Erich von
Däniken: Zeichen für die Ewigkeit - die Botschaft
von Nasca
7. Wo sind die Ausserirdischen? - [Von wo das
Leben kam: These von Meteoriten]

Ein Meteorit am Himmel [1]. Mit Meteoriten
soll sich das Leben verbreitet haben
Die ganze
Geschichte mit Bakterienspuren auf einem
Meteoriten, der vom Himmel fiel, scheint
ziemlich unwahrscheinlich, weil beim
Eintritt in die Atmosphäre alles verbrennt
und auch jede noch so kleine Spur von dem
verglüht, was organisch ist. Die NASA hat
hier meiner Meinung nach wieder eine
Geschichte erfunden und hat irgendeinen
Stein als Mars-Meteorit präsentiert, um neue
Forschungsaufträge zu erhalten. Meiner
Meinung nach wurde das Leben direkt von den
Ausserirdischen (Göttern) hergebracht, was
auch viel eher zu allen anderen Inhaltn von
Däniken passen würde. Aber lassen wir die
Phantasie sprechen, die unendliche
NASA-Phantasie:
|
NASA 1996 mit "Bakterienspuren" auf einem Meteoriten, der
vom Mars stammen soll - Leben ausserhalb der Erde -
Lebenselemente im Weltall - weitere Erden im Weltall -
Experiment Uratmosphäre - aus anorganischen Verbindungen
werden organische Verbindungen - Lebensspuren im All immer
schon vorhanden - Menschen auf anderen Planeten -
intelligente Roboter bauen sich selber nach: Von
-Neumann-Maschine - Computerentwicklung - Nanotechnologie
- Liliputmechanik - These Koloinisierung mit
Von-Neumann-Maschinen - Milchstrasse 10 Mia. Jahre alt -
These: DNS-Verbreitung mit Laserstrahlen -
NWO-Wissenschaft darf nicht denken - These einer Urspezies
- Arrhenius-These mit Lebensverbreitung - die
Schöpferkraft, Lebenskeime auf Meteoriten - Prof. F.
Crick: Raumschiffe oder Meteoriten verbreiten
Mikroorganismen - Däniken: Erde mit relativ jungem Leben -
andere Planeten mit weiterentwickeltem Leben - Astornom
Wertz: Junge Erde - NASA mit Utopien - Vatikan mit
unmöglicher Evolutionstheorie am 25.10.1996 - Bibel mit
"eloim": Götter (Ausserirdische) schufen die Menschen -
Nasca und die Däniken-Gruppe - die Gesellschaft AAS
von: Erich von Däniken:
Zeichen für die Ewigkeit - die Botschaft von Nasca;
Goldmann-Verlag ohne Jahr [1996 ca.]; ISBN:
3-442-15033-7
präsentiert von Michael
Palomino (2011)
7. Wo sind die Ausserirdischen? - [Von wo das
Leben kam: These von Meteoriten]
Nichts in der Welt wird so gefürchtet wie der Einfluss
von Männern, die geistig unabhängig sind.
Albert Einstein, 1879-1955
[1996: Die NASA behauptet
"Bakterienspuren" auf einem Meteoriten vom Mars - die
Reaktionen auf Leben ausserhalb der Erde]
Am 8. August 1996 strahlte der Nachrichtensender CNN eine
spektakuläre Pressekonferenz der NASA aus. Stolz
verkündete NASA-Direktor Daniel Golden, man habe in einem
3,56 Milliarden Jahre alten Marsmeteoriten organisches
Material gefunden - genauer: Spuren von Bakterien. Der
Bakterienprobe wurde auch umgehend eine wissenschaftliche
Bezeichnung verpasst: ALH 84001. Mehrere Wissenschaftler
erklärten, wie es zu dem Fund gekommen sei und auf welche
Weise man die Bakterienproben sichtbar gemacht habe. Neun
Wochen später gab Dr. David McKay vom
Johnson-Forschungszentrum in Houston bekannt, in einem
weiteren Marsmeteoriten, diesmal "mehrere Milliarden Jahre
jünger",
(Fussnote 74: Wieder
Spuren von Leben in Stein vom Mars entdeckt. In: Welt am
Sonntag, Nr. 41, 6. Oktober 1996)
seien erneut organische Spuren gefunden worden. Die erste
Analyse hatte eine zweite Bestätigung gefunden, doch kaum
jemand interessierte sich für die Meldung. Je nach
ideologischer oder religiöser Couleur nahmen die Menschen
die NASA-Verlautbarungen begeistert oder schockiert
entgegen. Spuren von Leben auf dem Mars? Unerhört! Waren
wir doch nicht allein in den endlosen Weiten des
Universums?
In den darauffolgenden Wochen kristallisierten sich die
Meinungen in Tageszeitungen, Magazinen und Leserbriefen.
Die katholische Kirche hatte im Grunde nichts gegen
ausserirdisches Leben. Schliesslich war Gottes Schöpfung
unendlich, und schon (S.182)
Jesus hatte verkündet: "In meines Vaters Haus sind viele
Wohnungen." Ganz anders klangen die Kommentare von
unzähligen Sekten: Für sie hatte die Schöpfung nur für den
Menschen stattgefunden, und ausschliesslich der Mensch
musste von Gottes eigenem Sohn erlöst werden. Unerträglich
der Gedanke, irgendwo dort draussen im Universum könnten
Lebewesen existieren, die nicht christlich und nicht mit
einer Erbsünde behaftet waren. Noch ungeheuerlicher die
Vorstellung, der liebe Gott habe seinen Sohn auf unzählige
andere Welten schicken müssen, damit sich das
Kreuzigungsdrama dort ständig wiederhole.
Die Wissenschaft verhielt sich skeptisch und atmete
zunächst einmal tief durch. Dann quoll aus den Medien das
Echo, wie es von wissenschaftlicher Seite nicht anders zu
erwarten war. Primitives Leben dort draussen? Warum nicht?
Aber eben: nur "primitives" Leben. Nobelpreisträger
Professor Dr. Manfred Eigen äusserte dazu im
Nachrichtenmagazin "Spiegel", aus primitiven Einzellern
müssten noch lange keine komplizierten Lebewesen
hervorgegangen sein. Zitat:
<Höhere Stufen des
Lebens oder gar Intelligenz wird die Menschheit daher im
All kaum finden, zumindest nicht in erreichbarer
Entfernung.>
(Fussnote 75: Der Spiegel, Nr. 33, 1996: Die Funde
passen ins Bild)
Alles Unsinn! möchte ich dem entgegenhalten. Wir
werden dort draussen eine Fülle von intelligenten
Lebensformen finden. Die meisten von ihnen werden
menschenähnlich sein, und die Überbrückung der
interstellaren Distanzen ist erst recht kein Problem.
Wie kann ich eine derartige Behauptung in die Welt setzen?
Basiert meine Annahme auf einem dummen Glauben? Ist sie
Einbildung, Phantasie oder sture Rechthaberei? Wo sind die
Beweise?
[Die Lebenselemente im
Weltall]
Seit gut zehn Jahren weiss jeder Radioastronom, dass es im
Weltall von Lebensbausteinen nur so wimmelt.
Lebensbausteine sind Molekülketten, und da jedes Molekül
eine eigene, typische Schwingung hat, lässt sich diese
Schwingung (=Wellenlänge) von unseren ausgeklügelten und
riesigen Radioteleskopen anmessen (S.183).
Das geschieht fast tagtäglich. Hier nur wenige der
bekannten "Baustoffe", die unter dem Lichtdruck
irgendeines Sterns im Weltall herumschwirren:
[Tabelle: Lebenselemente im Weltall]
|
Chemisches
Zeichen
|
Molekül
|
Wellenlänge
|
OH
|
Hydroxyl
|
18,0 cm
|
NH
|
Ammoniak
|
1,3 cm
|
H2O3
|
Wasser
|
1,4 cm
|
H2CO
|
Formaldehyd
|
6,2 cm
|
HCOOH
|
Ameisensäure
|
18,0 cm
|
H3C-CHO
|
Acetaldehyd
|
28,0 cm
|
|
|
(S.184)
|
[Planeten mit
lebensfreundlichen Bedingungen: es heizt und dampft]
Damit sich Leben entwickelt, sind Planeten vonnöten, die
zudem ihre Heimatsonne noch in einer idealen Distanz
umkreisen. Es darf weder zu heiss noch zu kalt sein. Seit
das Hubble-Teleskop ausserhalb der störenden Erdatmosphäre
die Umgebung einiger Sterne abtastet, wissen wir mit
schlafwandlerischer Sicherheit, dass ausserhalb unseres
eigenen Sonnensystems andere Planeten existieren. Steven
Beckwith, Direktor des Max-Planck-Instituts für Astronomie
in Heidelberg, vertritt die klare Meinung, "dass es in der
Galaxie Planeten im Überfluss gibt", darunter viele mit
günstigen Lebensbedingungen. Und der britische Astronom
David Hughes fügt hinzu: "Zumindest dem Modell nach
müssten in der Milchstrsse 60 Milliarden Planeten
kreisen." Vier Milliarden davon seien "erdähnlich, feucht
und wohltemperiert."
(Fussnote 76:
Planeten-Brut aus dem Urnebel; In: Der Spiegel, Nr. 22,
Jahrgang 1993)
Die statistische Wahrscheinlichkeit für erdähnliche
Planeten war schon immer sehr hoch. Wo es Katzen gibt, da
gibt es auch Kätzchen - wo Sonnen sind, sind auch
Planeten. Erdähnliche Planeten - und nicht nur die -
enthalten logischerweise Wasser. Die NASA hat Wasser auf
dem Jupitermond "Europa" festgestellt, gefrorenen
Sauerstoff auf dem Mond "Ganymed" und Eis in einem
Mondkrater. Selbst auf dem Mars gibt es gefrorenes Wasser
(Eis) an den Polkappen und in tieferen (S.184)
Schichten. Die Vorstellung, dieses ausserirdische Wasser
sei steril, wird sich sehr rasch als Trugschluss
entpuppen, denn Wasser entsteht stets auf die gleiche
Weise. Der Planet kühlt sich ab, Gasdämpfe aller
Zusammensetzungen werden in höhere Schichten geschleudert,
regnen auf brodelnde Gesteinsmassen und verdampfen erneut.
Mit den Jahrmillionen binden sich die Atome zu
Molekülketten und die - unter anderem - zu Wasser. Dieses
Wasser fliesst, zischt und brodelt aber dauernd über und
durch Gesteinsformationen, welche die Bestandteile des
Lebens bereits enthalten. Schliesslich sind die Planeten
aus demselben Urstoff entstanden, und was die
Radioastronomen an organischen Molekülketten im Kosmos
ermitteln, ist genauso in den Krusten erdähnlicher
Planeten vorhanden. Es gibt nun mal kein Gestein ohne
Mineralien. Der Weg zu komplizierten, chemischen
Verbindungen und damit unweigerlich zu organischer Materie
ist vorgegeben. Das weiss seit den Versuchen von Stanley
Miller jeder Chemiestudent.
[Das Experiment mit einer
Uratmosphäre]
Im Jahre 1952 hatte der Biochemiker Dr. Stanley Millern
einen Glasbehälter konstruiert, in dem er eine künstliche
Uratmosphäre aus Ammoniak, Wasserstoff, Methan und
Wasserdampf zirkulieren liess. Damit das Experiment unter
keimfreien Bedingungen durchgeführt werden konnte, hatte
Miller seine Apparatur mitsamt den Beigaben zuerst 18
Stunden lang auf 180 Grad Celsius erhitzt. Über zwei in
den Glasbehälter eingeschmolzene Elektroden wurden kleine
Urgewitter erzeugt. In einer zweiten , kleineren Glaskugel
wurde keimfreies Wasser erhitzt, dessen Dampf durch ein
Röhrchen in die "Miller-Apparatur" floss. Die abgekühlten
Chemikalien sickerten erneut in die Kugel mit keimfreiem
Wasser, erhitzten sich und stiegen wieder in die Kugel mit
der Uratmosphäre auf. Auf diese Weise erzeugte Miller
einen Kreislauf, wie er nach der damaligen Lehrmeinung in
Urzeiten auch auf der Erde stattgefunden hatte. Der
Versuch erstreckte sich über eine Woche. Die Analysen
ergaben Aminobuttersäure, Asparaginsäure, Alanin und
Glycin - Aminosäuren (S.185)
also, die für den Aufbau von biologischen Systemen
notwendig sind. Anorganische (tote) Verbindungen hatten
sich in Millers Versuch in komplizierte organische
Verbindungen verwandelt.
Zwar musste Stanley Miller in den nachfolgenden Jahren
etliche Dämpfer hinnehmen. Die Nobelpreisträger Francis
Crick und James Watson hatten die Doppelhelix der DNS
(Desoxyribonukleinsäure) entdeckt, und die bestand aus
Nukleotiden, ohne die kein Leben möglich war. Doch Miller
und seine Crew holten rasch auf. Unter veränderten
Bedingungen des Experiments entstanden prompt auch
Nukleotide. Inzwischen ist es sogar eine gesicherte
Lehrmeinung, dass die Uratmosphäre nicht aus Wasserstoff
und Methan bestanden haben kann, weil das einfallende
Sonnenlicht diese Substanzen zersetzt hätte. Diese
Erkenntnis veränderte nur die Zutaten im Experiment.
[Verschiedene
Uratmosphären - Prinzip: Aus anorganischen Verbindungen
werden organische Verbindungen]
Für die Fachleute der Chemie besteht nicht der geringste
Zweifel [Stand 1996], dass aus anorganischen Verbindungen
organische werden. Die Miller-Versuche sind in den
vergangenen 30 Jahren unzählige Male unter veränderten
Bedingungen wiederholt worden. Immer mehr Aminosäuren
entstanden. Mal wurde statt Ammoniak Stickstoff verwendet,
mal statt Methan Formaldehyd, ja sogar Kohlendioxid.
Millers ehemalige Funkenblitze wurden durch Ultraschall
oder ganz gewöhnliches Licht ersetzt. Die Resultate
änderten sich nicht. Aus den so verschiedenartig
aufgebauten Uratmosphären, die nicht die Spur von
organischem Leben enthielten, bildeten sich jedesmal auch
Aminosäuren und stickstofffreie, organische Karbonsäuren.
Bei einigen Versuchen lieferte die behandelte Uratmosphäre
sogar Zucker.
[Spuren des Lebens gab es
im Weltall immer schon]
Aus diesem experimentellen Wissen heraus und aus der
Tatsache der im Weltall ermittelten organischen
Molekülketten verstehe ich den Aufruhr nicht, den die
NASA-Pressekonferenz verursachte. Spuren von Leben im
Weltall? - Was denn sonst? Organische Verbindungen im
Marsgestein? Selbstverständlich! Und was für Mars und Erde
zutrifft, gilt genauso für alle erdähnlichen Planeten
(S.186).
[Und Menschen können auch
auf anderen Planeten vorkommen]
Nun sind organische Moleküle und primitive Lebensformen
wie Bakterien noch lange kein kompliziertes Leben. Da hat
Nobelpreisträger Manfred Eigen weiss Gott recht.
Fatalerweise aber haben unsere Wissenschaftler die
seltsame Neigung, den Entwicklungsprozess zu komplizierten
Lebensformen auf die Erde zu beschränken. Das ist pure
Egozentrik! NUR bei uns, NUR UND AUSSCHLIESSLICH hier auf
der Erde soll sich das Wunder der Menschwerdung abgespielt
haben! Wie total daneben diese eigensinnige Denkweise ist,
belegt nachfolgendes Gedankenexperiment.
[Die
Von-Neumann-Maschine, die eigene Intelligenz entwickelt
und sich selbst nachbaut]
Johann von Neumann war Mathematiker mit phantastischen
Ideen. In den fünfziger Jahren erdachte er einen seltsamen
Apparat, der unter den Astronomen den Namen
"Von-Neumann-Maschine" erhielt. Sie taucht immer dann in
der Literatur auf, wenn es darum geht, ferne Planeten
bewohnbar zu machen, obschon nie eine
"Von-Neumann-Maschine" konstruiert worden ist.
Die "Von-Neumann-Maschine" ist eine sich selbst
reproduzierende Apparatur.
(Fussnote 77: Bucks,
Arthur W.: Theory of Self-Reproducing Automata, by John
von Neumann, edited and completed [Theorie eines
Reproduktionsautomaten, von John von Neumann,
herausgegeben und vervollständigt]. University of
Illinois Press, 1966)
Was soll man sich darunter vorstellen? Ein
raketenähnliches Gebilde startet von der Erde, verlässt
unser Sonnensystem und peilt die nächste Sonne - Proxima
Centauri, runde vier Lichtjahre entfernt - an. Während des
Fluges fährt die Apparatur Sensoren aus, die feststellen
sollen, ob um Proxima Centauri herum überhaupt Planeten
kreisen und ob es einen Planeten innerhalb der Ökosphäre
gibt. Ist kein solcher Planet vorhanden, auf dem es weder
zu heiss noch zu kalt ist, fliegt die Apparatur weiter und
setzt ihre Suche nach einem erdähnlichen Planeten fort.
Sowie die "Von-Neumann-Maschine" einen geeigneten Planeten
entdeckt hat, wird dieser angesteuert. Nun vollziehen
Teile der Apparatur mittels Fallschirm eine weiche Landung
[vorausgesetzt, es ist eine Atmosphäre da].
An Bord der "Von-Neumann-Maschine" befinden sich
Greifwerkzeuge aller Art, unterschiedliche
Messinstrumente, ein kleiner Hochofen und ein Computer,
der die Funktionsweise der Apparatur steuert. Ein
Miniaturauto wird abgesetzt, Fühler (S.187)
bohren sich in den Boden der fremden Welt, die Gasgemische
werden analysiert und selbstverständlich auch
festgestellt, ob oder welche Lebensformen bereits
existieren. Schritt für Schritt beginnt die
"von-Neumann-Maschine" Eisen und Stahl zu produzieren,
kleine Zahnrädchen zu formen und elektrische Leitungen
herzustellen. Das alles dauert Jahrhunderte, doch die "Von
Neumann-Maschine" hat sehr viel Zeit. Irgendwann, und wenn
es 10.000 Jahre dauert, hat die "von-Neumann-Maschine"
sich selbst nachgebaut und auch die bei der Landung
verlorengegangenen Teile wieder ersetzt. Nun gibt es zwei
"Von-Neumann-Maschinen". Die starten von der fremden Welt,
jede Apparatur hat als Ziel eine andere Sonne. Während
Jahrmillionen breiten sich auf diese Weise
"Von-Neumann-Maschinen_" über einen berechenbaren Sektor
der Milchstrasse aus. Die "Von-Neumann-Maschinen" haben
sich vermehrt - multipliziert für die Ewigkeit.
Die gesamten Kosten, welche die Menschheit für die
Ausbreitung der "Von-Neumann-Maschinen" aufzuwenden hätte,
beliefen sich auf das erste Exemplar. Dass
"Von-Neumann-Maschinen" unrealistisch sind, wusste auch
Johann von Neumann selbst. Der Aufwand für eine derartige
Apparatur war in den fünfziger Jahren völlig utopisch. Und
heute?
[Die Computerentwicklung:
immer schneller und kleiner]
In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die
Computertechnologie Fortschritte gemacht, die sich zu
Johann von Neumanns Zeiten niemand hätte träumen lassen.
Bereits Mitte der achtziger Jahre schaffte jeder bessere
PC eine Rechengeschwindigkeit von einigen Megaflops (FLOPS
= Floating Point Operations per Secons = Rechenoperationen
pro Sekunden. MEGAFLOPS = eine Million Flops). Zehn Jahre
später gab es den Gigaflop (eine Milliarde Flops), und
kurz danach waren zehn Gigaflops geschafft. Heute [ca.
1996] werden 100-Gigaflop-Computer gehandelt, und in
Entwicklung ist der "Teraflop" (= eine Billion Flops). In
der Branche redet man bereits von
Zehn-Teraflops-Computern. Mit der (S.188)
Rechengeschwindigkeit steig aber auch die
Miniaturisierung. Fachleute können sich einen
Teraflop-Computer in der Grösse einer Streichholzschachtel
vorstellen.
[Die Nanotechnologie:
immer kleiner - "Liliputmechanik"]
Eine andere Technologie, von der die Öffentlichkeit wenig
erfährt, ist die "Nanotechnologie". Ein "Nanometer" ist
gerade so lang wie der Millionste Teil eines Millimeters -
unsichtbar winzig. Dennoch ist es möglich, in diesen
mikroskopischen Bereichen zu arbeiten und verschiedene,
winzige Bauelemente zusammenzufügen. Das nennt man
"Nanotechnologie". Beispielsweise ist im
Kernforschungszentrum Karlsruhe ein Zahnrad aus Nickel
entwickelt worden, das gerade 130 Mikrometer Durchmesser
aufweist (ein Mikrometer entspricht 1000 Nanometern).
Angetrieben durch Luft, rotiert das mikroskopische
Zahnrädchen 100.000 mal pro Minute. Oder: An verschiedenen
US-amerikanischen Hochschulen, an denen "Nanotechnologen"
ausgebildet werden, kommen Mikrosiebe zum Einsatz, die
derart winzig sind, dass sich Bakterien dann verfangen.
Der Technologie dieser Liliputmechanik wird eine grosse
Zukunft vorausgesagt. Man verwendet sie zum Filtern von
Gasen, in mikroskopischen Robotern oder in der Medizin.
Bald wird es Herzschrittmacher in Nanotechnologie geben,
künstliche Bauchspeicheldrüsen oder Nanoreiniger, die
durch die Blutgefässe fahren und Verkalkungen
herausfräsen. Ziel dieser Nanotechnologie sind
allerkleinste, elektronische und mechanische Geräte, die
überall eingeschleust werden können.
[Die These einer
Tennisball-grossen Neumann-Maschine]
Mit der Miniaturisierung im Computerwesen und der
Nanotechnologie werden "Von-Neumann-Maschinen" machbar,
die gerade mal die Grösse eines Tennisballs aufweisen und
über eine Nutzlast von 100 Gramm verfügen. Solche
"Tennisbälle" liessen sich bereits heute vom Mond oder aus
einem Orbit zu den nächsten erdähnlichen Planeten
katapultieren. Sie könnten Geschwindigkeiten von bis zu 50
Prozent der Lichtgeschwindigkeit erreichen und uns ihre
Informationen zur Erde funken.
[Der Funkverkehr über diese Distanzen ist allerdings
zweifelhaft, und wegen der Erdrotation kommt auch keine
stabile Verbindung zustande].
Zudem vermehren sich die "Von-Neumann-Tennisbälle" dort
(S.189)
draussen erheblich schneller als eine altertümliche
"Von-Neumann-Maschine". Ohne dass es die Öffentlichkeit
erfährt, machen sich verschiedene Gruppen von
Raumfahrttechnikern darüber sehr gründliche Gedanken.
(Fussnote 78:
Tiesenhausen, Georg von, und Darbo, Wesley A.:
Self-Replicating System - A System's Engineering
Approach. NASA technical Memorandum TM-78304 [Ein sich
selbst reparierendes System - eine Weiterentwicklung
beim Systemmaschinenbau. Technisches Memorandum der NASA
TM-78304], Marshall Space Flight Center, Alabama, Juli
1980)
(Fussnote 79: Signorini, Jacqueline: How a SIMD machine
can implement a complex cellular automation? A case
study of von Neumann's 29-state cellular automation.
Supercomputing 89 [Wie kann die SIMD-Maschine eine
komplexe Zellenaumation integrieren? Eine Fallstudie der
29-stufigen Neumann-Zellenautomation], ACM Press, 1989)
(Fussnote 80: Klafter, Richard D., Chmielewski, Thomas,
and Negin, Michael: Robotic Engineering: An Integrated
Approach [Roboter-Maschinenbau: Eine integrale
Weiterentwicklung]. Prentice Hall 1989)
Und die Kosten? Das Apollo-Programm der NASA verschlang
rund 100 Milliarden Dollar. Und zur Zeit [ca. 1996]
beträgt der Verteidigungsetat allein der USA jährlich 500
Milliarden Dollar. Demgegenüber sind die Kosten einer
"Miniatur-von-Neumann-Maschine" geradezu lächerlich, denn
der ganze Aufwand betrifft nur eine - die erste Apparatur.
[These der Kolonisierung
mit Von-Neumann-Maschinen - die Milchstrasse ist 10
Milliarden Jahre alt]
Würde eine "Von-Neumann-Maschine" 50 Jahre nach Erreichen
ihres ersten Ziels damit beginnen, Kopien herzustellen, so
könnten diese in weiteren 50 Jahren zu neuen Ufern
aufbrechen. Unterstellen wir, die "Ableger" würden zu
denjenigen Sonnensystemen aufbrechen, die rund zehn
Lichtjahre entfernt sind, so bedeutet dies eine
Ausbreitungsgeschwindigkeit von zehn Lichtjahren pro 60
Jahre. Da unsere Milchstrasse einen Durchmesser von etwa
100.000 Lichtjahren aufweist, würde eine Kolonisierung mit
"Von-Neumann-Maschinen" etwa 600.000 bis 700.000 Jahre
dauern. Oder - je nach Geschwindigkeit - das Doppelte
beziehungsweise Dreifache. Selbst wenn die Ausbreitung
zehn Millionen Jahre dauert, ist dies gerade mal ein
Tausendstel des Alters unserer Milchstrasse. Denn die hat
zehn Milliarden Jahre auf dem Buckel.
[These der Verbreitung
der DNS mit Laserstrahlen, die auf Planeten treffen]
Weshalb aber überhaupt mechanische Strukturen ins Weltall
hinausjagen, wenn es doch noch leichter geht? Wie jedes
Lebewesen ist schliesslich auch der Mensch ein "sich
selbst reproduzierende Apparatur". Diese "Apparatur" lässt
sich herunterverkleinern bis zur Zelle. Jede Zelle enthält
die komplette DNS, die zum Aufbau des gesamten Körpers
notwendig ist. Weshalb also komplizierte Technologien ins
Weltall hinausschicken, wenn es doch mit der
mikroskopischen DNS genauso geht? Menschliche DNS lässt
sich sowohl langsam als auch schnell im Universum
verbreiten. Bei der langsameren Variante (S.190)
katapultiert man kleinste Behälter, kaum grösser als
Stecknadeln, zu den in Frage kommenden Planeten, oder man
infiziert einen bestimmten Sektor der Milchstrasse damit.
Etwa so, wie der Bauer die Saat über ein Feld streut.
Trifft die Saat auf ungeeigneten Boden - Sand, Eis, Fels
oder gar Wasser -, wird sie nie aufgehen. Fällt sie auf
geeigneten Grund, wird sie sich entwickeln. Die gesamte
Information steckt bereits in der DNS des Saatkorns.
Gezielt könnte man die DNS auf einem Laserstrahl reiten
lassen und punktgenau auf die geeigneten, erdähnlichen
Planeten richten. Dort käme eine Evolution mit all ihren
zwingenden Formen in Gang, wie wir sie von der Erde
kennen. Und da das Produkt letztlich ein intelligenter
Mensch ist, wird er auch neugierig sein. Die Neugierde
zwingt ihn früher oder später zu der Frage: Wie sind wir
entstanden? Sind wir allein im Universum? Wie könnten wir
Kontakt aufnehmen? Wie uns ausbreiten? Unweigerlich wird
er auf den Gedanken der "Von-Neumann-Maschine" stossen und
die Idee einer Maschine so sicher wie das Amen in der
Kirche verwerfen. Bis er seine eigene DNS entdeckt und ihm
ein Kronleuchter aufgeht.
[Die egozentrische
"Wissenschaft" blockiert sich selbst - "es wimmelt von
Leben dort draussen" - These einer Urspezies]
Unseren Wissenschaftlern, die dauernd davon reden, die
Distanzen im Universum seien unüberbrückbar, die
Lichtjahre seien eine natürliche Grenze und ausserirdische
Lebensformen niemals menschenähnlich, diesen
Wissenschaftlern ist der Kronleuchter noch nicht
aufgegangen. Ihre Egozentrik hindert sie daran zu merken,
was offensichtlich ist. Es wimmelt von Leben dort
draussen, und auf erdähnlichen Planeten existieren
menschenähnliche Wesen. Schlicht und einfach deshalb, weil
sie alle Ableger einer Urspezies sind, über die sich
(vorerst) nicht gross philosophieren lässt.
[Die These von Arrhenius
für eine unendliche Lebensverbreitung - die
Schöpferkraft]
Diese Gedanken sind nicht neu, nur scheinen sie kaum einen
Astronomen oder gar Wissenschaftsjournalisten zu
interessieren. Bereits Ende des vorigen Jahrhunderts hatte
der schwedische Chemiker und Nobelpreisträger Svante
August Arrhenius (S.191)
(1859-1927) postuliert, das Leben sei ewig, und damit
stelle sich die Frage nach dem Ursprung nicht. Natürlich
habe auch ein Kreis irgendwo einen Anfang, meinte
Arrhenius, doch sobald die Kreislinie geschlossen sei, sei
die Frage nach ihrem Anfang hinfällig; sie werde deshalb
belanglos, weil sie unbeantwortbar sei. Man müsse, so
Arrhenius, an den Anfang des Kreises mit allem Respekt
einen Schöpfer setzen oder eben das, was man allgemein mit
"Gott" bezeichne. Dem kann ich mich nur bescheiden
anschliessen.
[Hier ist die Antwort auf die Frage, von wo das Leben kam:
Die Kraft, die wir als "Gott" bezeichnen, ist die Kraft,
die die Moleküle formt und zusammenstellt und so die
Schöpfung vollbringt].
[Arrhenius: Verteilung
von Lebenskeimen über Meteoriten]
Vom selben Forscher Arrhenius stammt auch die
"Panspermia-Theorie".
(Fussnote 81: Crick,
F.H., und Orgel, L.E.: Directed Panspermia. In: Icarus,
Nr. 19, London 1973)
Demnach breiten sich die Lebenskeime überall im Kosmos aus
- so automatisch und selbstverständlich, wie sich Staub
über die gesamte Erde verteilt. Professor Sir Fred Hoyle
und der indische Professor N.C. Wickramasinghe, ein
Mathematikgenie, untersuchten die Panspermia-Theorie und
belegten blitzsauber, wie sich Lebenskeime über Meteoriten
im gesamten Universum verteilen.
(Fussnote 82: Hoyle,
Fred, und Wickramasinghe, N.C.: Die Lebenswolke.
Frankfurt / Main 1979)
Jeder Astrophysiker weiss, dass im Universum schier
ununterbrochen irgendwelche Planetensplitter oder Kometen
auf irgendwelchen Planeten einschlagen. Der Effekt? Neue
Planetensplitter. Durch den Aufprall eines Meteoriten auf
der Erde wird irdisches Gestein ins All geschleudert,
schlicht und einfach deshalb, weil die Wucht des Aufpralls
so massiv sein kann, dass die kleineren Brocken aus der
Erdanziehung herauskatapultiert werden. Und was enthalten
diese Felsbrocken: selbstverständlich auch Lebenskeime!
Die Ausbreitung interstellarer Lebenskeime begann bereits
vor Jahrmilliarden, und wer sich dieser Einsicht
verschliesst, wird wohl das berühmte Brett vor dem Kopf
haben.
[Prof. F. Crick:
Mikroorganismen gibt es seit Milliarden Jahren und
verbreiten sich über Raumschiffe oder Meteoriten (?)]
Professor Francis Crick, immerhin Nobelpreisträger und
damit wohl auch nicht gerade ein Phantast, ging noch einen
Schritt weiter. Er fügte hinzu, eine fremde Zivilisation
hätte bereits vor Jahrmilliarden mit Hilfe von
Raumschiffen Mikroorganismen ins Weltall schiessen können
und letztlich das ganze Universum damit infiziert (S.192).
(Fussnote 83: Crick,
Francis: Das Leben selbst. Sein Ursprung, seine Natur.
München und Zürich 1981)
nach der Mitteilung der NASA, man habe primitives Leben in
einem Meteoriten vom Mars entdeckt, kam plötzlich die
Frage auf, ob es nicht vielleicht umgekehrt gewesen sei.
Ob möglicherweise vor Jahrmilliarden ein Erdsplitter durch
einen Meteoriteneinschlag zum Mars gelangt sei und damit
den Mars erst mit irdischen Lebensbausteinen infiziert
habe. "Sind wir vielleicht die Marsianer?" formulierten
kecke Journalisten.
Die Fragerei ist typisch menschlich - es muss BEI UNS
begonnen haben - und bringt die Fragesteller nur noch mehr
in die Klemme. Wenn die Erde das universelle Leben
hervorgebracht hätte, müsste dies bereits vor vier
Milliarden Jahren geschehen sein, weil sonst der Mars
logischerweise nicht von der Erde "infiziert" worden wäre.
Und wäre der Mars infiziert worden, so könnte dies auch
auf anderen Planeten geschehen sein. Dementsprechend
hätten wir - wenn auch unwissentlich - UNSERE
Basisbausteine ins All geschossen, und die Frage, wieso
Ausseriirdische "irdisch" sein können, wäre vom Tisch
(gleicher Ursprung).
Diese Art von Ratespiel ist aber schon deshalb hirnrissig,
weil es nicht bei uns begonnen haben KANN. Wie Hoyle und
Wickramasinghe unwiderlegbar bewiesen, reichte die Zeit
dafür nicht aus.
(Fussnote 82: Hoyle,
Fred, und Wickramasinghe, N.C.: Die Lebenswolke.
Frankfurt / Main 1979)
Hätte die Erde trotz aller Widersprüche tatsächlich
primitives Leben hervorgebracht und den Mars NICHT
infiziert, so würde dies andersherum bedeuten, dass sich
Leben zweimal unabhängig voneinander gebildet hätte: auf
dem Mars und bei uns. Wenn dies in einem kleinen
Sonnensystem wie dem unsrigen gleich zweimal geschehen
konnten, muss es in den Weiten unserer Milchstrasse
millionenfach passiert sein. Eine andere Logik kann nicht
gelten.
[Däniken: Das Leben auf
der Erde ist ein relativ junges Leben - auf anderen
Planeten ist das Leben viel weiter entwickelt]
Nun ist die Erde im Vergleich zur Milchstrasse, geschweige
denn zu anderen Galaxien, ein junger Planet. Ergo muss es
auf Welten, die Jahrmilliarden älter sind als die unsrige
und die dementsprechend viel mehr Zeit hatten,
komplizierte Lebensformen heranzubilden, von intelligentem
Leben nur so wimmeln. Da jene älteren Lebensformen
wiederum ein Interesse daran hatten (S.193),
ihre eigenen Lebensbausteine im Universum zu verbreiten
(Nachfolger der "Von-Neumann-Maschinen"), sind wir ihnen
oder sie uns ähnlich. So oder so, ob Panspermia-Theorie
oder Ausbreitung durch intelligente Ausserirdische: Wir
sind nie und nimmer allein im Weltall!
[Astronom Wertz über die
junge Erde]
Wie die Fachliteratur belegt, sind all dies nicht die
Träumereien eines abgehobenen Einzelgängers.
(Fussnote 84: Merkle,
Ralph C.: Molecular Nanotechnology. In: Frontiers of
Supercomputing - II: A National Reassessment. University
of California Press 1992)
(Fussnote 85: Merkle, Ralph C.: Two types of Mechanical
Reversible Logic. In: Nanotechnology, Vol. 4, 1983,
Seiten 114-131)
(Fussnote 86: Drexler, Eric K.: Molecular Engineering:
an approach to the development of general capabilities
for molecular manipulation. In: National Academy of
Sciences, USA, 78, Seiten 5275-5278)
(Fussnote 87: Merkle, Ralph C.: A Proof About Molecular
Bearings. In: Nanotechnology, Band 4, 1993, Seiten
86-90)
(Fussnote 88: Merkle, Ralph C.: Self Replicating Systems
and Molecular Manufacturing. In: Journal of the British
interplanetary Society, Band 45, 1992, Seiten 407-413)
Bereits vor 20 Jahren berechnete der Astronom James R.
Wertz, dass Ausserirdische unser Sonnensystem problemlos
in Abständen von 7,5 mal 105 Jahren besucht haben könnten,
das bedeutet in den vergangenen 500 Millionen Jahren
durchschnittlich 640 mal.
(Fussnote 89: Wertz,
James R.: The Human Analogy and the Evolution of
Extraterrestrial Civilisations. In: Journal of the
British Interplanetary Society, Band 29, Nr. 7/8, 1976)
Und Dr. Martin Fogg von der Universität London machte zehn
Jahre später darauf aufmerksam, dass die gesamte Galaxis
vermutlich schon besiedelt gewesen sei, als unsere Erde
gerade Konturen annahm.
(Fussnote 90: Fogg,
Martin J.: Temporal Aspects of the Interaction among the
First Galactic Civilisations. The Interdict Hypothesis.
In: Icarus, Band 69, 1987)
[Die dumme NASA schwärmt
in irdischen Utopien]
Was wissen wir denn schon in unserer "splendid isolation"?
In den Gefilden der Science-Fiction findet man Wurmlöcher,
durch die Raumschiffe mit mehrfacher
Überlichtgeschwindigkeit rasen. Da gibt es das
"Space-Time-Hypersurfing" oder den in TV-Serien so
beliebten "Warp-Antrieb". Vorerst nichts als Utopien. Wie
lange noch? Die NASA schuf eine Arbeitsgruppe, die sich
mit diesen Utopien ernsthaft beschäftigen soll. Die
"Breakthrough Propulsion and Power Working Group" ist dem
"Advanced Space Transportation Program" der NASA
angegliedert. Das Team von Raumfahrtwissenschaftlern,
Physikern und Astrophysikern soll die prinzipielle Suche
nach derartigen Raumfahrtmöglichkeiten analysieren. Dies
selbst dann, wenn sie der "etablierten theoretischen
Sichtweise zuwiderlaufen."
(Fussnote 91: Fiebag,
Johannes: Völlig abgehoben? In: Ancient Skies, Nr.
6/1996, 20. Jahrgang)
Und die integren und klugen Astronomen, die immer wieder
fragen, wo denn diese Ausserirdischen sind, wenn es sie
angeblich gibt, die sollten den ETs eher dankbar sein,
dass sie nicht aufdringlich werden.
[Der Vatikan knickt ein
und anerkennt am 25.10.1996 die "Evolutionstheorie" von
Darwin]
Während ich diese Seiten schreibe, meldet die Weltpresse,
der Vatikan habe, wenn auch mit 100 Jahren Verspätung,
Charles (S.194)
Darwins Evolutionstheorie anerkannt. Noch im Jahre 1950
hatte der damalige Papst Pius XII. in der Encyklika
"Humani generis" ("Vom Ursprung der Menschheit")
verkündet, Darwins Evolutionslehre sei nur als Hypothese
zu betrachten. Jetzt richtete Papst Johannes Paul II. eine
Botschaft an die Päpstliche Akademie der Wissenschaften,
in der Darwins Evolutionstheorie auch den kirchlichen
Segen erhielt. Erstaunt liest man:
<Neue Erkenntnisse
bringen uns dazu, in der Evolution mehr als nur eine
Hypothese zu sehen.>
Einschränkend vermerkt der Papst, die Evolutiontheorie
gelte nur für den Leib:
<Die Seele wird
unmittelbar von Gott geschaffen.>
(Fussnote 92: Der Mensch stammt doch ab. In: Fokus, Nr.
44, 1996)
Nach dieser kirchlichen Lesart bestand der göttliche Plan
darin, dass "chemische und physikalische Vorgänge ihren
Lauf nahmen". Der Sekretär der Schweizerischen
Bischofskonferenz, Nicolas Betticher, präzisierte dies:
<Gott sorgte für den
Urknall, er schuf Sterne, Wasser, Luft und Sonne. Daraus
ergaben sich die ersten Zellen, welche sich zu Amöben,
Tieren und schliesslich Menschen weiterentwickelten. Der
Unterschied zwischen Mensch und Tier besteht darin, dass
Gott in die Evolution eingriff, dem Menschen seinen
Geist einhauchte und ihn nah seinem Ebenbilde schuf.>
(Fussnote 93: Darwin ja - aber Gott sorgte für den
Urknall. Aus: Der Blick; Interview von Susanne Stettler;
28. 10.1996)
[Wenn die Evolutionslehre
von Darwin gilt - dann gilt der Sündenfall nicht mehr]
Die superklugen Theologen der römischen Kirche scheinen
nicht gemerkt zu haben, dass sie damit das Fundament der
biblischen Schöpfungsgeschichte zerschlugen. Was bleibt
von der im Paradies begangenen "Erbsünde", wenn die
Entwicklung doch nach Darwinschem Muster ablief? Und wozu
ist denn noch eine "Erlösung" durch den eingeborenen "Sohn
Gottes" vonnöten, nachdem die "Erbsünde" nie stattgefunden
hat?
[Der hebräische Text sagt
es genau: Götter schufen den Menschen, nicht nur ein
Gott - die Götter waren Ausserirdische]
Übrigens war es nicht Gott, der den Menschen "nach seinem
Ebenbilde schuf", sondern es waren "die Götter" - in der
Mehrzahl. So steht es auch im hebräischen Original des
Ersten Buches Mose. (Das Wort "Elohim", das an dieser
Stelle in der Genesis verwendet wird, ist ein
Pluralbegriff). Wird jetzt noch das Wörtchen "Götter"
durch "Ausserirdische" ersetzt, so sitzt der Nagel (S.195)
richtig. Doch diese Erkenntnis wird wohl erst eingestanden
werden, wenn ETs auf dem Petersplatz [in Rom] eine Feier
zu Ehren der unendlichen Schöpfung zelebrieren. Dann folgt
die Enzyklika "Ad honorem extraterrestris" ("Zu Ehren der
Ausserirdischen").
Blasphemie? - Ach, Unsinn! Schliesslich bleibt am Ende der
Kette die Schöpfung, der grandiose Geist hinter dem
Universum. Oder eben: Gott (S.196).
Faszinierendes Nasca
Die Fotos auf den Seiten 198 bis 205 sind ergänzende
Abbildungen der Sammlung von Dr. Cabrera in Ica, Peru. Die
Fotos auf den Seiten 206 bis 214 geben Eindrücke aus der
Gegend von Nasca wieder, die im Text nicht beschrieben
wurden. Der Betrachter wird stets auf neue Überraschungen
und Ungereimtheiten stossen (S.197).
[Die Fotos wurden in die vorigen Kapitel integriert].
Liebe Leserin, lieber Leser
[Dänikens Helfer]
Ein Sachbuch ist etwas anderes als ein Roman. Zwar darf
auch der Sachbuchautor phantasieren und theoretisieren,
doch zunächst muss er recherchieren. Dies kann Jahre
dauern und recht viel Geld kosten. Weder Flüge noch
Kameraausrüstung sind gratis, und Büroräume, Mitarbeiter
und und und müssen bezahlt werden. Um so glücklicher darf
ich mich schätzen, einige Freunde zu haben, die mir immer
wieder selbstlos helfen. Da ist Uli Dopatka, Bibliothekar
an der Universität Bern, der mir Mengen von Literatur
besorgte. Oder Valentin Nussbaumer, der mich zusammen mit
Uli wochenlang bei Dr. Cabrera und in Nasca unterstützte.
Nicht zu vergessen Peter Kaschel, ein Studienrat in
Recklinghausen. Er besitzt den Mut, das umstrittene Thema
"Däniken" im Gymnasium zu behandeln. Zudem durfte ich ihm
mein Manuskript zur Korrektur schicken. Oder meine guten
Bekannten Dr. Eenboom, Peter Belting und Conny Lübbers,
die viel Zeit opferten, um einen antiken Flieger in Form
eines flugtauglichen Modells zu realisieren. Dann mein
Sekretär Kilian Bohren, der sich in kürzester Zeit in
meinem Büro einlebte und sich inzwischen längst daran
gewöhnt hat, einen aufregenden Betrieb auch ohne meine
Präsenz zu führen. Und last but not least meine Frau
Elisabeth, die viel Geduld und Verständnis für meine
Arbeit zeigt, obwohl ich so selten zu Hause bin (S.215).
Ihnen allen gilt mein Dankeschön nicht als Verpflichtung,
sondern als Gebot des Herzens.
[Die Gesellschaft der
Astronauten im Altertum ("Ancient Astronaut Society")]
Und an Sie, verehrte Leserin, verehrter Leser, habe ich
eine Bitte. Wenn Sie das Thema interessiert, dem ich mich
seit nunmehr über 35 Jahren widme, dann verlangen Sie doch
bitte eine Gratisinfirmation über die "Ancient Astronaut
Society". Dies ist eine internationale Gesellschaft, die
alle zwei Monate ein reichhaltiges vierfarbiges Magazin
herausgibt. Dort erfährt man stets das Neueste zur
Thematik der Ausserirdischen, doch auch, wo Kongresse und
Meetings stattfinden oder wann ich eine kleine Reisegruppe
zu lohnenden Zielen führe. Eine Postkarte mit Ihrem
Absender genügt: An: AAS, Postfach, Ch-3803 Beatenberg
(E-Mail: assworldwide@access.ch; Informationen über [die
Webseite]: www.access.ch/aas).
Nasca ist EINES der grossen Rätsel unserer Welt. Es gibt
andere, und zwar auf allen fünf Kontinenten. Sie sind aber
nur wenigen Menschen zugänglich. Lediglich eine winzige
Minderheit der Erdbewohner hat die Möglichkeit, Reisen in
ferne Länder zu unternehmen, feuchte Dschungelgebiete zu
besuchen oder Ziele in ausgetrockneten Wüsten anzusteuern.
Es gibt für die Jugend noch viel zu erforschen, doch erst
die Fragezeichen führen zu möglichen Lösungen.
Wir möchten vielen Menschen die Gelegenheit verschaffen,
die grossen Rätsel dieser Welt dreidimensional, lebendig
und interaktiv zu studieren. Dazu planen wir einen
Erlebnispark, der in den kommenden Jahren in Interlaken im
Berner Oberland entstehen wird [Stand 1996]. Eine Stiftung
ist ins Leben gerufen worden, und eine kompetente
Projektgruppe arbeitet daran. Wie Sie dabei mitmachen
können, erfahren Sie in einem ausführlichen Prospekt, den
ich Ihnen gerne gratis zuschicke. Bitte schreiben Sie an:
Erich von Däniken, CH-3803 Beatenberg.
Mit freundlichen Grüssen
Erich von Däniken (S.216)