Mehr als 80 Oscars
Weinstein war damit seit mehr als 20 Jahren Mitglied
der Oscar-Akademie. Seine mit den Miramax-Studios
und der Weinstein Company produzierten Filme wurden
von der Academy mit mehr als 80 Oscars
ausgezeichnet. Fünf davon gewannen den Oscar als
bester Film, für "Shakespeare in Love" gewann
Weinstein persönlich den Oscar als bester Produzent.
Auch die US-Produzenten-Vereinigung kam am Samstag
zusammen, um über "disziplinarische Maßnahmen und
den Status seiner (Weinsteins) Mitgliedschaft" zu
beraten. Die britische Filmakademie BAFTA, die den
wichtigsten britischen Preis der Branche vergibt,
hatte bereits am Mittwoch die Aussetzung von
Weinsteins Mitgliedschaft bekannt gegeben.
Immer mehr Betroffene melden sich zu Wort -
[Schauspielerinnen, Models, Mitarbeiterinnen]
Ins Rollen kam der Skandal durch einen Bericht der
"New York Times", in dem mehrere Frauen Weinstein
sexuelle Belästigung vorwarfen. Seit dem meldeten
sich zahlreiche Schauspielerinnen, Models und
Mitarbeiterinnen des Produzenten mit Vorwürfen gegen
Weinstein zu Wort, darunter Ashley Judd, Angelina
Jolie, Gwyneth Paltrow, Heather Graham, Kate
Beckinsale, Cara Delevingne und Lea Seydoux. Die
amerikanische Schauspielerin Rose McGowan
beschuldigte Weinstein der Vergewaltigung.
Neue Vergewaltigungsvorwürfe -
[Beispiel Lysette Anthony]
Zuletzt erhob die britische Schauspielerin
Lysette Anthony als fünfte Frau
Vergewaltigungsvorwürfe gegen den
Hollywood-Filmproduzenten. Weinstein habe sie in
den 1980er-Jahren vergewaltigt, sagte die
54-Jährige, die unter anderem in Woody Allens
Film "Ehemänner und Ehefrauen" mitspielte, der
britischen Zeitung "Sunday Times". Sie habe
Weinstein in New York kennengelernt und ihn dann
später in seinem Mietshaus in London getroffen.
"Auf einmal war er halb ausgezogen und hat mich
gepackt. Das war das Letzte, womit ich gerechnet
hätte, und ich bin geflüchtet."
Später habe der Filmproduzent ihr nachgestellt
und sie vor ihrem Haus überrascht. "Er hat mich
hineingedrängt und gegen einen Kleiderständer
gerammt", berichtete Anthony weiter. Er habe
versucht sie zu küssen und in sie einzudringen.
"Am Ende habe ich aufgegeben." Vergangene Woche
sagte die Schauspielerin laut "Sunday Times" bei
der Londoner Polizei aus.
"Ich dachte immer, er geht eben ständig
fremd"
Weinstein war wegen der Vorwürfe bereits vor
einer Woche von seiner eigenen Produktionsfirma
entlassen worden. Sein Bruder und Mitgründer der
Firma, Bob Weinstein, äußerte sich in einem am
Samstag veröffentlichten Interview. "Ich dachte
immer, er geht eben ständig fremd", sagte er dem
Branchenblatt "Hollywood Reporter". "Er hatte
keine Geliebte. Es war eine nach der anderen und
das wusste ich. Aber so, dass ich mit ihm in
einem Raum war und das hörte, was die 'New Yok
Times' beschrieben hat? Nein."
Branchenkollegen gehen auf Distanz
Prominente Branchenkollegen haben sich
inzwischen von Weinstein distanziert. Filmstars
wie Meryl Streep, Ryan Gosling, Tom Hanks und
Leonardo DiCaprio zeigten sich erschüttert über
die mutmaßlichen sexuellen Übergriffe und den
Machtmissbrauch des Moguls. Oscar-Preisträger
Michael Moore rief am Freitag in einem längeren
Facebook-Eintrag dazu auf, "eine Welt ohne
Harveys" zu schaffen.
Bislang nur ein weiteres Mitglied von
Oscar-Akademie ausgeschlossen
In der 90-jährigen Geschichte der Oscar-Akademie
ist laut "Hollywood Reporter" und "Variety" erst
ein Mal ein Mitglied ausgeschlossen worden: Der
Schauspieler Carmine Caridi, weil er
vertrauliche Filmkopien in Umlauf gebracht
hatte."
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Hollywood 18.10.2017: Mitwisser um
Weinstein geraten ins Zwielicht der
Mitwisserschaft
Weinstein-Skandal: „Das ist nur die Spitze des
Eisbergs“
http://www.journalistenwatch.com/2017/10/18/weinstein-skandal-das-ist-nur-die-spitze-des-eisbergs/
"Der Missbrauchsskandal um Harvey Weinstein
zieht immer weitere Kreise. Weinstein-Vertraute
wie Ben Affleck, Matt Damon, George Clooney und
Oliver Stone geraten jetzt ins Zwielicht.
von Collin McMahon
Farrow ist der
Sohn von Mia Farrow und
Woody Allen.
Als solcher kennt er sich nicht nur mit Hollywood
aus, sondern auch mit Missbrauchsskandalen. Seit
2015 arbeitet er als Journalist für
die NBC „Today Show“ mit
der Investigativreihe „Undercover mit Robin Farrow.“
Dort recherchierte er monatelang die Geschichte um
Hollywood-Mogul Harvey Weinstein (JouWatch berichtete),
die aber von NBC abgelehnt wurde weil sie „noch nicht
gründlich recherchiert“ sei.
Farrow ging stattdessen zum New Yorker Magazine,
das die Brisanz des Materials erkannte und am 10.10.
publizierte, fünf Tage nachdem die New York Times
die Bombe schon hatte platzen lassen. Seitdem muss NBC, dem auch
das Hollywood-Studio und Weinstein-Partner Universal
gehört, sich unangenehme Fragen bezüglich
journalistischer Integrität stellen lassen. Oder wie
Weinstein mal einer lästigen Reporterin sagte, „Ich
bin der furchterregendste Motherfucker, den man sich
in dieser Stadt zum Feind machen kann.“
Mit einer Mischung aus Macht, Geld, Oscar-Gespür
und Ruchlosigkeit hielt sich Weinstein
jahrzehntelang alle
Anschuldigungen vom Leibe. „Ein offenes
Geheimnis ist gar kein Geheimnis“, sagte Juan Williams
bei Fox, „sondern eine Vertuschung.“ Nun zieht
der Skandal weitere Kreise und erfasst immer mehr
Hollywood-Größen aus dem Umfeld von Weinstein. „Das
ist nur die Spitze des Eisbergs“, sagte Oscar-Gewinnerin
Emma Thompson in der BBC. „Das überrascht mich
überhaupt nicht, das ist das ganze System.“
Ben Affleck
wurde mit Matt Damon 1997 von Weinstein mit ihrem
oscarreifen Drehbuch Good Will Hunting
entdeckt, die beiden verbindet seitdem eine lange
Freundschaft. Nun tauchte ein Video
aus dem Jahr 2003 auf, in dem Affleck in der MTV-Sendung TRL die
Interviewerin Hilarie Burton
(damals 21) begrapscht und
darüber scherzt, „Warum machst du das
Interview nicht nackt? … Du willst doch immer nur
Sex haben.“ Affleck hat sich auf Facebook von
Weinstein distanziert und gesagt, bei den
Anschuldigungen des Missbrauchs werde ihm „übel.“
Schauspielerin Rose McGowan,
eine der Kronzeugen unter den Weinstein-Opfern, reagierte wütend
auf Twitter: „Fuck off, Ben Affleck… du
lügst.“ Affleck engagiert sich seit Jahren für die
Demokratische Partei und warb für Barack Obama
und Hillary Clintion im Wahlkampf. Legendär sein wütender
Ausbruch bei Bill Maher, als er dessen
Islamkritik „widerlich und rassistisch“ nannte.
McGowan beschuldigte auch Matt Damon, vom
Missbrauch gewusst zu haben: „Hey @mattdamon, wie
ist das so ein rückgratloser Profiteur zu sein, der
den Mund hält?“, twitterte sie am
9.10. Damon hat 2004 angeblich zusammen mit Russell
Crowe dazu beigetragen, eine
Enthüllungsgeschichte der Reporterin Sharon Waxman
über Weinsteins Sexmissbrauch abzuschießen, die in der New York
Times erscheinen sollte.
George Clooney
inszeniert sich gerne als Gutmensch,
der mit Menschenrechtsanwältin Amal Clooney
verheiratet ist und sich mit Angela Merkel zur
Flüchtlingsfrage trifft. „Dafür gibt es keine
Rechtfertigung“, sagte Clooney am
10.10. über Weinstein. „Ich kenne Harvey seit
20 Jahren… aber so ein Verhalten habe ich nie
gesehen.“ Die Schauspielerin Vanessa Marquez, die mit Clooney in
seiner ersten großen Rolle in der Serie Emergency Room
spielte, beschuldigte ihn
auf Twitter: „Das ist Bullshit. Clooney hat
mich auf die schwarze Liste setzen lassen, als ich
über sexuelle Belästigung am Set sprechen wollte.
Frauen, die nicht mitspielen, verlieren ihre
Karriere, bei mir war das so… Er ist eine Art
Monster… alle sollten die Wahrheit über Clooney
erfahren.“
Oliver Stone,
der linke Regisseur und Freund von Fidel
Castro und Edward
Snowden, nahm Weinstein in
Schutz, mit dem er eine Serie zum
Thema Guantanamo produzierte: „Es ist nicht
leicht, was er durchmachen muss… wir sollten
abwarten, ob das vor Gericht geht.“ Doch bald holten
das Enfant terrible Hollywoods selber die
Missbrauchsvorwürfe ein: Playboy-Model
Carrie Stevens sagte Stone habe ihr vor 20
Jahren auf einer Hollywood-Party aus heiterem Himmel
den Busen begrapscht: „Er war sich in seiner Sache
total sicher. Er hat so breit gegrinst, als wenn
keiner ihn aufhalten würde… So ist das andauernd in
Hollywood. Deshalb muss sich das ändern. Aber
niemand sagt etwas. Er ist schließlich Oliver
Stone.“ Die Schauspielerin Patricia Arquette
hat außerdem auf Twitter eine
Geschichte veröffentlicht, nach der Stone sie
für eine Rolle in einem „sehr sexuellen Film“ casten
wollten. Das Casting sei professionell verlaufen,
aber sie hatte ein merkwürdiges Gefühl als Stone ihr
rote Rosen schickte und sie zu einem Privatscreening
von „Natural Born Killers“ einlud. „Ich kam aus dem
Klo, da hat er mich konfrontiert und gefragt, ‚Wieso
hast du deinen Freund mitgebracht?‘ Ich sagte,
‚Warum sollte das ein Problem sein, Oliver? Denk mal
drüber nach.‘ Von der Rolle habe ich nie wieder
etwas gehört.“ Stone hat sich inzwischen auf
Facebook von Weinstein distanziert und
angekündigt, das „Guantanamo“
Projekt ruhen zu lassen.
Quentin Tarantino
ist seit „Reservoir Dogs“
1992 ein enger Freund von Weinstein, der alle seine
Filme produziert hat und im September sogar
Tarantinos Verlobungsfeier mit der israelischen
Sängerin Danielle Pick ausgerichtet hat. Nach
langem Schweigen twitterte Tarantino
am 13.10. über das Konto
seiner Freundin Amber Tamblyn, „Ich bin seit
einer Woche erschüttert über die Anschuldigungen
gegen Harvey Weinstein, die mir das Herz brechen,
und mit dem mich eine 25-jährige Freundschaft
verbindet. Ich brauche noch ein paar Tage, um meinen
Schmerz, Emotionen, Wut und Erinnerungen zu
verarbeiten und werde mich dann öffentlich äußern“.
Tamblyn sagte, sie habe Tarantino dazu gebracht,
sich dazu zu äußern und versprach „er wird bald viel
offenlegen“. Tarantino beschäftigte sich in
seinen letzten Filmen gerne mit blutrünstigen
Rachefantasien gegen weiße Unterdrücker, deutsche
Nazis und böse Südstaaten-Sklaventreiber, um sich
und seine Killerhelden als vermeintlich moralisch
überlegen zu inszenieren. Ob er in den 25 Jahren
ihrer Männerfreundschaft, in denen er u.a. mit einem der
Weinstein-Opfer Mira Sorvino zusammen war,
wirklich nichts von Weinsteins Treiben mitbekommen
haben kann, ist offen.
Rose McGowan hat außerdem Amazon-Chef Jeff
Bezos beschuldigt, ihre Anschuldigungen
gegen Weinstein ignoriert zu haben. „Ich habe
deinem Studiochef gesagt, dass HW (Weinstein) mich
vergewaltigt hat. Immer wieder habe ich das gesagt.
Er sagte, es gebe keine Beweise. Ich sagte, ich bin
der Beweis.“ Und weiter: „@jeffbezos, ich
rufe dich dazu auf, keine Vergewaltiger, Pädophile
und Sextäter mehr zu finanzieren. Ich liebe @Amazon, aber
in Hollywood ist etwas sehr faul.“ Die Produzentin Isa Hackett,
Tochter des legendären Science-Fiction Autors Philipp K. Dick
(„Blade Runner“,
„The Man in the High
Castle“) berichtete wie Amazon Studiochef
Roy Price ihr immer wieder obszöne Bemerkungen
machte, obwohl sie lesbisch ist und verheiratet: „Du
wirst meinen Schwanz lieben, sagte er mir in der
Limousine“, sagte Hackett dem
Hollywood Reporter. „Während der Party kam er
immer wieder zu mir her und flüsterte mir ‚Analsex!’
ins Ohr.“ Price ist gestern
zurückgetreten. Amazon hat seine
Produktionen mit der Weinstein Company
storniert.
Schaupielerin Alyssa Milano,
eine Freundin von McGowan seit der Serie Charmed, rief
vorgestern auf Twitter unter
dem Hashtag #metoo Menschen die sexuell
missbraucht wurden auf, sich mitzuteilen. Der Tweet
wurde an einem Tag über 500.000 Mal
geteilt. Oscargewinner Reese Witherspoon
erklärte, dass sie mit 16 von einem
Regisseur vergewaltigt wurde, und das nicht
zum letzten Mal. „Seit dieser Woche fühle ich mich
zum ersten Mal nicht alleine gelassen damit.“
Inzwischen wird auch Harveys Bruder Bob
Weinstein des sexuellen Missbrauchs beschuldigt.
Der Verwaltungsrat der Weinstein Company hat Harvey
Weinstein zum Rücktritt gezwungen.
Asia Argento hat
1999 ihre Begegnung mit Weinstein in einem Video
nachgestellt.
Demnächst:
Weinstein-Skandal
auch in D: „Dann wird man eben nicht besetzt“"
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20.10.2017: Weinstein wollte auch
andere betrügen, und reagierte nur auf scharfe
Drohungen - Beispiel Depardieu
„Ich steche dir die Augen aus“ – Depardieu beim
Treffen mit Weinstein
https://de.sputniknews.com/panorama/20171020317951932-depardieu-droht-weinstein/
"Der US-amerikanische Filmproduzent Harvey
Weinstein ist mit Vorwürfen sexueller
Belästigung konfrontiert. Auch der französische
Schauspieler Gerard Depardieu hatte das
„Vergnügen“, Geschäfte mit dem Filmguru zu
machen. Mit Weinsteins Dreistigkeit wusste der
Franzose aber taff umzugehen.
„Ja, ich kenne diesen Weinstein, über den man
jetzt so viel spricht. Einmal habe ich ihn
in seinem eigenen Büro an den Haaren
gezerrt“, sagte der französisch-russische
Schauspieler Gerard Depardieu über den
US-amerikanischen Filmproduzenten Harvey
Weinstein. Dieser wird derzeit beschuldigt, über
40 Frauen – Hollywood-Stars, Drehbuchautorinnen,
Modells – sexuell belästigt oder
vergewaltigt zu haben.
„Ich habe damals einen Film
von Nick Cassavetes produziert – ‚Ein Licht
in meinem Herzen‘ –, der 1996 erschienen ist.
Und wir hatten vor, noch einige Streifen gemeinsam
zu produzieren, auch ‚Alles aus Liebe‘, dessen
Drehbuch sein Vater John Cassavetes geschrieben
hatte, was dann auch sein letztes Werk war“, sagte
Depardieu weiter.
Der Film sollte dann von Miramax Films vertrieben
werden – Harvey Weinstein ist der Mitgründer
dieses Filmverleihs. „Nachdem ich den Vertrag
aufmerksam gelesen hatte, wurde mir klar, dass er
uns einfach nur ausnehmen will. Also ging ich
direkt in sein Büro“, so Depardieu.
Dort stellte der Franzose Weinstein zur Rede. „Er
kam auf mich zu, fragte, wie es mir geht. Aber ich
spreche kein Englisch, mag diese Sprache nicht –
dafür ist mein Russisch passabel. Wie dem auch
sei, ich war echt aufgebracht in dem Moment.
Ich ging um seinen Schreibtisch herum, packte ihn
an den Haaren und zeigte ihm meine Hand. Ich
sagte: Harvey siehst du diese zwei Finger? Wenn du
mit dem Vertrag irgendwelche Spielchen treibst,
drücke ich dir damit deine Augen aus.“
Offenbar meinte es der Schauspieler ernst: „Ich
sagte zu ihm: Solltest du dein Wort brechen,
steche ich dir die Augen aus und dann töte ich
dich. Kann ja wohl nicht wahr sein, dass du uns
linken willst.“
Weinstein habe einfach nur doof geguckt, „in den
USA macht man sowas ja normallerweise nicht“,
sagte Depardieu. „Ich wusste natürlich, dass
dieser Kerl damals im Grunde der Herr der ganzen
Filmbranche war, aber das war mir sowas von egal.“
Weinstein habe jedenfalls beschlossen, seine Augen
zu schonen, und habe die Abmachung gehalten.
Über die heutigen Vorwürfe gegen den
US-Filmproduzenten wollte der Schauspieler nicht
sprechen: „Ich habe keine Lust, das zu
kommentieren, was jetzt passiert“, sagte er auf
einer Pressekonferenz."
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20.10.2017: Die Vergewaltigung von
Schauspielerinnen durch den Regisseur ist
"Standard" - haufenweise Opfer
Weinstein-Skandal auch in Deutschland: „Dann wird
man eben nicht besetzt“
https://terragermania.com/2017/10/20/weinstein-skandal-auch-in-deutschland-dann-wird-man-eben-nicht-besetzt/#more-105516
"Der
Sexskandal um Harvey Weinstein zieht immer weitere
Kreise. Nun scheint ein Damm gebrochen, immer mehr
Künstlerinnen berichten von Missbrauch und
Demütigung in der Branche. Auch in Europa trauen
sich erste Opfer aus der Deckung.
von Collin McMahon
„Das erste Mal als ich sexuell missbraucht wurde,
war ich 9. Ich habe es keinem gesagt und mir
selber vorgeworfen, ich sei irgendwie dran
schuld,“ schrieb die Schauspielerin America
Ferrara gestern auf Instagram. „Ich musste noch
jahrelang mit diesem Typen zu tun haben. Er winkte
und lächelte, während ich an ihm vorbeieilte, mein
Blut gefror und mein Magen sich umdrehte wegen
dem, was nur er und ich wussten – er erwartete,
dass ich den Mund halte und zurücklächele.“
Ferrara teilte ihr Erlebnis unter dem hashtag
#MeToo, der von Alyssa Milano für die Opfer
sexuellen Missbrauchs ins Leben gerufen wurde.
Seitdem gaben sich u.a. die Schauspielerinnen
Debra Messing, Anna Paquin, Patricia Arquette,
Evan Rachel Wood, Rosario Dawson, Natasha Lyonne,
Tatiana Maslany, Jenny Slate, Lady Gaga und
Gabrielle Union als Missbrauchsopfer zu erkennen.
Auch männliche Schauspieler wie Corey Feldman,
Corey Haim und Elijah Wood berichteten bereits von
Missbrauch.
Jennifer Lawrence sprach davon, wie sie als
Teenager 15 Pfund abnehmen und sich nackt bei
einem Besetzungsgespräch zeigen musste. „Der
Produzent sagte ich sei vollkommen fickbar… Ich
wollte keinen verpfeifen, ich wollte nur eine
Karriere haben.“
Molly Ringwald (The Breakfast Club) berichtete im
New Yorker wie sie mit 13 in der Branche schon
sexuell belästigt wurde. „Als ich dreizehn war
wollte mir ein Crewmitglied das Tanzen beibringen
und drückte seinen Ständer gegen mich. Als ich 14
war schob ein verheirateter Regisseur mitten
am Set seine Zunge in mein Ohr.“
Oscargewinnerin Reese Witherspoon erklärte, dass
sie mit 16 von einem Regisseur
vergewaltigt wurde, und das nicht zum letzten
Mal. „Seit dieser Woche fühle ich mich zum ersten
Mal nicht alleine gelassen damit.“
Nun erreicht der Besetzungscouch-Skandal auch
Europa. Die isländische Sängerin Björk schrieb am
15.10. auf Facebook: „Als ich als Schaupielerin
begann, war es ganz klar, dass die Demütigung und
Herabwürdigung als minderwertiges Wesen die Norm
war, in Stein gemeißelt, und der Regisseur und die
ganze Crew standen dahinter. Mir wurde klar, dass
das ganz normal ist, dass der Regisseur die
Schauspielerinnen angrapschen und misshandeln kann
wie er will, das gehört zum Filmbusiness dazu. Als
ich diesen Regisseur wiederholt abgewiesen hab,
wurde er pampig und hat mich bestraft, indem er
mich geschickt vor dem Team als die ‚Schwierige’
inszeniert hat. Ich war jedoch stark und hatte ein
tolles eigenes Team im Rücken, und hatte auch
keine Ambitionen in der Filmwelt, deshalb konnte
ich dem Ganzen den Rücken kehren und mich über die
Jahre davon erholen. Aber ich mache mir Sorgen,
dass das anderen Schauspielerinnen nicht so
gelingt, die mit diesem Mann arbeiten. Ich glaube
dieser Mann war sich dieses Spiels auch bewusst,
und sein nächster Film handelte auch davon. Ich
war die Erste, die sich ihm widersetzte und die
ihm das nicht hat durchgehen lassen. Ich glaube,
er hat seitdem einem faireren Umgang mit seinen
Schauspierinnen gelernt, also gibt es Hoffnung.
Ich hoffe mein Statement hilft den
Schauspielerinnen und Schauspielern auf der ganzen
Welt. Lasst uns dem ein Ende bereiten. Eine Welle
der Veränderung erfasst die Welt. Liebe, Björk“
Obwohl sie seinen Namen nicht nannte ist es in
der Branche allgemein bekannt, dass Björk vom
dänischen „Kunstfilmer“ Lars von Trier spricht,
mit dem sie Dancer in the Dark drehte.
Ist es in der deutschen Filmbranche soviel anders
als in Hollywood? JouWatch
sprach mit einer Schauspielerin, die anonym
bleiben wollte: „Ich kann gar nicht sagen wie
viele eindeutige Angebote ich in der Richtung
schon bekommen habe! Wenn man klarmacht, dass man
kein Interesse hat, dann wird man eben auch nicht
besetzt…. und ich hatte und habe definitiv kein
Interesse! Zum Glück bin ich nie in die Situation
gekommen, dass ich zu etwas Schlimmerem gezwungen
worden bin, zum Glück waren es nur Andeutungen,
Angebote oder mal der ein oder andere der
vergessen hat, dass man einer Frau nicht einfach
auf den Arsch langen darf beim Umarmen! Ich hab
solche Dinge sofort unterbunden und klar gemacht,
dass mein Arsch mein Arsch ist und seine Hände
darauf nichts verloren haben, auch wenn es nur
„aus Versehen“ war. Und da war es mir immer total
egal in welcher Position mein gegenüber ist. Aber
ich denke viele andere Kolleginnen trauen sich
nicht oder machen eben alles für die Karriere….
Man darf auch nicht vergessen, es gibt eben zwei
Typen Frauen: die, die darunter leiden, wenn so
etwas passiert und die, denen das total egal ist,
weil sie eben alles für die Karriere machen
würden. Diesen Typus Frau gibt es aber in allen
Branchen, nicht nur bei uns. Ich denke, die
wenigsten reden darüber. Ich habe zum Beispiel
eine junge Schauspielerin kennen gelernt, die sich
extrem über einen Redakteur aufgeregt hat, der sie
ständig angegrapscht hat. Sie hat gesagt, sie
würde das gerne unterbinden. Traute sich aber
nicht. Drei Monate später spielte sie im Tatort
mit. Er hat sie besetzt. Ich denke nicht, dass sie
jetzt noch etwas sagen würde.“
Morgen: Interview mit einem deutschen Opfer –
„Es war eine Massenvergewaltigung“
Collin McMahon ist Autor („Lukas
und Skotti“) und Übersetzer („Gregs
Tagebuch“). Er schreibt gerade an einem
Buch über Donald Trump.
Quelle: Weinstein-Skandal
auch in Deutschland: „Dann wird man eben nicht
besetzt“"
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21.10.2017: Vergewaltiger
Weinstein engagiert Anwälte gegen
Veröffentlichungen von Akten der "Weinstein
Company"
Weinstein lässt über Anwälte Herausgabe von
„explosivem Material“ verhindern
http://www.epochtimes.de/politik/welt/weinstein-laesst-ueber-anwaelte-herausgabe-von-explosivem-material-verhindern-a2246660.html
"Weinstein habe eine ganze
"Armada von Anwälten" engagiert, um die
Unterlagen unter Verschluss zu halten – das
spreche Bände, meinten zwei führenden
Mitarbeiter der Weinstein Company.
Der mit Vergewaltigungsvorwürfen konfrontierte
US-Filmproduzent Harvey Weinstein lässt über seine
Anwälte die Herausgabe womöglich brisanter Unterlagen
über seine Person verhindern. Die britische
Zeitung
„Financial Times“
(FT) berichtete am Freitag.
Der FT liege ein Schriftwechsel zwischen Weinsteins
Anwälten und zwei führenden Mitarbeitern der
Weinstein Company vor. Demnach versuchten Lance
Maerov und Tarak Ben Ammar vergeblich, Einsicht in
die Unterlagen zu bekommen. Maerov und Ammar gehen
dem Bericht zufolge davon aus, dass diese Dokumente
„explosives“ Material und weitere Anschuldigungen
gegen Weinstein enthalten.
In einer von der Zeitung zitierten Erklärung der
Anwaltskanzlei der beiden Mitarbeiter hieß es, dass
Weinstein eine ganze „Armada von Anwälten“
engagiere, um die Unterlagen unter Verschluss zu
halten – das spreche Bände.
Weinstein soll über Jahrzehnte hinweg Frauen
sexuell belästigt haben. Rund 40 Frauen haben sich
inzwischen mit entsprechenden Vorwürfen gemeldet,
unter ihnen die Schauspielerinnen Gwyneth Paltrow,
Angelina Jolie und die Oskar-Gewinnerin Lupita
Nyong’o. Auch ehemalige Mitarbeiterinnen von
Weinsteins Firmen Miramax und TWC meldeten sich
zu Wort.
Mindestens fünf Frauen werfen Weinstein
Vergewaltigung vor. Am Freitag berichtete auch die
US-Schauspielerin Heather Kerr, Weinstein habe sie
angegriffen und sexuell missbraucht.
In den USA und in Großbritannien laufen
Ermittlungen. Der einst mächtige Hollywood-Produzent
hat inzwischen alle Posten in der von ihm
mitgegründeten Produktionsgesellschaft aufgeben
müssen. (afp)"
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7.12.2017: Satanistisches Hollywood
mit Kindsmissbrauch und Kindstötungen -
Hollywood=institutionalisierter Pädophilenring -
Kraft schöpfen vom Leid der Kinder - Hollywood wurde
extra dafür gegründet - Bericht von Filmstar Mel
Gibson
Hollywood-Eliten töten unschuldige Kinder und
trinken ihr Blut
http://news-for-friends.de/hollywood-eliten-toeten-unschuldige-kinder-und-trinken-ihr-blut/
Von
nfriends
Filmstar wirft Pädophilen ring der
Unterhaltungsindustrie auf.
Mel Gibson enthüllt das wahre Gesicht hinter
Hollywoods elitärem pädophilen RingIn einem
schockierenden Exposé hat Filmstar Mel Gibson die
Epidemie der „Parasiten“, die „Kontrolle Hollywoods“,
die in Kinderopfern und Pädophilie beteiligt sind,
veröffentlicht.
Der Lethal Weapon Star sagte, dass jedes Studio in
Hollywood mit dem Blut von unschuldigen Kindern
gekauft und bezahlt wird, hinzufügend, dass die
wertvollste Währung das Blut von Babys ist.
Während er in London (England), seine
letzte Rolle in Daddy’s Home 2 bewirbt, beschrieb
Gibson die Unterhaltungsindustrie-Eliten als
„Feind der Menschheit“, welche das Blut
unschuldiger Kinder opfert.
Er sagte, dass die Schlüsselfiguren des
Filmgeschäfts ihre Ekstasen davon bekommen, das
Heiligtum der Kinder zu zerstören, während sie davon
leben, jedes von Gott gegebene Tabu, welches
Menschen kennen, zu brechen.
- Sie haben eine eklatante Missachtung des Wohls
der Menschen.
- Das Leben der Menschen zu zerstören, ist für sie
nur ein Spiel – je mehr Schmerz sie verursachen
können, desto besser ist der Nervenkitzel.
- Kinder sind Nahrung.
- Sie genießen den Schmerz und die Angst, und je
jünger die Kinder sind, desto besser.
- Diese Leute (Juden) folgen ihrer eigenen
Religion (Talmud - Anm. des Übersetzers) und
benutzen sie zur moralischen Führung.
- Es ist nicht die Art religiöser Lehren, von
denen man jemals gehört hätte.
- Sie führen heilige Rituale durch, die krank sind
und total im Widerspruch zu dem moralischen
Gefügen steht, das die meisten patriotischen
Amerikaner verbindet.
- Das Schlimmste: Es ist ein offenes Geheimnis in
Hollywood und jeder will es.
Mel Gibson trat am Freitag in der britischen
BBC-Chatshow „The Graham Norton Show“ auf , Der
Veteran Schauspieler beantwortete Fragen von
geschockten Gästen, im grünen Raum Backstage nach
seinem Auftritt, in Bezug auf die wahre Natur der
Hollywood „Eliten“.
Er erklärte, dass er 2006 von Hollywoods
kontrollierenden Oligarchen auf die schwarze Liste
gesetzt worden war, weil er seine Meinung über die
Branche geäußert hatte, die mit ihrer liberalen
Agenda kollidierte.
Er sagte, dass er seitdem „außerhalb des Systems
arbeitet“, was ihm eine neue Perspektive verschafft
hat.
Er sagte:
- Es ist schwer zu verstehen, ich weiß, und es tut
mir leid, dass ich derjenige bin, der dir das
Herz bricht, aber Hollywood ist ein
institutionalisierter Pädophilenring.
- Sie benutzen und missbrauchen Kinder für ihre
eigenen kranken spirituellen Überzeugungen. wenn
du sie so nennen kannst.
- Ich verstehe es selbst nicht ganz, aber sie
ernten diese Kinder für ihre Energie und
schlemmen ihr Blut.
- Sie tun es auch nicht gnädig, sie erschrecken
die Menschen, bevor sie sie opfern
- Je unschuldiger das Kind ist, desto entsetzter
sind die Kinder und desto mehr gedeihen JENE,
sagte der Braveheart-Star.
- Was heißt das?
- Sie tun dies nicht als eine Art künstlerischen
Ausdrucks:
- Sie ernten das Blut von Kindern und essen
ihr Fleisch, weil sie denken, dass es ihnen
eine Art „Lebenskraft“ gibt.
- Wenn das Kind geistig und körperlich
leidet, während es stirbt, dann gibt es JENEN
zusätzliche Lebenskraft.
- Ich verstehe nicht, warum sie das tun, aber das
tun sie.
- Die meisten von uns haben einen moralischen
Kompass, der uns durch das Leben führt, richtig
- Diese Leute haben das nicht, oder wenn sie ihn
haben, zeigt er in die entgegengesetzte Richtung.
Gibson, der die letzten 30 Jahre innerhalb und
außerhalb des Hollywood-Regimes gearbeitet hat,
sagt, dass die Hierarchie der Industrie vom
Missbrauch, Schmerz, Folter, Stress und
Leiden lebt.
Laut Gibson ist der Wunsch, einen solchen
Missbrauch zu begehen, nicht auf die Elite
beschränkt, sondern auch diejenigen, die an der
Spitze der Nahrungskette stehen, können sich einen
solchen „Luxus“ leisten, “ obwohl es ein „Ziel für
die meisten Menschen in der Industrie“ ist.
- Hollywood ist von Blut unschuldiger Kinder
durchtränkt.
- Die Verweise auf Pädophilie und Kannibalismus
waren schon immer da, aber seit Jahren kryptisch
oder symbolisch.
- Ich wurde Anfang der 2000er Jahre mit diesen
Praktiken vertraut gemacht und man drohte mir mit
ernsthaften Konsequenzen, sollte ich jemals etwas
sagen.
- Und ich meine nicht nur meine Karriere, ich
meine, mein Leben war bedroht, das Leben meiner
Familie war in Gefahr.
- Ich kann nur darüber reden, da diese Leute,
diese Führungskräfte der Branche, jetzt alle tot
sind.
- Sie sehen das Blut eines sexuell
missbrauchten Säuglings als den ultimativen
Preis und sagen, dass es hoch angereichert ist.
- Babys sind wie eine „Premiumwährung“ und halten
einen höheren Wert von allem, was Sie sich
vorstellen können: Diamanten, Drogen, Kaviar, du
sagst es.
- Sie handeln diese Kinder buchstäblich wie
eine Währung für Gefälligkeiten, Filmrollen,
Schmiergelder …“
Laut Gibson ist diese Perversion nicht nur die
neueste Modeerscheinung, sondern auch eine tief
verwurzelte Kultur Hollywoods seit Generationen und
ist sowohl bei Männern als auch bei Frauen beliebt.
„Das ist nichts Neues und findet statt, bevor
Hollywood überhaupt gegründet wurde.“
Wenn Sie dieses Phänomen erforschen, werden
JENE im Schatten jeder dunklen Ära der Geschichte
lauern. „Diese dunklen, multidimensionalen
okkulten Praktiken wurden verwendet in geheimen
Gesellschaften seit Hunderten von Jahren. „Hollywood
wird für soziale Programmierung und
Gedankenkontrolle verwendet und ihre
Botschaft wird in die Psyche des amerikanischen
Volkes projiziert …“
der Menschen überall. „
Quelle : https://www.fliegende-wahrheit.com/2017/12/04/mel-gibson-ueber-das-ewige-uebel/"
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