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Erich von Däniken (Hrsg.): Fremde aus dem All

1.1. Das Objekt von Aiud





aus: Erich von Däniken (Herausgeber): Fremde aus dem All. Kosmische puren: Neue Funde, Entdeckungen und Phänomene; Goldmann-Verlag 1995; ISBN 3-442-12569-3

präsentiert von Michael Palomino (2014)


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<Das Objekt von Aiud

Karte von Rumänien mit Aiud /
                Strassburg  Karte von
                Aiud / Strassburg in Rumänien mit dem Fluss Mures
Karte von Rumänien mit Aiud / Strassburg [1] - Karte von Aiud / Strassburg in Rumänien mit dem Fluss Mures [2]
  Aiud / Strassburg in Rumänien
Aiud / Strassburg in Rumänien [3]

Florin Gheorghita

[1974: Funde in Siebenbürgen in Rumänien]

Im Frühjahr 1974 entdeckte eine Gruppe von Arbeitern in einer Sandgrube am Ufer des Flusses Mures drei Gegenstände, die in die feinen Sande der alten Flussablagerungen eingebettet waren. Die Fundstelle befindet sich etwa 2 km östlich der rumänischen Ortschaft Aiud [deutsch: Strassburg] am Ostrand des "Siebenbürger Erzgebirges" und 60km südlich von Cluj-Napoca (Klausenburg). Die Objekte lagen in einer Tiefe von etwa 10m unter der heutigen Oberfläche und waren von einer harten, sandigen Kruste überzogen.

Ein ortsansässiger Forscher identifizierte zwei der Funde als Knochen eines grossen Tieres bzw. als Teile von Knochen. Das dritte Objekt schien ihm nach Form und Gewicht ein Steinbeil zu sein. Für weitere Untersuchungen sandte er die Tiele an das Archäologische Institut von Cluj-Napoca.

[Zwei Saurierknochen und ein Metallteil]

Dort entfernte man die Sandkrusten. Die Fossilien konnten als Gliederknochen und Backenzahn eines jungen Mastodons bestimmt werden. Mastodonten waren mit den heutigen Elefanten verwandte Rüsseltiere und lebten vom Miozän vor 23 Millionen Jahren bis zum mittleren Pleistozän vor etwa 1 Million Jahren. Das dritte Objekt hingegen war, wie sich schnell erwies, alles andere als ein Steinbeil (auch wenn es auf den ersten Blick einem Beilkopf nicht unähnlich sah), denn es bestand aus Metall.

Mastodon  Objekt von
                Aiud mit Massangaben
Mastodon [4] - Objekt von Aiud mit Massangaben [5] - Wenn neben Saurierknochen ein Aluminiumobjekt gefunden wird, kann das nur von Ausserirdischen sein.

In den Gegenstand, dessen Längsdurchmesser 20,2 cm betrug, führten [S.18] zwei zylindrische Röhren unterschiedlichen Durchmessers, die senkrecht aufeinanderstanden. Im unteren Teil der breiteren Röhre konnte eine ovale Deformation festgestellt werden, vermutlich als Folge des Einsatzes einer Achse mit abgerundetem Kopf. Die flache und die seitlichen Oberflächen wiesen Spuren wie von wiederholten harten Schlägen auf das Objekt auf. Sämtliche Details liessen die Vermutung zu, dass das Objekt irgendwann Teil eines funktionalen Systems gewesen war.

[Die Legierung]

Mehrfache metallurgische Untersuchungen haben das Rätsel um dieses Fundstück nur noch vergrössert. Analysen unter Leitung von Dr. I. Niederkorn am "Institut für Forschung und Projektierung nichteisenhaltiger Erze und metalle" (ICPMMN) in Magurele (Bukarest) zeigten, dass das Objekt aus einer komplexen Metalllegierung bestand bzw. hergestellt worden war. Die Legierung setzte sich aus 12 verschiedenen Elementen zusammen, wobei Aluminium mit 89 Vol.% als Hauptbestandteil identifiziert wurde. Ferner vertreten sind die Elemente
-- Kupfer mit einem Anteil von 6,2%
-- Silizium 2,84%
-- Zink 1,81%
-- Blei 0,41%
-- Zinn 0,33%
-- Zirkonium 0,2%
-- Cadmium 0,11%
-- Nickel 0,0024%
-- Kobalt 0,0023%
Wismut 0,0003%
-- Silber 0,0002%
und Gallium (Suren) sowie andere Spurenelemente.

[Alumiumverwertung gibt es erst seit 1825 - aber das Aluminiumobjekt ist viel älter]

Aluminium ist zwar das in der Erdkruste am häufigsten vorkommende Metall, tritt aber in der Natur ausschliesslich in gebundenem Zustand auf. 1825 von H.C. Oersted entdeckt, ist es als industriell verwertbares Metall nur durch die Schmelzfluselektrolyse bei Temperaturen zwischen 950-970ºC zu gewinnen. Es wurde erstmals Ende des letzten Jahrhunderts von der chemisch-metallurgischen Industrie in grösserem Umfang erzeugt; die Produktion in Amerika beispielsweise begann 1883 in den ALCOA-Werken.

[Die dicke Aluminiumoxidschicht - 100.000e Jahre altes Aluminium]

Einen sehr ungewöhnlichen Aspekt bildete daher auch das Vorhandensein einer relativ dicken Aluminiumoxidschicht auf der Oberfläche des Objekts (Oxidation ist die Aufnahme von Sauerstoff bzw. der Entzug von Elektronen). Gewöhnlich überzieht sich Aluminium [S.18] an der Luft sofort mit einem sehr dünnen, widerstandsfähigen Oxidfilm, durch den das metall korrosionsbeständiger wird als z.B. Eisen. Dadurch wird jeder weitere Oxidationsprozess gestoppt. Die Oxidschicht des fraglichen Objekts besass hingegen eine Dicke von über einem Millimeter, was bislang noch nirgends beobachtet worden war. Nur bei einem extrem hohen Alter von etlichen Jahrhunderttausenden wäre eine solch dicke Schicht denkbar (Vergleichsdaten gibt es verständlicherwiese nicht).

Einer der an den Untersuchungen beteilgten Metallurgen aus Bukarest schrieb mir dazu: "Es ist unglaublich, aber es scheint sich um ein Aluminium mit veralteter Struktur zu handeln, so, als hätten die anderen Elemente der Legierung ihre eigenen Gitterstrukturen wiedererlangt!"

All dies - der Fund in einem 10m mächtigen Flusssediment, die unmittelbare stratigraphische Nähe zu den Knochen eines Mastodons (ausgestorben vor etwa 1 Million Jahren) und die dicke Oxidationsschicht - lässt folgenden Schluss als sehr wahrscheinlich zu: Dieses in Rumänien gefundene Objekt ist sehr alt. Es ist so alt, dass eine Entmischung der Elemente und damit eine Rückkehr zu ihrer ursprünglichen Kristallstruktur möglich war und die Oxidation von der Oberfläche her langsam in das Metall vordringen konnte.

[Die These eines Landetellers einer Flugsonde]

Von den untersuchenden Spezialisten (Archaologen, Paläontologen, Ingenieure) vermochte zunächst niemand, das Objekt zu identifizieren oder auch nur eine Ähnlichkeit mit heute gebräuchlichen Geräten oder Geräteteilen festzustellen. Ein Flugzeugingenieur schlug aber schliesslich eine interessante Hypothese vor: Das Fundstück erinnere an den Landeteller eines nicht allzu grossen Flugkörpers, der, wie die Mondfähre oder die Viking-Sonden, weich auf dem Boden aufsetzt. Tatsächlich könnten sowohl die Form des Objekts, die beiden Löcher (hier war vielleicht das Gestänge der Landebeine verankert), die Kratzspuren an Unterseit eund Kanten als auch das Material selbst (leichtes Aluminium, das auch heute wegen eben dieser Eigenschaft im Flugzeug- und Raketenbau Verwendung findet) Indiz für diese Vermutung sein [S.20].

Ist also "irgend etwas" - vielleicht eine relativ kleine, ferngesteuerte Sonde - in vorgeschichtlicher Zeit, vor einer Million oder noch mehr Jahren, über das Gebiet des heutigen Rumäniens geflogen? Hat es im Urstromtal des Mures zur Landung angesetzt und ist dabei aus irgendwelchen Gründen verunglückt? Ist der "Rest" des Objekts im Laufe der Zeit vom Mures fortgeschwemmt worden, so dass nur der abgebrochene Landeteller zusammen mit den Knochenteilen eines inzwischen ausgestorbenen Elefantenvorläufers - an irgendeiner Untiefe des Flusses hängeblieb, einsedimentiert wurde und auf diese Weise überdauerte?

Wir wissen es nicht. Aber eines ist sicher: Dieses Objekt, von dem ich 1974 selbst einige kleine Bruchstücke zu metallographischen Analysen in den Händen hielt, stammt nicht aus der Welt des irdischen Pleistozäns, nicht von unseren menschlichen Vorfahren der Altsteinzeit und damit mit grosser Wahrscheinlichkeit auch nicht von unserem Planeten. Wo es sich heute, zwanzig Jahre nach seiner Entdeckung, befindet, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber es ist zu hoffen, dass es durch Veröffentlichungen wie diesen nicht in Vergessenheit gerät und dass die bei den Untersuchungen übriggebliebenen Teilstücke vielleicht bald einem internationalen Wissenschaftlerteam zu weiterreichenden Analysen zur Verfügung gestellt werden.> [S.21]

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Fotoquellen
[1] Karte von Rumänien mit Aiud / Strassburg: Bing Maps
[2] Karte von Aiud / Strassburg in Rumänien mit dem Fluss Mures: google maps
[3] Aiud / Strassburg in Rumänien: http://romania-en.jouwweb.nl/aiud
[4] Mastodon: http://www.arizonaskiesmeteorites.com/Mastodon-Tooth-Mastodon-Fossil/
[5] Objekt von Aiud mit Massangaben: http://atlantisforschung.de/index.php?title=Das_Objekt_von_Aiud


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