen zurückgegeben“ – verkauft als Erfolg,
aber ohne reale Wirkung. Österreich stehe
wirtschaftlich im Stau, weil keine echte Politik
mehr betrieben werde, so Schöllhammer.
Gerald Markel ging noch weiter: „Es geht nicht
mehr mit den alten Rezepten. (…) Die Bürger sind
überbelastet, die Wirtschaft ist überbelastet.
Ich muss diesen Staatsapparat radikal
reduzieren.“ Er warnte, die Regierung drehe an
der Steuerschraube weiter, obwohl das Budget
längst „nicht mehr zu kontrollieren“ sei. Sein
Fazit: Die Volkswirtschaft „fliegt uns um die
Ohren“.
Arbeitslosigkeit: Zwei Gruppen sind
besonders gefährdet
Ein zentrales Thema: Wer genau von
Arbeitslosigkeit betroffen ist – und warum das
so gefährlich ist. Markel betonte, dass zwei
Gruppen besonders stark betroffen sind:
– Über-50-Jährige, die jahrzehntelang als
Facharbeiter das Rückgrat der Industrie bildeten
– Unter-25-Jährige, die zunehmend in
Arbeitslosigkeit rutschen
Für Markel ist das ein direkter Hinweis auf
eine systemische Krise: Diese beiden Gruppen
seien „sozialer Sprengstoff“, weil sie
gleichzeitig das Ende einer Generation und den
Beginn der nächsten darstellen. Wenn Alt und
Jung gleichermaßen im Arbeitsmarkt ausfallen,
drohe ein langfristiger Schaden für das gesamte
Land.
Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion war der
strukturelle Stillstand, den beide Experten in
Österreich sehen. Markel kritisierte die
überbordende Bürokratie scharf: Vom
„Bürokratie-Monster“ bis zu absurden
Arbeitszeitaufzeichnungen sprach er von
staatlichen Eingriffen, die Menschen und
Unternehmen eher behindern als unterstützen –
getragen von Funktionären, die „noch nie in
einem echten Betrieb gearbeitet haben“.
Schöllhammer wiederum nahm sich die
Wirtschaftskammer vor: Eine Organisation, die er
als Systemproblem sieht – geschützt von einer
„politischen Klasse als Bollwerk“, die jede
Reform abblocke. Zwangsbeiträge und
Zwangsmitgliedschaften seien seit ihrer
Erfindung ein Fehler gewesen: „Das hätte nie
stattfinden dürfen.“
Markel unterstrich, dass eine Abschaffung der
Pflichtmitgliedschaften ein sofortiges
Milliardenentlastungspaket für Arbeitnehmer und
Unternehmer darstellen würde – etwas, das aber
„nie kommt“, weil sich das System sonst selbst
abschaffen müsste.
Integration, Migration und
Arbeitsmarkt: Harte Kritik an Fehlanreizen
Auch beim Thema Migration zeichnete sich ein klares
Bild ab: Falsche Anreize statt echter
Integrationspolitik. Markel widersprach deutlich dem
gängigen Narrativ, Menschen würden „aus humanitären
Gründen“ nach Österreich kommen. Seine Einschätzung:
Hohe Sozialleistungen ziehen Menschen an – und nicht
systematische Integrationskonzepte. Er schilderte
aus eigener Erfahrung, wie Familien nach Erhalt des
Schutzstatus sofort nach Wien übersiedelten – wegen
der höheren Mindestsicherung. Wien nannte er die
„unternehmerfeindlichste Stadt Österreichs“.
Schöllhammer wiederum kritisierte ein staatliches
Denken, in dem Arbeitsleistung primär dazu dient,
Steuern zu zahlen. Er sprach von einem „modernen
Feudalsystem“, in dem der Staat sich wie ein
Gutsherr gebärde, dem die Bürger dienen.
FALL Benko am 10.12.2025: Er muss beim
zweiten Urteil nicht mal sitzen! 15 Monate: René Benko erhält Bewährungsstrafe
https://www.nau.ch/news/wirtschaft/benko-erhalt-bewahrungsstrafe-von-15-monaten-67075663
Keystone-SDA -- Österreich -- Der österreichische
Ex-Milliardär René Benko ist zum zweiten Mal wegen
Schädigung seiner Gläubiger verurteilt worden –
seine Frau wurde freigesprochen.
René Benko wurde erneut verurteilt, seine Frau
Nathalie Benko jedoch freigesprochen.
Das Gericht hält das Verstecken teurer Uhren nur
teilweise für erwiesen.
Gegen Benko laufen weitere Ermittlungen, weitere
Anklagen sind wahrscheinlich.
Der österreichische Ex-Milliardär René Benko ist zum
zweiten Mal wegen Schädigung seiner Gläubiger
verurteilt worden. Das Landesgericht Innsbruck
verhängte gegen den Gründer des Immobilien- und
Handelsimperiums Signa eine Bewährungsstrafe von 15
Monaten. Seine ebenfalls angeklagte Ehefrau Nathalie
Benko wurde freigesprochen.
Das Gericht sah es als nur teilweise erwiesen an, dass
René Benko wertvolle Uhren dem Zugriff seiner
Gläubiger entzogen hat. Auf die in Österreich
sogenannte betrügerische Krida stehen – je nach
Schadenssumme – bis zu zehn Jahre Haft.
René Benko war bereits im Oktober wegen desselben
Delikts zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Sobald
dieser erste Richterspruch rechtskräftig wird, wird
aus beiden Urteilen eine Gesamtstrafe gebildet. Dabei
werden die beiden Strafmasse aber nicht einfach
addiert.
Verteidigung sprach von «Hokuspokus»
Zu Beginn des Prozesses hatte die Verteidigung
versucht, die Anklagepunkte zu zerpflücken. Der
Vorwurf der Staatsanwaltschaft sei nicht belegt und im
Grunde «Hokuspokus», so der Anwalt des Investors,
Norbert Wess. Es sei «unglaublich einseitig ermittelt»
worden, sagte der Anwalt von Nathalie Benko, Michael
Hohenauer. Es gebe plausible Erklärungen für die
Vorgänge.
Die Staatsanwaltschaft hingegen hatte ausgeführt, dass
das Ehepaar rund um die Insolvenz Benkos als
Einzelunternehmer in einem Tresor das Geld und elf
teure Uhren deponiert habe. Den Kauf des Tresors, der
bei Verwandten der Ehefrau aufgestellt wurde, sei von
der 42-jährigen Nathalie Benko organisiert worden.
Deshalb habe sie zur Tat und damit zur Schädigung der
Gläubiger beigetragen, meinte die Anklage. Ein
ehemaliger Sicherheits-Mitarbeiter der Benkos hatte
den Ermittlern von dem Tresor erzählt.
Die beiden Verfahren sind nur ein kleiner Ausschnitt
der Vorwürfe, zu denen die Wirtschafts- und
Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien (WKStA) ermittelt.
Weitere Anklagen gelten als sicher.
Die Holding des verschachtelten Immobilien- und
Handelskonzern Signa war im November 2023 in die
Insolvenz geschlittert. Davon war unter anderem auch
das Warenhaus Globus in der Schweiz betroffen. Benko
sitzt seit Januar 2025 in Untersuchungshaft.
Auf der Zugstrecke
zwischen Schwarzach (Pongau) und Lend (Pinzgau)
ist am Mittwochabend eine Railjet-Garnitur
liegen geblieben. Rund 150 Passagiere mussten
den kaputten Zug mit Unterstützung der
Freiwilligen Feuerwehren aus St. Veit,
Schwarzach und Lend verlassen.
Gegen 17.30 Uhr wurden die Feuerwehren von den
ÖBB zur Unterstützung bei einer Zugevakuierung
angefordert. Eine mit rund 150 Passagieren
besetzte Railjet-Garnitur auf dem Weg nach
Bregenz war aufgrund eines technischen Defekts
liegen geblieben.
Abschleppen des Zuges nicht möglich
Das Abschleppen des defekten Zuges war
kurzfristig nicht möglich. Von den ÖBB wurde
deshalb eine Ersatz-Triebwagengarnitur auf dem
Nachbargleis abgestellt. Die neue Zuggarnitur
und die defekte Garnitur wurden dann über einen
Evakuierungssteg miteinander verbunden. Mithilfe
der Feuerwehren konnten die Zuginsassen samt
Gepäck dadurch in die Ersatzgarnitur umsteigen.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
Bahnstrecke während Umstieg gesperrt
Um 19.00 Uhr rückten die letzten Kräfte von der
Einsatzstelle ab. Die Bahnstrecke wurde kurze
Zeit später wieder freigegeben. Im Einsatz
standen die drei Feuerwehren mit 88 Mitgliedern
und 14 Fahrzeugen, die
Abschnittsfeuerwehrkommandanten des Abschnitts 2
Pongau und Abschnitts 4 Pinzgau sowie der
Einsatzleiter der ÖBB, das Rote Kreuz mit einem
Notarzt und die Polizei.
Kleintiere wandern mit Blumentöpfen
über das Meer nach Ö am 6.1.2026: Schnecke
"Gewächshausschnegel", Landplanarie, Heuschrecke
"Gottesanbeterin", Kolumbianischer Tausendfüssler,
Nosferatu-Spinne: Neue Tierarten erobern
Vorarlbergs Gärten
https://vorarlberg.orf.at/stories/3332648/
In Vorarlberg wurden mehrere neue Tierarten entdeckt,
darunter der Gewächshausschnegel und die
Gelbstreifen-Landplanarie. Diese Arten können sich in
Gärten und im Freiland negativ auswirken. Die
Nosferatu-Spinne, die sich seit 2014 ausbreitet, ist
weiterhin auf Erfolgskurs. Ein Überblick über neue und
invasive Arten im Jahr 2025.
Der Gewächshausschnegel (Ambigolimax valentianus)
wurde im Sommer 2025 erstmals in einem Hausgarten
entdeckt. Diese Art, die aus Südwesteuropa stammt,
kann als Schadschnecke auftreten, da sie neben
abgestorbenem Pflanzenmaterial auch lebende Blätter
verzehrt, sagt die Leiterin der inatura-Fachberatung
Elisabeth Ritter. Gewächshausschnegel
Zweiter Fund in Österreich
Die Gelbstreifen-Landplanarie (Caenoplana
variegata), ursprünglich aus Australien, wurde auf
einem Vorplatz in Dornbirn entdeckt. Durch den
internationalen Handel mit Topfpflanzen gelangte
diese Art nach Europa. Erstmals in Österreich wurde
sie im Haus des Meeres in Wien Anfang des Jahres
2025 entdeckt, nun gelang der zweite Fund der Art in
Vorarlberg.
Gelbstreifen-Landplanarie
Asiatische Gottesanbeterin in Garten aufgetaucht
Eine Asiatische Gottesanbeterin (Hierodula
tenuidentata) ist in einem Garten aufgetaucht. In
Vorarlberg sind Fangschrecken nicht heimisch. Ob es
sich dabei um ein Terrarientier oder um ein
verschlepptes Tier handelte, sei nicht
nachvollziehbar, sagt Ritter. Grundsätzlich besteht
das Potenzial, dass sich Hierodula tenuidentata in
Zukunft hier ein sekundäres Verbreitungsgebiet
erschließen könnte. Die Art ist sehr anpassungsfähig
und steht auf tierische Kost. Außerdem wird in
vielen Fällen das Männchen nach der Paarung vom
Weibchen verspeist. Das Exemplar kann derzeit in der
inatura besichtigt werden.
Asiatische
Gottesanbeterin
Tausendfüßler kroch aus einer Palme in Bregenz
Ein Kolumbianischer Tausendfüßler kroch aus einem
Topf einer Palme in Bregenz. Als blinder Passagier
reist die tropisch verbreitete Art mit
Palmenpflanzen rund um den Globus. Im Freiland wird
sich die Art aber nicht halten können, sagt Ritter.
Kolumbianischer
Tausendfüßler
Die Nosferatu-Spinne (Zoropsis spinimana) ist die
am häufigsten angefragte Spinnenart bei der inatura
im Jahr 2025. Seit ihrer ersten Dokumentation 2014
in Vorarlberg hat sie sich schnell verbreitet.
Invasive Arten wie der Gewächshaus-Tausendfüßler,
ursprünglich von den Ostindischen Inseln, und die
Grüne Reiswanze aus Ostafrika haben ebenfalls zu
vielen Anfragen geführt, sagt Ritter.
Islam-Terror in Schulen in Wien am
11.1.2026: weil die Kindergarten-Integration fehlt:
Schock-Zahlen aus Wien: Jeder zweite Schulanfänger
versteht den Lehrer nicht!
https://t.me/auf1tv/17345
Schockierende Zahlen aus Wien: Mehr als jeder zweite
Schulanfänger versteht den Unterricht nicht, weil die
Deutschkenntnisse fehlen. In einigen Bezirken liegt
der Anteil bei bis zu 77 Prozent. Rund 60 Prozent
dieser Kinder besitzen bereits die österreichische
Staatsbürgerschaft. Experten sprechen von einer
tiefgreifenden demografischen Veränderung der Stadt.
Ö mit neuer Zensur am 14.1.2026:
AUF1-Innenpolitikredakteur Philipp Huemer steht ohne
Presseausweis da: Darum wird AUF1-Journalisten jetzt der
Presseausweis entzogen!
https://t.me/standpunktgequake/222824
Das Österreichische Kuratorium für Presseausweise hat
AUF1-Innenpolitik-Redakteur Philipp Huemer den
Presseausweis entzogen. Welche Gründe dafür genannt
werden und warum sich dieses Vorgehen aus seiner Sicht
nahtlos in den von EU-Kommissionspräsidentin Ursula
von der Leyen ausgerufenen "Kampf gegen
Desinformation" einfügt, erläutert Huemer in seinem
Kommentar aus Wien.
Kickl hat nun auch ein Radio am
17.1.2026: Kickl-Radio schon vor Start auf Platz 1 im
App-Store | Heute.at
https://www.heute.at/s/kickl-radio-schon-vor-start-auf-platz-1-im-app-store-120155869
https://t.me/ignazbearth/115256
Beim blauen Neujahrsempfang gibt Parteichef
Herbert Kickl am Samstag in Kärnten auch den
Startschuss für sein neues Projekt: Radio "Austria
First".
Der Streit über Herkunft und Geschichte der
Mozartkugel in Salzburg geht weiter. Laut
Landesgericht darf ein Konkurrent der Salzburger
Konditorei Fürst nicht mehr damit werben, das
Originalrezept gehe auf das Jahr 1880 und
frühere Besitzer seines Betriebes zurück.
Nachdem im Sommer 2025 Historiker Gerhard Ammerer
ein Inserat in der Tageszeitung „Die Presse“ vom
3. Februar 1881 über die „Salzburger Spezialität
Mozartkugeln – handgefertigt von R. Baumann,
Conditor, Salzburg“ entdeckt hatte, bewarb dessen
Nachfolger Holzermayr seine Mozartkugel mit „Nach
dem Originalrezept von 1880“. Das darf er nun per
– nicht rechtskräftigem – Gerichtsbeschluss nicht
mehr.
Das Salzburger Landesgericht gab mit Beschluss vom
19. Jänner dem Antrag der Café-Konditorei Fürst
auf eine einstweilige Verfügung gegen Holzermayr
statt, bestätigte ein Gerichtssprecher der APA.
Der Beschluss sei noch nicht rechtskräftig. Die
Konditorei Fürst verkauft die „Original Salzburger
Mozartkugel“ und wirbt dabei mit der Erfindung
durch den Vorfahren Paul Fürst im Jahr 1890.
Kein Originalrezept, keine Werbung damit
Die Bezeichnung „nach dem Originalrezept von 1880“
setze zwingend voraus, dass das Originalrezept aus
dem Jahr 1880 bekannt sei, so das Gericht. Es sei
jedoch bisher nicht vorgelegt worden. Das räume
auch der Anwalt der Confiserie Holzermayr, Clemens
Thiele, ein. Sprich: Wenn kein Originalrezept aus
dem Jahr 1880 vorliege, könne das Produkt auch
nicht so beworben werden.
Das Unternehmen reagierte bereits auf die
einstweilige Verfügung und änderte den Slogan in
„nach der Tradition von 1880“. Wie dem Urteil zu
entnehmen ist, werden die Pralinen nicht in
Salzburg, sondern von der Lindt & Sprüngli
(Austria) GmbH im niederösterreichischen Gloggnitz
produziert.
Fürst: „Handwerk gegen Industrieware“
Für den Anwalt der Konditorei Fürst ist der neue
Slogan „ebenso unhaltbar“. Weitere rechtliche
Schritte würden geprüft. „Ich bin kein
Streithansl“, betonte Geschäftsführer Martin Fürst
gegenüber der Zeitung. „Aber solange handwerkliche
Tradition gegen Industrieware ausgespielt wird,
Fakten falsch dargestellt werden, werden wir das
nicht auf uns sitzen lassen.“
Frau als Erfinderin der Mozartkugel?
Holzermayr und ein Anwalt bringen nun Louise
Karuth als Erfinderin der Mozartkugel ins Spiel,
berichten die Salzburger Nachrichten. Karuth,
zuvor Angestellte bei Baumann, wird in 1946
erschienenen Erinnerungen des Schriftstellers
Erhard Buschbeck (1889-1960) als Erfinderin der
Mozartkugeln, in Stanniol verpackter Schokolade
mit Marzipan, bezeichnet.
Historiker Ammerer hält es für wenig plausibel,
dass sie ein eigenes Rezept gehabt und nicht das
von Baumann übernommen habe. Vielmehr seien von
Karuth erstmals Zutaten für ihre Kugeln
überliefert. Dass Holzermayr mit dem
„Originalrezept“ geworben habe, sei ein
„Schnellschuss“ gewesen, meint Ammerer. Er habe
nach den Medienberichten im Vorjahr neue
Erkenntnisse in sein Buch zur Geschichte der
Mozartkugel einarbeiten müssen. Es soll im April
erscheinen.
red, salzburg.ORF.at
2.2.2026: Wien mit 37 neuen Namen für
Haltestellen - für "mehr Klarheit": 37 Haltestellen mit neuen Namen
https://wien.orf.at/stories/3340171/
Seit Montag gelten bei 37 Straßenbahn- und
Bushaltestellen neue Namen. Die Wiener Linien wollen
mit den geänderten Bezeichnungen mehr Klarheit für die
Fahrgäste anbieten.
Bei den Umbenennungen gibt es sowohl völlig neue
Namen, Verkürzungen oder auch längere Bezeichnungen.
So wird die Station „Westbahnstraße, Neubaugasse“ der
Linie 49 zur „Siebensterngasse“. Bei der Linie 2 wird
die Haltestelle „Neulerchenfelder Straße,
Brunnengasse“ zum „Brunnenmarkt“. Aus
„Hochsatzengasse“ der Linie 47A wird „Linzer Straße,
Hochsatzengasse“.
Mehr Klarheit für Fahrgäste
Die Umbenennung ist laut Wiener Linien ein üblicher
Prozess, der ständig vorkomme. Ab 2. Februar seien es
nur viele auf einmal. Die Kosten dafür wurden
gegenüber dem ORF Wien nicht genannt, die Fahrpläne
müssten allerdings ohnehin laufend aktualisiert
werden, etwa wenn, wie vor Kurzem bei der U2, eine
neue U-Bahn-Station dazukomme.
Die Wiener Linien wollen damit Klarheit schaffen und
es den Fahrgästen einfacher machen. Manche
Haltestellen hätten zu lange oder zu ähnliche Namen –
das könne zu Verwechslungen führen.
Ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige nach
australischem Modell stößt in Österreich auf
breite Zustimmung. In einer repräsentativen
Onlinebefragung für das ZIB Magazin Media sagten
84 Prozent: „Ja, das ist gut und wichtig.“ Nur elf
Prozent hielten ein Verbot für „übertrieben“.
„Das Social-Media-Verbot ist bei den Österreichern
extrem beliebt. Über 80 Prozent sind eindeutig
dafür“, sagte OGM-Meinungsforscherin Marie Sophie
Bachmayr und fügte hinzu, „ganz klar dafür sind
die Pensionisten, da sind über 90 Prozent für ein
Social-Media-Verbot für Jugendliche“.
Steiermark (Ö) am 10.2.2026: 1 Slowake
und 1 Pole wollen gratis Zug fahren: Zugbegleiter attackiert und schwer verletzt
https://steiermark.orf.at/stories/3341409/
Ein 41-Jähriger
steht im Verdacht, Montagnachmittag zwei
Zugbegleiter auf dem Weg von Graz Richtung
Leibnitz bedroht und teils schwer verletzt zu
haben. Der 41-Jährige wurde nach einer Fahndung
auf einem Hochsitz festgenommen.
Bereits in den Mittagsstunden stiegen ein
41-jähriger Slowake und ein 33-jähriger Pole in
Graz in einen Zug in Richtung Leibnitz ein. Wie
sich bei einer Fahrscheinkontrolle kurz darauf
herausstellte, hatten beiden Männer keinen
gültigen Fahrschein vorzuweisen.
Zugbegleiter verbal bedroht
Die beiden Männer wurden vom 32-jährigen
Zugbegleiter angewiesen, den Fahrpreis zu
bezahlen oder den Zug bei der nächsten
Haltestelle zu verlassen. Dabei zeigte sich der
41-Jährige uneinsichtig und bedrohte den
Zugbegleiter verbal. In der Folge verließen
beide Männer den Zug bei einer Haltestelle in
Graz-Puntigam.
Zugbegleiterin etwas später körperlich
attackiert
Kurz nach 14.00 Uhr versuchten dieselben beiden
Männer beim Bahnhof in Hengsberg in einen Zug
einzusteigen. Wie genau sie dort hingelangt
sind, steht noch nicht fest. Die 52-jährige
Zugbegleiterin war zu diesem Zeitpunkt
jedenfalls bereits über den Vorfall zu Mittag
informiert und erkannte die Männer wieder.
Nachdem die zwei neuerlich keinen gültigen
Fahrschein vorweisen konnten, verweigerte die
Zugbegleiterin ihnen den Zutritt. Daraufhin
geriet der 41-Jährige offenbar in Rage und
attackierte die 52-Jährige im Einstiegsbereich
eines Zugabteils. Dabei fiel die Frau zu Boden
und erlitt eine schwere Verletzung am Bein. Sie
wurde vom Roten Kreuz ins LKH Südsteiermark nach
Wagna eingeliefert. Die Männer ergriffen zu Fuß
die Flucht.
Nach Fahndung auf Hochsitz festgenommen
Eine Fahndung nach den beiden Männern, an der
sich zahlreiche Polizeistreifen aus dem Bezirk
Leibnitz beteiligten war nach kurzer Zeit
positiv beendet. Eine Zivilstreife der
Polizeiinspektion Wildon konnte die zwei Männer
auf einem rund 150 Meter vom Bahnhof entfernten
Hochsitz entdecken. Beide waren zu diesem
Zeitpunkt alkoholisiert. Während gegen den
33-Jährigen kein konkreter Tatverdacht vorlag,
nahmen Polizisten den 41-Jährigen fest. Er wurde
ins Polizeianhaltezentrum Graz eingeliefert.
Salzburg 13.2.2026: Wer einen
Einbrecher auf der Flucht von hinten erschiesst,
könnte im Gefängnis landen: Einbrecher erschossen:
Mordanklage gegen Hausbesitzer
https://salzburg.orf.at/stories/3341859/
Nach den tödlichen Schüssen eines Hausbesitzers auf
einen mutmaßlichen Einbrecher am 31. Juli 2025 in
Salzburg-Gnigl wird der 66-Jährige wegen
Mordverdachts angeklagt. Das teilte die
Staatsanwaltschaft am Freitag mit.
Wie die Staatsanwaltschaft Salzburg am Freitag
mitteilte, sei nach den Ermittlungsergebnissen davon
auszugehen, dass der Schütze nicht in Notwehr
handelte. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Mann
zehn bis 20 Jahre Haft oder eine lebenslange
Freiheitsstrafe. Ein Prozesstermin steht noch nicht
fest.
Beschuldigter beruft sich auf Notwehr
Der Angeklagte ist gerichtlich unbescholten und
befindet sich seit 17. Oktober 2025 in
Untersuchungshaft. Die Tat selbst ereignete sich am
Nachmittag des 31. Juli im Stadtteil Gnigl. Der
31-Jährige war damals gemeinsam mit seiner
Lebensgefährtin in das Haus mit Garten eingedrungen.
Der 66-jährige Bewohner sagte später zur Polizei, dass
er im Haus auf die zwei Einbrecher aufmerksam geworden
sei. Dabei sei er vom Einbrecher mit einem Messer
bedroht worden, woraufhin er sich mit seiner
Faustfeuerwaffe verteidigt habe.
Aus neun Metern Entfernung von hinten erschossen
Die Ermittlungen hätten laut Staatsanwaltschaft jedoch
ergeben, dass der Einbrecher bei der Schussabgabe
bereits auf der Flucht vom Grundstück war. Der Mann
wurde aus etwas mehr als neun Metern Entfernung von
einem Projektil am Hinterkopf getroffen. Der
Verteidiger des 66-Jährigen, Rechtsanwalt Kurt
Jelinek, sagte im Herbst in einer Stellungnahme zur
APA, dass sein Mandant unschuldig sei. Es handle sich
in diesem Fall um Notwehr oder um eine „irrtümliche
Annahme einer Notwehr“, so der Advokat.
Die Festnahme des 66-Jährigen im Herbst wurde übrigens
wegen Tatbegehungsgefahr angeordnet. Der Mann habe
trotz der laufenden Ermittlungen und ein gegen ihn
verhängtes vorläufiges Waffenverbot versucht, seine
Faustfeuerwaffe von der Landespolizeidirektion
Salzburg zurückzubekommen. Sein Argument: Er brauche
diese, um sich gegen Dämmerungseinbrüche schützen zu
können.
Komplizin des erschossenen Einbrechers schon
verurteilt
Die am Tatort gefasste 30-jährige Komplizin des
getöteten Einbrechers wurde im Dezember am
Landesgericht Salzburg zu einer Strafe von 15 Monaten
Haft, zwei Monate davon unbedingt, verurteilt. Sie
dürfte im Sommer 2025 ihrem neuen Partner nach
Salzburg gefolgt sein und gemeinsam mit ihm zweimal in
Häuser bzw. Wohnungen eingebrochen und zudem einen
E-Scooter und eine Bankomatkarte gestohlen haben.
Wien am 17.2.2026: Signa-Pleitier René
Benko bleibt weitere zwei Monate in U-Haft
https://www.nau.ch/news/wirtschaft/signa-pleitier-rene-benko-bleibt-weitere-zwei-monate-in-u-haft-67095912
20.2.2026: WIEN hat Probleme:
-- Flughafen Wien stellt Betrieb ein
-- Mann (30) von Schneepflug überfahren
https://www.blick.ch/ausland/totales-schnee-chaos-flughafen-wien-stellt-betrieb-ein-id21711848.html
Verdacht Kalergiplan mit Islam-Terror
in Wien am 2.3.2026: Mädchen OHNE
Migrationshintergrund wird gemobbt: Dramatischer
Bericht aus Wiener Volksschule: Deutsch sprechen
macht zum Mobbingopfer
https://report24.news/dramatischer-bericht-aus-wiener-volksschule-deutsch-sprechen-macht-zum-mobbingopfer/
https://t.me/impfen_nein_danke/329898
Die unkontrollierte Massenzuwanderung lässt grüßen:
Eine Mutter aus Wien schildert gegenüber heute.at die
dramatischen Erlebnisse ihrer Tochter in einer
Volksschule im Bezirk Meidling. Das Mädchen - damals
Erst- oder Zweitklässlerin - wurde nach Angaben der
Mutter ausgegrenzt und gemobbt, weil es als Einzige
Österreicherin ohne Migrationshintergrund war und
perfekt Deutsch sprach.
"Was sollen wir da machen, wir haben keine Chance", so
die Reaktion des überforderten Klassenlehrers.
Österreich am 30.3.2026:
Bargeld-Offensive gestartet: Neue Bankomaten für
ländliche Regionen
https://exxpress.at/economy/bargeld-offensive-gestartet-neue-bankomaten-fuer-laendliche-regionen/
Aufgrund der mangelhaften Bargeld-Infrastruktur,
mussten viele Menschen, die abseits der Städte
leben, bislang weite Strecken zurücklegen, um
Bargeld abzuheben.
Genau hier setzt nun eine groß angelegte Initiative
der Österreichischen Nationalbank (OeNB) an: Mit neuen
Bankomaten soll die Versorgung im ländlichen Raum
deutlich verbessert werden.
Erste Standorte bereits in Betrieb
In Oberösterreich haben zuletzt fünf neue Bankomaten
den Betrieb aufgenommen . Sie befinden sich in
Oftering (Bezirk Linz-Land), Edt bei Lambach (Bezirk
Wels-Land), Pfaffstätt (Bezirk Braunau) sowie in
Vichtenstein und St. Willibald (Bezirk Schärding).
Weitere werden folgen: Für das Bundesland sind
insgesamt neun Standorte vorgesehen. Welche Orte
konkret berücksichtigt werden, steht derzeit noch
nicht fest – entsprechende Gespräche laufen. Die
Auswahl erfolgt gezielt nach einem klaren Kriterium:
Vorrang haben Gemeinden, in denen der Weg zum nächsten
Geldautomaten besonders weit ist.
Lange Wege als zentrales Problem
Wie groß der Bedarf ist, zeigt ein konkretes Beispiel:
In St. Willibald mussten Einwohner bislang fast zehn
Kilometer zurücklegen, um Bargeld zu beziehen.
Mit dem neuen Bankomaten – untergebracht im ehemaligen
Feuerwehrhaus – verbessert sich die Versorgung nun
spürbar.
Teil einer größeren Strategie
Die Maßnahme ist Bestandteil einer umfassenden
Bankomaten-Offensive, die die Österreichische
Nationalbank (OeNB) derzeit vorantreibt.
Bis 2027 sollen österreichweit 120 neue Geräte
installiert werden. Ziel ist es, die Bargeldversorgung
dauerhaft sicherzustellen – gerade in Regionen, in
denen Bankfilialen zunehmend verschwinden.
Bargeld bleibt gefragt
Die Initiative kommt nicht von ungefähr. Bereits 2022
unterzeichneten mehr als 530.000 Menschen das
Volksbegehren „Für uneingeschränkte Bargeldzahlung“.
Diese Zahlen verdeutlichen: Bargeld spielt weiterhin
eine zentrale Rolle im Alltag vieler Österreicher,
auch wenn in der Eurozone eine digitale Agenda
vorangetrieben wird.
Aktuell wird auf europäischer Ebene über die
Einführung eines digitalen Euro diskutiert. Als
möglicher Zeitpunkt für eine Einführung wird derzeit
das Jahr 2029 genannt. Ob und in welcher Form diese
digitale Währung tatsächlich kommt, liegt jedoch beim
Europäischen Parlament und Rat im laufenden
Gesetzgebungsverfahren.
Die Zahl der Unternehmensgründungen bleibt
Österreichweit auf hohem Niveau – und steigt
in einigen Bundesländern sogar immer weiter.
Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten
entscheiden sich immer mehr Menschen dafür,
den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.
Im Jahr 2025 wurden in Kärnten insgesamt 2.348
neue Unternehmen gegründet. Das entspricht einem
Zuwachs von rund vier Prozent im Vergleich zum
Vorjahr, in dem 2.258 Gründungen registriert
wurden. Damit bestätigt sich ein Trend: Selbst
in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten bleibt
die Gründungsaktivität stabil und bildet eine
wichtige Säule für die regionale
Wirtschaftsentwicklung.
Junge Gründer treiben die Entwicklung
Auffällig ist vor allem das niedrige
Durchschnittsalter: Gründer sind im Schnitt 36,9
Jahre alt. Besonders dynamisch entwickelt sich
die Gruppe der unter 20-Jährigen sowie die
Altersklasse der zwischen 20 und 30-jährigen.
Hier waren deutliche Zuwächse bei neuen Gründern
zu verzeichnen.
Regionale Schwerpunkte und dominante Branchen
Die meisten Unternehmensgründungen
konzentrierten sich auf urbane Zentren. An der
Spitze steht Klagenfurt-Stadt mit 520
Neugründungen, gefolgt von Spittal an der Drau
(287) und Klagenfurt-Land (272).
Gemessen an der Einwohnerzahl zeigten sich
besonders hohe Gründungsraten in Klagenfurt und
im Bezirk Hermagor.
Wie auch schon in den Vorjahren, dominieren
klassische Wirtschaftsbereiche: Gewerbe und
Handwerk führen mit 38,2 Prozent die Liste an,
gefolgt vom Handel (25,6 Prozent) sowie
Information und Consulting (21,4 Prozent).
Bürokratie bleibt weiterhin größte Hürde
Trotz positiver Entwicklung berichten viele
Gründer von Herausforderungen – insbesondere
beim Einstieg.
Der administrative Aufwand rund um Steuern,
Sozialversicherung und rechtliche
Rahmenbedingungen wird zusehends als belastend
empfunden. Gerade für Personen ohne Vorerfahrung
stellt der Start in die Selbstständigkeit eine
komplexe Aufgabe dar.
Mut zahlt sich oft aus
Trotz aller Risiken zeigt sich ein ermutigendes
Bild: Ein Großteil der neu gegründeten
Unternehmen bleibt langfristig bestehen. Mehr
als vier von fünf Betrieben sind auch drei Jahre
nach ihrer Gründung noch aktiv.
Diese Zahlen unterstreichen, dass sich
unternehmerischer Mut in vielen Fällen auszahlt:
Neugründungen spielen weiterhin eine wichtige
Rolle für wirtschaftliche Dynamik und lokale
Innovation.