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Erich von Däniken: Erinnerungen an die Zukunft

Kapitel 5a: Die Sumerer und das Gilgamesch-Epos

Lib



aus: Erich von Däniken: Erinnerungen an die Zukunft; Econ-Verlag GmbH, Düsseldorf und Wien 1968;

präsentiert von Michael Palomino (2014)

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<Kapitel 5: "Götter" und Menschen paarten sich gern - Eine weitere Schau neuer Fahrzeuge - Angaben über Beschleunigungskräfte - Der erste Tatsachenbericht über einen Blick aus einem Raumschiff - Ein Überlebender der Sintflut erzählt - Was ist "Wahrheit"?>

Kapitel 5a: Die Sumerer und das Gilgamesch-Epos

[Der Fund der Tontafeln in den Ruinen von Ninive bei Mosul]

<Um die Jahrhundertwende wurde im Hügel [Ruinenhügel] von Kujundschik (die Ruinenhügel des Palasts von Ninive bei Mosul [web01]) ein aufsehenerregender Fund gemacht: Auf zwölf Tontafeln eingekerbt fand man ein Heldenepos von starker Ausdruckskraft; es gehörte zur Bibliothek des Assyrerkönigs Assurbanipal. Das Epos war in Akkadisch geschrieben; inzwischen wurde ein zweites Exemplar gefunden, das auf den König Hamurabi zurückgeht.>

Ninive war Hauptstadt des Assyrischen Reiches um 700 v.Chr. [web02]. Heute (2014) liegt Ninive im IS-Gebiet.
Karte des Assyrischen Reichs mit Ninive  Karte des ehemaligen Iraks mit Mosul,
                        Uruk (die erste Hauptstadt der Assyrer) und
                        Ninive (die spätere Hauptstadt der Assyrer) 
Bild vergrössernKarte des Assyrischen Reichs mit Ninive [1] - Karte des ehemaligen Iraks mit Mosul, Uruk (die erste Hauptstadt der Assyrer) und Ninive (die spätere Hauptstadt der Assyrer) [2]
Stadttor von Ninive  Keilschrift des Gilgamesch-Epos Bild vergrössern
Stadttor von Ninive [3] - Keilschrift des Gilgamesch-Epos [4]

In Ninive wurden die Keilschrifttafeln des Gilgamesch-Epos gefunden, ausserdem zahlreiche Reliefs mit den Ausserirdischen. Das Reich begann klein mit der Hauptstadt Uruk. Eine Webseite über die Sumerer berichtet:

<Die Geschichte Sumers beginnt mit der so genannten Uruk-Zeit, ab etwa 4000 bis 3000 v.Chr. Die Sumerer siedeln am Euphrat. Aus Dörfern entstehen Städte. Uruk war damals die bedeutendste unter ihnen mit dem weit ausstrahlenden Inanna-Tempel.> [web03]



Das Gilgamesch-Epos ist die Genesis in der Bibel: Däniken schildert:

<Eindeutig steht fest, dass die Urfassung des Gilgamesch-Epos den Sumerern zu verdanken ist, diesem geheimnisvollen Volk, dessen Herkunft wir nicht kennen, das uns aber die erstaunlichen Zahlenreihen und eine grossartige Astronomie hinterliess. Evident ist auch, dass der rote Faden im Gilgamesch-Epos parallel zur Genesis der Bibel verläuft.

[Gilgamesch-Epos=Genesis der Bibel, nur 2000 Jahre früher. Die jüdischen Schreiber haben scheinbar abgeschrieben!]

["Himmelsgott" Gilgamesch in Uruk Tafel 1: Stadtmauer, erhabenes Haus, Wächter - halb Ausserirdischer, halb Mensch - Schönheit und Kraft]

Auf der ersten Tontafel der Funde von Kujundschik [Ninive] wird berichtet, dass der siegreiche Held Gilgamesch die Mauer um Uruk gebaut hat. Man liest, dass der "Himmelsgott" in einem erhabenen Haus wohnte, das über Kornspeicher verfügte und dass auf den Stadtmauern Wächter standen. Es ist zu erfahren [S.75], dass Gilgamesch eine Mischung von "Gott" [Ausserirdischer] und Mensch war: Zu zwei Dritteln "Gott" [Ausserirdischer], zu einem Drittel Mensch. Pilger, die nach Uruk kamen, sahen das Bild seines Leibes in Staunen und Furcht, weil sie nie zuvor etwas Ähnliches an Schönheit und Kraft gesehen hatten. Wieder also steht am Beginn des Berichtes der Gedanke einer Befruchtung von "Gott" und Mensch [Nachkomme aus Ausserirdischem und Mensch].

Gilgamesch in Uruk
Der Riese Gilgamesch
Der Riese Gilgamesch [5]
Karte des Irak mit den
                        assyrischen Städten der Anfangszeit mit Uruk als
                        Hauptstadt
Karte des Irak mit den assyrischen Städten der Anfangszeit mit Uruk als Hauptstadt [6]
Die Stadt Uruk, die erste Hauptstadt von
                        Assyrien, Rekonstruktion
Die Stadt Uruk, die erste Hauptstadt von Assyrien, Rekonstruktion [7]

In der Bibel wird Uruk mit Erech bezeichnet [web07].



[Tafel 2: Aruru stellt Enkidu auf die Welt]

Die zweite Tafel weiss zu melden, wie eine weitere Gestalt - Enkidu - von der Himmelsgöttin [weibliche Ausserirdische] Aruru geschaffen wird. Enkidu wird sehr genau beschrieben: Er sei am ganzen Körper behaart, er wisse nichts von Land und Leuten, er sei mit Fellen bekleidet, esse Kräuter des Feldes und trinke mit dem Vieh an gemeinsamer Tränke, auch tummle er sich in der Flut mit dem Gewimmel des Wassers.

Enkidu mit Hörnern und Hufen -
                rechts Gilgamesh
Enkidu mit Hörnern und Hufen - rechts Gilgamesh [8]

Als Gilgamesch, der König der Stadt Uruk, von diesem wenig attraktiven Wesen hört, regt er an, man solle dem Primitiven eine schöne Frau geben, damit er von dem Vieh entfremdet werde. Enkidu, der Primitive, fällt (ob mit Vergnügen wird nicht berichtet) auf den Trick des Königs herein und verbringt sechs Tage und sechs Nächte mit einer halbgöttlichen Schönheit [eine Halb-Ausserirdische]. - Diese kleine königliche Kuppelei gibt zu denken: In einer barbarischen Welt liegt der Gedanke an eine Kreuzung zwischen Halbgott und Halbtier doch nicht so nahe.

[Tafel 3: Der "Sonnengott" (der Chef-Ausserirdische) lässt Enkidu auf das Mutterraumschiff holen]

Und die dritte Tafel weiss nun wieder von einer Wolke aus Staub, die aus der Ferne kam, zu berichten: Der Himmel habe gebrüllt, die Erde gebebt, und schliesslich sei der "Sonnengott" [der Chef-Ausserirdische mit dem Mutterraumschiff] gekommen und habe Enkidu mit mächtigen Flügeln und Krallen gepackt [ein Zubringerraumschiff hat ihn eingefangen]. Man liest mit Erstaunen, dass es wie Bleischwere auf Enkidus Körper gelegen habe und dass ihm das Gleichgewicht seines Körpers wie das Gewicht eines Felsens vorgekommen sei [S.76].

Billigen wir den alten Erzählern nicht weniger Phantasie zu, als wir sie aufzubringen vermögen - und ziehen wri auch noch die Zutaten der Übersetzer und Kopisten ab, dann bleibt doch die Utopie des Berichts übrig: Woher sollten und konnten die alten Chronisten wissen, dass die Last des Körpers bei einer gewissen Beschleunigung so schwer wie Blei wird? [Das Zubringerraumschiff hat schnell beschleunigt] - Uns sind die Gravitations- und Beschleunigungskräfte bekannt. Wenn ein Astronaut [Atmosphäronaut] bei seinem Start mit mehreren gravos in seinen Sitz gepresst wird, dann ist das vorausberechnet.

Welche Phantasie aber gab den alten Chronisten diesen Gedanken ein? [Die wussten, dass da Raumschiffe im Spiel sind].

[Tafel 5: Gilgamesch und Enkidu wandern zum Götterberg zur Kriegsgöttin Irninis / Ischtar]

Die fünfte Tafel berichtet, wie sich Gilgamesch und Enkidu auf den Weg machen, den Wohnsitz der "Götter" gemeinsam zu besuchen. Von weitem schon habe der Turm, in dem die Göttin Irninis (Kriegsgöttin Ischtar [web04], Inanna [web05]) lebte, gestrahlt. Pfeile und Wurfgeschosse, die sie als vorsichtige Wanderer auf die Wächter schleuderten, seien wirkungslos abgeprallt.

Die beiden gehen zur wichtigsten Göttin Assyriens:

Die assyrische Kriegsgöttin Ischtar /
                          Inanna / Irninis [die Ausserirdische, die die
                          Intrigen streut und Kriege sät]  Ischtar-Palast, Ausgrabungen der 1930er
                          Jahre
Die assyrische Kriegsgöttin, Planetengöttin und Liebesgöttin [web06] Ischtar / Inanna / Irninis [9] - [die Ausserirdische, die die Intrigen streut und Kriege sät] - Ischtar-Palast, Ausgrabungen der 1930er Jahre [10]

<Ištar war die wichtigste babylonische Göttin. Sie wurde sowohl als Morgen- als auch als Abendstern verehrt. Ištar kann in männlicher und weiblicher Form auftreten[4]. Ihr Symboltier ist der Löwe.> [web06]



Und als sie das Gehege der "Götter" [Ausserirdischen] erreichten, dröhnte ihnen eine Stimme entgegen:

"Kehrt um! Kein Sterblicher kommt auf den heiligen Berg, wo die Götter wohnen, wer den Göttern ins Angesicht schaut, muss vergehen."

"Du kannst mein Angesicht nciht schauen, denn kein Mensch bleibt am Leben, der mich schaut..." heisst es bei Moses im 2. Buch.

[Tafel 7: Enkidu darf im Mutterraumschiff die Erde umfliegenfliegen]

Auf der siebenten Tafel steht nun der erste Augenzeugenbericht einer Raumfahrt [Atmosphärenfahrt], von Enkidu mitgeteilt: Vier Stunden sei er in den ehernen Krallen eines Adlers [Mutterraumschiff] geflogen. Und dies ist der Bericht im Wortlaut:

"Er sprach zu mir: 'Schau hinunter aufs Land! Wie sieht es aus? Blick auf das Meer! Wie erscheint es Dir?' Und das Land [S.77] war wie ein Berg, und das Meer wie ein kleines Gewässer. Und wieder flog er höher, vier Stunden hinauf, und sprach zu mir: 'Schau hinunter aufs Land! Wie sieht es aus? Blick auf das Meer! Wie erscheint es Dir?' Und die Erde war wie ein Garten, und das Meer wie der Wasserlauf eines Gärtners. Und wieder vier Stunden flog er höher und sprach: 'Schau hinunter aufs Land! Wie sieht es aus? Blick auf das Meer! Wie erscheint es Dir?' Und das Land sah aus wie ein Mehlbrei, und das Meer wie ein Wassertrog."

Das Land sieht aus wie ein
                Meelbrei und das Meer sieht aus wie ein Wassertrog:
                Mittelmeer, Rotes Meer, Adria, Schwarzes Meer...
Das Land sieht aus wie ein Meelbrei und das Meer sieht aus wie ein Wassertrog: Mittelmeer, Rotes Meer, Adria, Schwarzes Meer... [11]

Hier muss irgendein Wesen den Erdball aus grosser Höhe gesehen haben! Zu richtig ist der Bericht, als dass er reines Produkt der Phantasie sein könnte! Wer hätte beerichten können, dass das Land wie ein Mehlbrei, das Meer wie ein Wassertrog ausgesehen habe, wenn noch nicht die geringste Vorstellung der Erdkugel "von oben" bestanden hat? Denn tatsächlich sieht die Erde aus beträchtlicher Höhe wie ein Puzzlespiel aus Mehlbrei und Wassertrögen aus [Mittelmeer, Rotes Meer, Schwarzes Meer].

Wenn auf der gleichen Tafel berichtet wird, dass eine Tür wie ein lebender Mensch sprach, ist diese sletsae Erscheinung für uns ohne Nachdenken als Lautsprecher identifiziert.

[Tafel 8: Tod von Enkidu durch den "giftigen Hauch eines Himmelstieres"]

Und auf der achten Tafel stirbt derselbe Enkidu, der die Erde aus ziemlicher Höhe gesehen haben muss, an einer geheimnisvollen Krankheit, so geheimnisvoll, dass Gilgamesch fragt, ob ihn vielleicht der giftige Hauch eines Himmelstieres getroffen habe [radioaktive Verseuchung, siehe S.95 über einen Atombombenabwurf in Indien]. Woher wohl nahm Gilgamesch seine Ahnung, dass der giftige Hauch eines Himmelstieres eine tödliche und unheilbare Krankheit hervorrufen konnte?

[(Die tödliche Krankheit dauerte 14 Tage. Enkudi wurde zum Tode verurteilt, weil er ein Himmelstier getötet hatte [web08]].

[Tafel 9: Gilgamesch vor dem Sonnentor beim unendlichen Meer - das ewige Leben ist nur für die Ausserirdischen]

Die neunte Tafel schildert, wie Gilgamesch den Tod seines Freundes Enkidu beweint und beschliesst, eine weite Reise zu den Göttern [Ausserirdischen] zu unternehmen, weil ihn der Gedanke nicht [S.78] mehr loslässt, er könnte an derselben Krankheit wie Enkidu sterben. Im Tafelbericht steht, dass gilgamesch zu zwei Bergen kam, die den Himmel trugen und dass sich zwischen diesen Bergen das Sonnentor wölbte. Vor dem Sonnentor begegnete er Riesen, die ihn nach längerem Gespräch passieren liessen, weil er ja selbst zu zwei Dritel Gott sei. Schliesslich fand Gilgamesch den Park der Götter, hinter dem sich das unendliche Meer weitete. Zweimal warnten die Götter Gilgamesch auf seinem Weg:

"Gilgamesch, wohin läufst du? Das Leben, das du suchst, wirst du nicht finden. Als die Götter den Menschen erschufen, estimmten sie den Tod für die Menschen, das Leben behielten sie für sich selbst."

[Utnapischtim, der Vater der Menschen]

Gilgamesch liess sich nicht warnen; auf jede Gefahr hin wollte er Utnapischtim erreichen, den Vater der Menschen. Utnapischtim aber lebte jenseits des grossen Meeres [auf einem anderen Stern]; es führte kein Weg zu ihm und ausser dem Sonnengott [Mutterraumschiff] flog kein Schiff hinüber. Unter mannigfachen Gefahren überquerte Gilgamesch das Meer, so dass die elfte Tafel seine Begegnung mit Utnapischtim schildern kann.

[Tafel 10 mit der Begegnung mit der Ausserirdischen-Schenkin Siduri [web09] wird von Däniken nicht beschrieben].

[Tafel 11: Utnapischtim erzählt seine Vergangenheit: Die Sintflut - Utnapischtim=Noah der Bibel]

Gilgamesch fand die Gestalt des Vaters der Menschen nicht grösser und breiter als seine eigene und er meinte, sie seien einander ähnlich gewesen wie ein Vater dem Sohn. Utnapischtim nun erzählte Gilgamesch seine Vergangenheit, merkwürdigerweise in der Ich-Form.

Zu unserer Verblüffung bekommen wir von Utnapischtim eine genauere Schilderung der Sintflut; er erzählt, dass die "Götter" [Ausserirdische] ihn vor der kommenden grossen Flut warnten und ihm den Auftrag gaben, eine Barke zu bauen, auf die er Frauen und Kinder, seine Verwandtschaft und Handwerker jedwelcher [S.79] Kunst bergen sollte. Die Beschreibung des Unwetters, der Finsternis, der steigenden Fluten und der Verzweiflung der Menschen, die er nicht mitnehmen konnte, ist von einer heute noch packenden Erzählungskraft. Wir hören auch hier - ähnlich wie in der Bibel im Bericht Noahs - die Geschichte vom Raben und der Taube, die aufgelassen wurden, und wie schliesslich, als die Wasser sanken, die Barke auf einem Berg anlandete. - Die Parallele vom Bericht über die Sintflut im Gilgamesch-Epos und in der Bibel ist unzweifelhaft, sie wird auch von keinem Forscher bestritten. Faszinierend an dieser Parallelität ist, dass wir es mit anderen Vorzeichen und anderen "Göttern" [Ausserirdischen] zu tun haben.

[Die jüdischen Schreiber haben nur abgeschrieben...]

Stammt der Sintflut-Bericht der Bibel aus zweiter Hand, so wiest die Ich-Form der Erzählung Utnapischtims darauf hin, dass im Gilgamesch-Epos ein Überlebender, ein Augenzeuge, zu Wort kam.

[Die Barke am Ararat]

Dass im alten Orient vor einigen 1000 Jahren eine Flutkatastrophe stattfand, ist eindeutig belegt. Altbabylonische Keilschrifttexte geben sehr genau an, wo Reste der Barke eigentlich zu finden sein müssten; an der Südseite des Ararat [heute Ost-Türkei] fand man drei Holzstücke, die vielleicht auf die Landestelle der Arche deuten. Im übrigen sind die Chancen, Reste eines Schiffes, das vornehmlich aus Holz gebaut war und das vor mehr als 6000 Jahren eine Flut überstand, zu finden, ausserordentlich gering [S.80].

Kleiner und grosser Ararat,
                zwei erloschene Vulkane, Sicht von Armenien aus in die
                Türkei
Kleiner und grosser Ararat, zwei erloschene Vulkane, Sicht von Armenien aus in die Türkei [12]

[Es fragt sich schon, wie eine Überschwemmung bis in so weite Höhen möglich sein soll...]

[These: Gilgamesch-Epos am Titicacasee - dann Verbreitung über den ganzen Erdball]

Im Gilgamesch-Epos finden wir nicht nur allerfrüheste Berichte, wir finden darin auch utopische Schilderungen, die von keiner Intelligenz der Entstehungszeit der Tafeln erfunden sein können und wie sie ebensowenig Überstezer und Kopisten der Jahrhunderte, die darüber hinweggingen, erdichtet haben [S.80] können. Denn in den Schilderungen sind Tatsachen verborgen, die, mit heutigen Augen gesehen, den Autoren des Gilgamesch-Epos bekanntgewesen sein müssen.

Kann eine neue Fragestellung ein wenig Licht in das Dunkel bringen? Ist es möglich, dass sich das Gilgamesch-Epos gar nicht im alten Orient, sondern im Raum Tiahuanaco ereignet hat? Ist es denkbar, dass Nachkommen des Gilgamesch aus Südamerika kamen und das Epos mitbrachten? Eine Bejahung der Fragen ergäbe immerhin eine Erklärung für die Erwähnung des Sonnentores [in Tiahuanaco], für die Überquerung des Meeres [der Titicacasee] und zugleich für das plötzliche Auftauchen der Sumerer, denn alle Schöpfungen des späteren Babylon gehen bekanntlich auf die Sumerer zurück!

[All die Szenarien für die Sintflut wie Erdbeben mit Tsunamis, Monsunklima oder das Füllen des Schwarzen Meeres nach der Eiszeit können nicht erklären, wie die Barge bei der Sintflut bis zum Ararat kommen soll. Der Ararat wird beim Artikel "Sintflut" von Wikipedia sogar verschwiegen [web10]. Wenn das Gilgamesch-Epos in der Region Tiahuanaco stattgefunden hätte, dann wäre eine grosse Überschwemmung im Tal des Titicacasees entstanden und die Barke des Noah wäre an einem Berg zwischen Cusco und La Paz zu suchen. Eine solche Überschwemmung wäre absolut real im Gegensatz zu einer Überschwemmung,die von Uruk bis zum Ararat geht...]

[Moses und seine Schriften aus Ägypten: Er hat wahrscheinlich aus der Bibliothek von Alexandria abgeschrieben]

Zweifellos verfügte die ägyptische Hochkultur der Pharaonen über Bibliotheken, in denen die alten Geheimnisse aufbewahrt, gelehrt, gelernt und abgeschrieben wurden. Moses wuchs - wir sagte es schon - am ägyptischen Hof auf, sicherlich hatte er Zutritt zu den ehrwürdigen Bibliotheksräumen. Moses war ein gelehriger und gelehrter Herr, er soll ja auch fünf seiner Bücher ursprünglich selbst geschrieben haben, obwohl es bis heute ein ungelöstes Rätsel ist, in welcher Sprache er seine Bücher geschrieben haben könnte.

Setzen wir die Hypothese, das Gilgamesch-Epos wäre von den Sumerern über die Assyrer und Babylonier nach Ägypten gekommen und der junge Moses hätte es dort gefunden und für seine Zwecke adaptiert, dann wäre nicht die biblische, sondern die sumerische Sintflutgeschichte die echte...

Darf man solche Fragen nicht stellen? Uns scheint, dass die klassische Methode der urgeschichtsforschung festgefahren ist und darum nicht zu den richtigen, hieb- und stichfesten Ergebnissen kommen kann. Sie ist zu sehr an ihr Denkmodell fixiert [S.81], es bleibt kein Spielraum für Phantasie und Spekulation, die allein einen schöpferischen Impuls bringen könnten.> [S.82]

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Quellen
[web01] Ninive, Ruinenhügel von Kujundschik: http://de.wikipedia.org/wiki/Ninive
[web02] Ninive, Hauptstadt des Assyrischen Reiches: http://roths-splitter.blogspot.de/2013/02/vor-2600-jahren-7-jh-v-chr-ninive-ist.html
[web03] Sumerer: http://www.torindiegalaxien.de/grafiken/kulturen/sumer/sumer.html
[web04] Kriegsgöttin Ischtar / Irninis: http://www.literaturknoten.de/geschichte/einzel/a05_3000_orient/gilga/glossar.html
[web05] Kriegsgöttin Ischtar / Inanna: http://de.wikipedia.org/wiki/I%C5%A1tar
[web06] Ischtar=Kriegsgöttin, Liebesgöttin und Planetengöttin in einem: http://de.wikipedia.org/wiki/I%C5%A1tar
[web07] Uruk im Gilgamesch-Epos=Erech in der Bibel: http://www.literaturknoten.de/geschichte/einzel/a05_3000_orient/gilga/glossar.html
[web08] Enkidu: http://de.wikipedia.org/wiki/Enkidu
[web09] Gilgamesch-Epos, Tafel 10: http://www.die-goetter.de/gilgamesch-epos-tafel-10
[web10] Sintflut: http://de.wikipedia.org/wiki/Sintflut


Fotoquellen
[1] Karte des Assyrischen Reichs: http://roths-splitter.blogspot.de/2013/02/vor-2600-jahren-7-jh-v-chr-ninive-ist.html
[2] Karte des Iraks mit Mosul, Ninive und Uruk: http://roths-splitter.blogspot.de/2013/02/vor-2600-jahren-7-jh-v-chr-ninive-ist.html
[3] Stadttor von Ninive: http://en.wikigogo.org/en/168714/
[4] Keilschrift des Gilgamesch-Epos: http://de.wikipedia.org/wiki/Gilgamesch-Epos
[5] Gilgamesch: http://en.wikipedia.org/wiki/Gilgamesh
[6] Karte des Irak mit den assyrischen Städten der Anfangszeit mit Uruk als Hauptstadt: http://www.humanjourney.us/axemaker.html
[7] Die Stadt Uruk, Rekonstruktion: http://www.huma3.com/huma3-spa-reviews-id-803.html
[8] Enkidu mit Hörnern und Hufen:
http://forum.antinovaordemmundial.com/Topico-a-influ%C3%AAncia-da-epop%C3%A9ia-de-gilgamesh-na-escrita-do-g%C3%AAnesis?pid=151560
[9] Kriegsgöttin Inanna: http://ferrebeekeeper.wordpress.com/tag/goddess/page/2/
[10] Ischtar-Palast, Ausgrabungen der 1930er Jahre: http://www.islamic-architecture.info/WA-IQ/WA-IQ-014.htm

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