„Diese Epidemie
ist ein nationaler Gesundheitsnotfall. Wir haben nichts Ähnliches zuvor
gesehen“, zitiert der Sender Trump.
Laut
CNN hat Trump in seiner Rede im Ostflügel des Weißen Hauses gesagt,
dass sie „eine Generation sein können, die die Opioid-Epidemie beendet“.
Die Ausrufung des Notstands soll es den Regierungsbeamten ermöglichen, die Drogenepidemie schneller zu bekämpfen.
Der Konsum von Opioiden sei in den USA in den letzten 25 Jahren etwa
um das Dreifache gestiegen. Die Opioiden, hauptsächlich verschriebene
Schmerzmittel, Heroine und Fentanyl, lösen die meisten Drogenüberdosen
aus."
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27.10.2017: Trump gibt Kennedy-Akten frei - Geheimdienste zensieren aber mit
Trump öffnet geheime „JFK-Akten“ – Geheimdienste stoppten vollständige Offenlegung
https://de.sputniknews.com/politik/20171027318051442-trump-oeffnet-geheime-jfk-akten-geheimdienste-stoppten-vollstaendige-offenlegung/
"Alle bisher
geheimen Akten und Regierungs-Dokumente zum Attentat auf John F. Kennedy
1963 müssen veröffentlichen werden. So sieht es ein US-Gesetz vor.
Präsident Donald Trump hat nun einen Großteil davon freigegeben. Die
Geheimdienste haben aber verhindert, dass alles offen gelegt wird –
vielleicht wegen der möglichen Details zu CIA-Agenten.
Die Akten zum Attentat auf US-Präsident John F. Kennedy (JFK) am 22. November 1963 in Dallas lagern im Nationalarchiv
der USA in Washington und umfassen 3.100 Dokumente und 30.000 Ordner.
Sie beinhalten Erkenntnisse des US-Geheimdienstes CIA, des
Inlandsgeheimdienstes FBI und weiterer Behörden zum Mordanschlag. Der
US-Kongress beschloss im Jahr 1992 ein Gesetz, diese Akten erst nach
einer Frist von 25 Jahren freizugeben. Diese Frist lief am Donnerstag
ab.
Überraschend verkündete US-Präsident Donald Trump am Donnerstagabend,
dass anders als zuvor versprochen nicht alles freigegeben werde. Etwa
300 Dokumente bleiben danach vorerst weiter unter Verschluss. Zuvor
hatte Trump noch getwittert, er werde der gesamten Veröffentlichung
nicht im Wege stehen. In der Nacht auf Freitag beugte er sich dann den
Sicherheitsbedenken von Geheimdiensten, wie US-Medien berichteten.
„Keine neuen Erkenntnisse“
Von
den neu freigegebenen Akten erwartet Buchautor Jörg Bloem „eigentlich
keine neuen Erkenntnisse. Denn: Ganz viele Sachen weiß man eigentlich
schon. Durch die neuen freigegebenen Akten wird sich das Narrativ, die
offizielle Version der Ereignisse, nicht ändern.“ Das sagte der Autor
des Buches „Die wahren Mörder von J. F. Kennedy und Marilyn Monroe“
(2015) im Sputnik-Interview. Die Theorie von Lee Harvey Oswald als
alleinigen Präsidentenmörder sei schon lange widerlegt.
Dieses Fazit könne anhand der bereits zur Verfügung stehenden Informationen zum
Attentat auf Kennedy gezogen werden. „Was die Einzeltäter-Theorie ad
absurdum führt, ist die Tatsache, dass es drei Anschlagsversuche auf
Kennedy gab. Einen in Chicago. Einen in Tampa, Florida. Und dann eben
den erfolgreichen in Dallas. Wie es in diesem Zusammenhang überhaupt
möglich ist, die Einzeltäter-Theorie noch aufrecht zu halten, ist mir
ein Rätsel.“
Experte: So lief der JFK-Mord wirklich ab
Das JFK-Attentat war ihm zufolge eine Gemeinschaftsaktion von Mafia und CIA:
„Insofern
waren die eingesetzten Schützenteams gemischt. Teilweise waren es
Agenten, die sowohl für die CIA als auch für die Mafia gearbeitet haben.
Es wird mindestens drei Schützenteams gegeben haben, die ein
trianguliertes Kreuzfeuer ausgeübt haben. Es hat auch Fehlschüsse
gegeben, es hat auch Schüsse gegeben, die die Limousine getroffen haben.
Ein Team feuerte aus dem Schulbuchlager, also dem Gebäude, aus dem der
Oswald geschossen haben soll. Am verdächtigsten dafür sind zwei
CIA-Leute bzw. Mafia-Leute: Richard Cain und Charles Nicoletti. Von
hinter dem Zaun am Grashügel kam der letzte Todesschuss, der den Kopf
vom Präsidenten hatte zerplatzen lassen. Das war der Agent James Files,
der da geschossen hat.“
Er erwarte von den freigegebenen Akten „vielleicht neue Details über
CIA-Leute wie William King Harvey und David Atlee Phillips. Das sind
zwei Namen, die wahrscheinlich nur Eingeweihten etwas sagen.“ So sei
Phillips der CIA-Führungsagent von Oswald gewesen. Doch selbst diese
neuen Details würden zu keiner völlig neuen Sichtweise über das Attentat
führen, vermutete der JFK-Experte. „Ernsthafte Forscher rechnen jetzt
nicht damit, dass sich dadurch die Version der Einzeltäter-Theorie
ändert wird.“
Trotz immer wieder bekannt gewordener hochbrisanter Informationen zu
dem Fall herausgekommen – dennoch wurde die offizielle Version der
Ereignisse nie öffentlich in Frage gestellt: Oswald blieb der offizielle
Kennedy-Mörder.
Oswald als CIA-Agent in Sowjetunion?
Im Vorfeld der Aktenfreigabe tauchten in den letzten Wochen in US-Medien
wiederholt Gerüchte zu Oswald auf. So soll er 1963 einige Monate vor
dem Attentat in Mexiko-Stadt gewesen sein, wo er sich mit kubanischen
Diplomaten und Agenten des KGB getroffen haben soll. Doch das sei nur
CIA-Ablenkungstaktik, so Bloem: Es seien zur Person Oswald immer wieder
falsche Fährten durch die CIA gelegt worden. Dafür werde auch immer
wieder sein dreijähriger Aufenthalt in der Sowjetunion von 1959 bis 1962
hergenommen.
„Er soll eigentlich ein Überläufer gewesen
sein. Aber eigentlich ist die Annahme, dass er ein Gegenspionage-Agent
gewesen sein. Dass die CIA ihn ganz konkret für Gegenspionage dort
hingeschickt haben. Die Russen werden das auch mitbekommen haben, sie
haben ihm jedenfalls nicht so richtig über den Weg getraut. Sie wollten
ihn ja erst auch zurückschicken.“
In der Sowjetunion habe Oswald auch seine spätere russische Frau
Marina kennengelernt, so der Buchautor. Nach seiner Rückkehr in die USA
zeigte sich: „Er hatte eine relativ problemlose Rückreise. Findet einen
Job, man hilft ihm. Das ist eigentlich schon Beweis genug, dass Oswald
nie ein echter Überläufer gewesen sein kann. Sonst hätte man ihm endlose
Verhöre unterzogen.“"
Links:
FBI-Geheimakten: So reagierte Moskau auf JFK-Attentat
Von „Perversion“ erschüttert: Moskau zu Spekulationen um JFK-Mord
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Kuba-"USA" 27.10.2017: "Akustische Anschläge" soll das Zirpen von Grillen und Zikaden gewesen sein
Kubanische Behörden nennen Quelle von „Schallattacken“ gegen US-Diplomaten
https://de.sputniknews.com/politik/20171027318046222-kuba-schallattacken-us-diplomaten/
"Bei den
„akustischen Anschlägen“, in deren Folge laut dem US-Außenministerium
mindestens 20 amerikanische Diplomaten in Havanna zu Schaden gekommen
sein sollen, könnte es sich um das Zirpen von Grillen und Zikaden
gehandelt haben. Das wurde im kubanischen Fernsehen unter Berufung auf
diesbezügliche Ermittlungsergebnisse mitgeteilt.
Demnach
waren drei Aufzeichnungen des Lärms analysiert worden, der
Gesundheitsschädigungen bei den Diplomaten hervorgerufen haben soll.
„Das aufgezeichnete Geräusch ähnelte sehr den
Lauten, wie sie einige Insektenarten, so beispielsweise Grillen und
Zikaden, von sich geben. Diese Insekten sind auf dem gesamten
Territorium von Kuba heimisch und wurden auch in der Nähe des Wohnorts
der amerikanischen Diplomaten entdeckt“, hieß es.
Eine Dauereinwirkung des Gezirpes von Zikaden und Grillen auf den
Menschen könne zu Gehörverlust, Bluthochdruck und erhöhter Reizbarkeit
führen, so die Ermittler. Sie betonten auch, dass Kuba keinerlei
Ausrüstungen besitze, die für derartige Attacken eingesetzt werden
könnten.
Laut dem Fernsehbericht haben die in der Nähe zur US-Botschaft
lebenden Menschen keine anormalen Laute gehört und keine
Gesundheitsschäden der genannten Art erlitten.
Zuvor hatte die Agentur Associated Press, die eine entsprechende
Geräuschaufzeichnung erhalten hatte, die störenden Laute als
„hochfrequentes Grillengezirpe“ beschrieben. Die Aufzeichnung sei
in einem Labor der US-Marine analysiert worden, die Experten hätten eine
schädigende Wirkung des Geräuschs aber nicht feststellen können, hieß
es."
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30.10.2017: Neue "US"-Sanktionen gegen Russland: 39 russische Organisationen und Firmen
Amerikanische Sanktionen versetzen Industrie harten Schlag
https://de.sputniknews.com/zeitungen/20171030318094281-us-russland-sanktionsliste-firmen/
"Das
US-Außenministerium hat dem Kongress eine Liste mit 39 russischen
Organisationen und Firmen übergeben, gegen die Sanktionen „wegen der
ukrainischen Krim“ und „Einmischung in die US-Wahlen“ verhängt werden,
schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag.
Die
Liste besteht aus zwei Teilen – 33 Organisationen aus dem
Verteidigungssektor, die restlichen kommen aus dem Aufklärungsbereich.
Die
Rüstungshersteller sind mit Unternehmen wie
Rostec, Almas-Antej,
Kalaschnikow, Rosoboronexport, Ischmasch, MIG, Sukhoi, Tupolew,
Uralwagonsawod vertreten. Im Aufklärungsbereich stehen auf der
Sanktionsliste nicht nur bekannte Namen wie der
FSB, die
Auslandsaufklärungsdienste SWR und GRU, sondern auch
Innovationsunternehmen, denen Informationsarbeit im Cyberraum im Auftrag
der russischen Aufklärungsorganisationen vorgeworfen werden. So wird
die Firma
Zorsecurity von westlichen Medien als GRU-Instrument im
Cyberraum bezeichnet. Auf der Liste steht auch die „
Vereinigung der
Konstrukteure von Informationssystemen“, die unter anderem
Subauftragnehmer des Wissenschafts- und Forschungsinstituts für
Militärmedizin ist.
Die Liste wurde vom US-Außenminister
im Rahmen des vom Kongress verabschiedeten und von Trump Anfang August
unterzeichneten Gesetzes über neue Sanktionen gegen Russland, den Iran
und Nordkorea erstellt.
[Grosse, russische Firmen passen sich bereits an - manche Klein- und Mittelunternehmen existieren nicht mehr]
Russische Spitzenbeamte reagierten zunächst gelassen auf die neue
Liste. Industrie- und Handelsminister Denis Manturow sagte, dass sich
russische Unternehmen bereits an die Sanktionen angepasst haben und
gegen die meisten Firmen von dieser Liste bereits Sanktionen verhängt
worden sind. Darüber hinaus hob der Minister hervor, dass man sich nicht
auf Gegenmaßnahmen konzentrieren sollte, weil die russische Seite vor
allem an der Entwicklung des Geschäfts interessiert sei.
Ähnlich äußerte sich der russische Botschafter in den USA, Anatoli
Antonow. „Wir haben keine Angst vor Sanktionen, wir werden überleben“,
sagte er. Der Diplomat konzentriert sich mehr auf das künftige
Zusammenwirken beider Länder. „Das Feld für das Zusammenwirken ist
riesengroß. Alles hängt nur vom politischen Willen unserer geehrten
Kollegen aus den USA ab. Wenn wir mit den Amerikanern zusammenstehen,
können wir jeden Feind bekämpfen“, sagte Antonow.
„Ein bedeutender Teil der Wirtschaft – etwa 60 Prozent – hat sich
tatsächlich an den Sanktionsdruck angepasst, die Unternehmenschefs haben
begriffen, dass die Sanktionen für lange Zeit eingeführt wurden – zehn
bis 15 Jahre und vielleicht noch mehr, und die Planung unter
Berücksichtigung dieses Faktors erfolgen muss. Doch es muss auch
zugegeben werden, dass wegen der Sanktionen ein bedeutender Teil der
Klein- und Mittelunternehmen nicht mehr existiert“, sagte der
Vizepräsident des Russischen Ingenieurverbandes, Iwan Andrijewski.
[Dumme Amis machen Sanktionen - Russland hat militärische Erfolge]
„Die Amerikaner erweitern die Sanktionslisten
weiter, sie haben sehr viele Informationen über unsere Wirtschaft und
werden den Druck weiterhin ausbauen. Härtere Sanktionen sind zum Ende
2018 zu erwarten. Unsererseits gibt es Abschreckungsfaktoren, doch diese
liegen nicht im Wirtschaftsbereich – das einzige, was sie bislang
abschreckt, sind unsere militärpolitischen Erfolge“, so der Experte.
„Jetzt werden sich die Sanktionen automatisch auf amerikanische und
ausländische Unternehmen ausdehnen, die mit unseren Firmen auf der
Sanktionsliste kooperieren. Das vereinfacht das Verfahren. Doch es
handelt sich nicht um eine Verschärfung der Sanktionen, sondern um einen
weiteren unfreundschaftlichen Schritt gegen uns. Wir geben keine
Antwort auf das Ergreifen unseres diplomatischen Vermögens, die
Verringerung der Zahl der Visa für unsere Staatsbürger, weshalb wir
immer neue aggressive Schritte gegen uns provozieren“, sagte Michail
Deljagin vom Institut für Probleme der Globalisierung."
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