<Kapitel 5: "Götter" und
Menschen paarten sich gern - Eine weitere Schau neuer
Fahrzeuge - Angaben über Beschleunigungskräfte - Der
erste Tatsachenbericht über einen Blick aus einem
Raumschiff - Ein Überlebender der Sintflut erzählt - Was
ist "Wahrheit"?>
Kapitel 5a: Die Sumerer
und das Gilgamesch-Epos
[Der Fund der Tontafeln in den Ruinen von Ninive bei
Mosul]
<Um die Jahrhundertwende wurde im Hügel [Ruinenhügel] von
Kujundschik (die Ruinenhügel des Palasts von Ninive bei
Mosul [web01]) ein aufsehenerregender Fund gemacht: Auf
zwölf Tontafeln eingekerbt fand man ein Heldenepos von
starker Ausdruckskraft; es gehörte zur Bibliothek des
Assyrerkönigs Assurbanipal. Das Epos war in Akkadisch
geschrieben; inzwischen wurde ein zweites Exemplar gefunden,
das auf den König Hamurabi zurückgeht.>
Das Gilgamesch-Epos ist die Genesis in der Bibel: Däniken
schildert:
<Eindeutig steht fest, dass die Urfassung des
Gilgamesch-Epos den Sumerern zu verdanken ist, diesem
geheimnisvollen Volk, dessen Herkunft wir nicht kennen, das
uns aber die erstaunlichen Zahlenreihen und eine grossartige
Astronomie hinterliess. Evident ist auch, dass der rote
Faden im Gilgamesch-Epos parallel zur Genesis der Bibel
verläuft.
[Gilgamesch-Epos=Genesis der Bibel, nur 2000 Jahre früher.
Die jüdischen Schreiber haben scheinbar abgeschrieben!]
["Himmelsgott" Gilgamesch in Uruk Tafel 1: Stadtmauer,
erhabenes Haus, Wächter - halb Ausserirdischer, halb
Mensch - Schönheit und Kraft]
Auf der ersten Tontafel der Funde von Kujundschik [Ninive]
wird berichtet, dass der siegreiche Held Gilgamesch die
Mauer um Uruk gebaut hat. Man liest, dass der "Himmelsgott"
in einem erhabenen Haus wohnte, das über Kornspeicher
verfügte und dass auf den Stadtmauern Wächter standen. Es
ist zu erfahren [S.75], dass Gilgamesch eine Mischung von
"Gott" [Ausserirdischer] und Mensch war: Zu zwei Dritteln
"Gott" [Ausserirdischer], zu einem Drittel Mensch. Pilger,
die nach Uruk kamen, sahen das Bild seines Leibes in Staunen
und Furcht, weil sie nie zuvor etwas Ähnliches an Schönheit
und Kraft gesehen hatten. Wieder also steht am Beginn des
Berichtes der Gedanke einer Befruchtung von "Gott" und
Mensch [Nachkomme aus Ausserirdischem und Mensch].
Gilgamesch
in Uruk
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Der Riese Gilgamesch [5]
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Karte des Irak mit den assyrischen Städten der
Anfangszeit mit Uruk als Hauptstadt [6]

Die Stadt Uruk, die erste Hauptstadt von Assyrien,
Rekonstruktion [7]
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In der Bibel wird Uruk mit Erech bezeichnet
[web07].
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[Tafel 2: Aruru stellt Enkidu auf die Welt]
Die zweite Tafel weiss zu melden, wie eine weitere Gestalt -
Enkidu - von der Himmelsgöttin [weibliche Ausserirdische]
Aruru geschaffen wird. Enkidu wird sehr genau beschrieben:
Er sei am ganzen Körper behaart, er wisse nichts von Land
und Leuten, er sei mit Fellen bekleidet, esse Kräuter des
Feldes und trinke mit dem Vieh an gemeinsamer Tränke, auch
tummle er sich in der Flut mit dem Gewimmel des Wassers.

Enkidu mit Hörnern und Hufen - rechts Gilgamesh [8]
Als Gilgamesch, der König der Stadt Uruk, von diesem wenig
attraktiven Wesen hört, regt er an, man solle dem Primitiven
eine schöne Frau geben, damit er von dem Vieh entfremdet
werde. Enkidu, der Primitive, fällt (ob mit Vergnügen wird
nicht berichtet) auf den Trick des Königs herein und
verbringt sechs Tage und sechs Nächte mit einer
halbgöttlichen Schönheit [eine Halb-Ausserirdische]. - Diese
kleine königliche Kuppelei gibt zu denken: In einer
barbarischen Welt liegt der Gedanke an eine Kreuzung
zwischen Halbgott und Halbtier doch nicht so nahe.
[Tafel 3: Der "Sonnengott" (der Chef-Ausserirdische)
lässt Enkidu auf das Mutterraumschiff holen]
Und die dritte Tafel weiss nun wieder von einer Wolke aus
Staub, die aus der Ferne kam, zu berichten: Der Himmel habe
gebrüllt, die Erde gebebt, und schliesslich sei der
"Sonnengott" [der Chef-Ausserirdische mit dem
Mutterraumschiff] gekommen und habe Enkidu mit mächtigen
Flügeln und Krallen gepackt [ein Zubringerraumschiff hat ihn
eingefangen]. Man liest mit Erstaunen, dass es wie
Bleischwere auf Enkidus Körper gelegen habe und dass ihm das
Gleichgewicht seines Körpers wie das Gewicht eines Felsens
vorgekommen sei [S.76].
Billigen wir den alten Erzählern nicht weniger Phantasie zu,
als wir sie aufzubringen vermögen - und ziehen wri auch noch
die Zutaten der Übersetzer und Kopisten ab, dann bleibt doch
die Utopie des Berichts übrig: Woher sollten und konnten die
alten Chronisten wissen, dass die Last des Körpers bei einer
gewissen Beschleunigung so schwer wie Blei wird? [Das
Zubringerraumschiff hat schnell beschleunigt] - Uns sind die
Gravitations- und Beschleunigungskräfte bekannt. Wenn ein
Astronaut [Atmosphäronaut] bei seinem Start mit mehreren
gravos in seinen Sitz gepresst wird, dann ist das
vorausberechnet.
Welche Phantasie aber gab den alten Chronisten diesen
Gedanken ein? [Die wussten, dass da Raumschiffe im Spiel
sind].
[Tafel 5: Gilgamesch und Enkidu wandern zum Götterberg
zur Kriegsgöttin Irninis / Ischtar]
Die fünfte Tafel berichtet, wie sich Gilgamesch und Enkidu
auf den Weg machen, den Wohnsitz der "Götter" gemeinsam zu
besuchen. Von weitem schon habe der Turm, in dem die Göttin
Irninis (Kriegsgöttin Ischtar [web04], Inanna [web05])
lebte, gestrahlt. Pfeile und Wurfgeschosse, die sie als
vorsichtige Wanderer auf die Wächter schleuderten, seien
wirkungslos abgeprallt.
Die beiden gehen zur
wichtigsten Göttin Assyriens:

Die assyrische Kriegsgöttin, Planetengöttin und
Liebesgöttin [web06] Ischtar / Inanna / Irninis
[9] - [die Ausserirdische, die die Intrigen
streut und Kriege sät] - Ischtar-Palast,
Ausgrabungen der 1930er Jahre [10]
<Ištar war die wichtigste
babylonische
Göttin. Sie wurde sowohl als Morgen- als
auch als Abendstern verehrt.
Ištar kann in männlicher und weiblicher Form
auftreten [4].
Ihr Symboltier ist der Löwe.> [web06]
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Und als sie das Gehege der "Götter" [Ausserirdischen]
erreichten, dröhnte ihnen eine Stimme entgegen:
"Kehrt um! Kein Sterblicher kommt auf den heiligen Berg, wo
die Götter wohnen, wer den Göttern ins Angesicht schaut,
muss vergehen."
"Du kannst mein Angesicht nciht schauen, denn kein Mensch
bleibt am Leben, der mich schaut..." heisst es bei Moses im
2. Buch.
[Tafel 7: Enkidu darf im Mutterraumschiff die Erde
umfliegenfliegen]
Auf der siebenten Tafel steht nun der erste
Augenzeugenbericht einer Raumfahrt [Atmosphärenfahrt], von
Enkidu mitgeteilt: Vier Stunden sei er in den ehernen
Krallen eines Adlers [Mutterraumschiff] geflogen. Und dies
ist der Bericht im Wortlaut:
"Er sprach zu mir: 'Schau hinunter aufs Land! Wie sieht es
aus? Blick auf das Meer! Wie erscheint es Dir?' Und das Land
[S.77] war wie ein Berg, und das Meer wie ein kleines
Gewässer. Und wieder flog er höher, vier Stunden hinauf, und
sprach zu mir: 'Schau hinunter aufs Land! Wie sieht es aus?
Blick auf das Meer! Wie erscheint es Dir?' Und die Erde war
wie ein Garten, und das Meer wie der Wasserlauf eines
Gärtners. Und wieder vier Stunden flog er höher und sprach:
'Schau hinunter aufs Land! Wie sieht es aus? Blick auf das
Meer! Wie erscheint es Dir?' Und das Land sah aus wie ein
Mehlbrei, und das Meer wie ein Wassertrog."

Das Land sieht aus wie ein Meelbrei und das Meer sieht aus
wie ein Wassertrog: Mittelmeer, Rotes Meer, Adria,
Schwarzes Meer... [11]
Hier muss irgendein Wesen den Erdball aus grosser Höhe
gesehen haben! Zu richtig ist der Bericht, als dass er
reines Produkt der Phantasie sein könnte! Wer hätte
beerichten können, dass das Land wie ein Mehlbrei, das Meer
wie ein Wassertrog ausgesehen habe, wenn noch nicht die
geringste Vorstellung der Erdkugel "von oben" bestanden hat?
Denn tatsächlich sieht die Erde aus beträchtlicher Höhe wie
ein Puzzlespiel aus Mehlbrei und Wassertrögen aus
[Mittelmeer, Rotes Meer, Schwarzes Meer].
Wenn auf der gleichen Tafel berichtet wird, dass eine Tür
wie ein lebender Mensch sprach, ist diese sletsae
Erscheinung für uns ohne Nachdenken als Lautsprecher
identifiziert.
[Tafel 8: Tod von Enkidu durch den "giftigen Hauch eines
Himmelstieres"]
Und auf der achten Tafel stirbt derselbe Enkidu, der die
Erde aus ziemlicher Höhe gesehen haben muss, an einer
geheimnisvollen Krankheit, so geheimnisvoll, dass Gilgamesch
fragt, ob ihn vielleicht der giftige Hauch eines
Himmelstieres getroffen habe [radioaktive Verseuchung,
siehe
S.95 über einen Atombombenabwurf in Indien]. Woher
wohl nahm Gilgamesch seine Ahnung, dass der giftige Hauch
eines Himmelstieres eine tödliche und unheilbare Krankheit
hervorrufen konnte?
[(Die tödliche Krankheit dauerte 14 Tage. Enkudi wurde zum
Tode verurteilt, weil er ein Himmelstier getötet hatte
[web08]].
[Tafel 9: Gilgamesch vor dem Sonnentor beim unendlichen
Meer - das ewige Leben ist nur für die Ausserirdischen]
Die neunte Tafel schildert, wie Gilgamesch den Tod seines
Freundes Enkidu beweint und beschliesst, eine weite Reise zu
den Göttern [Ausserirdischen] zu unternehmen, weil ihn der
Gedanke nicht [S.78] mehr loslässt, er könnte an derselben
Krankheit wie Enkidu sterben. Im Tafelbericht steht, dass
gilgamesch zu zwei Bergen kam, die den Himmel trugen und
dass sich zwischen diesen Bergen das Sonnentor wölbte. Vor
dem Sonnentor begegnete er Riesen, die ihn nach längerem
Gespräch passieren liessen, weil er ja selbst zu zwei Dritel
Gott sei. Schliesslich fand Gilgamesch den Park der Götter,
hinter dem sich das unendliche Meer weitete. Zweimal warnten
die Götter Gilgamesch auf seinem Weg:
"Gilgamesch, wohin läufst du? Das Leben, das du suchst,
wirst du nicht finden. Als die Götter den Menschen
erschufen, estimmten sie den Tod für die Menschen, das Leben
behielten sie für sich selbst."
[Utnapischtim, der Vater der Menschen]
Gilgamesch liess sich nicht warnen; auf jede Gefahr hin
wollte er Utnapischtim erreichen, den Vater der Menschen.
Utnapischtim aber lebte jenseits des grossen Meeres [auf
einem anderen Stern]; es führte kein Weg zu ihm und ausser
dem Sonnengott [Mutterraumschiff] flog kein Schiff hinüber.
Unter mannigfachen Gefahren überquerte Gilgamesch das Meer,
so dass die elfte Tafel seine Begegnung mit Utnapischtim
schildern kann.
[Tafel 10 mit der Begegnung mit der Ausserirdischen-Schenkin
Siduri [web09] wird von Däniken nicht beschrieben].
[Tafel 11: Utnapischtim erzählt seine Vergangenheit: Die
Sintflut - Utnapischtim=Noah der Bibel]
Gilgamesch fand die Gestalt des Vaters der Menschen nicht
grösser und breiter als seine eigene und er meinte, sie
seien einander ähnlich gewesen wie ein Vater dem Sohn.
Utnapischtim nun erzählte Gilgamesch seine Vergangenheit,
merkwürdigerweise in der Ich-Form.
Zu unserer Verblüffung bekommen wir von Utnapischtim eine
genauere Schilderung der Sintflut; er erzählt, dass die
"Götter" [Ausserirdische] ihn vor der kommenden grossen Flut
warnten und ihm den Auftrag gaben, eine Barke zu bauen, auf
die er Frauen und Kinder, seine Verwandtschaft und
Handwerker jedwelcher [S.79] Kunst bergen sollte. Die
Beschreibung des Unwetters, der Finsternis, der steigenden
Fluten und der Verzweiflung der Menschen, die er nicht
mitnehmen konnte, ist von einer heute noch packenden
Erzählungskraft. Wir hören auch hier - ähnlich wie in der
Bibel im Bericht Noahs - die Geschichte vom Raben und der
Taube, die aufgelassen wurden, und wie schliesslich, als die
Wasser sanken, die Barke auf einem Berg anlandete. - Die
Parallele vom Bericht über die Sintflut im Gilgamesch-Epos
und in der Bibel ist unzweifelhaft, sie wird auch von keinem
Forscher bestritten. Faszinierend an dieser Parallelität
ist, dass wir es mit anderen Vorzeichen und anderen
"Göttern" [Ausserirdischen] zu tun haben.
[Die jüdischen Schreiber haben nur abgeschrieben...]
Stammt der Sintflut-Bericht der Bibel aus zweiter Hand, so
wiest die Ich-Form der Erzählung Utnapischtims darauf hin,
dass im Gilgamesch-Epos ein Überlebender, ein Augenzeuge, zu
Wort kam.
[Die Barke am Ararat]
Dass im alten Orient vor einigen 1000 Jahren eine
Flutkatastrophe stattfand, ist eindeutig belegt.
Altbabylonische Keilschrifttexte geben sehr genau an, wo
Reste der Barke eigentlich zu finden sein müssten; an der
Südseite des Ararat [heute Ost-Türkei] fand man drei
Holzstücke, die vielleicht auf die Landestelle der Arche
deuten. Im übrigen sind die Chancen, Reste eines Schiffes,
das vornehmlich aus Holz gebaut war und das vor mehr als
6000 Jahren eine Flut überstand, zu finden, ausserordentlich
gering [S.80].

Kleiner und grosser Ararat, zwei erloschene Vulkane, Sicht
von Armenien aus in die Türkei [12]
[Es fragt sich schon, wie eine Überschwemmung bis in so
weite Höhen möglich sein soll...]
[These: Gilgamesch-Epos am Titicacasee - dann Verbreitung
über den ganzen Erdball]
Im Gilgamesch-Epos finden wir nicht nur allerfrüheste
Berichte, wir finden darin auch utopische Schilderungen, die
von keiner Intelligenz der Entstehungszeit der Tafeln
erfunden sein können und wie sie ebensowenig Überstezer und
Kopisten der Jahrhunderte, die darüber hinweggingen,
erdichtet haben [S.80] können. Denn in den Schilderungen
sind Tatsachen verborgen, die, mit heutigen Augen gesehen,
den Autoren des Gilgamesch-Epos bekanntgewesen sein müssen.
Kann eine neue Fragestellung ein wenig Licht in das Dunkel
bringen? Ist es möglich, dass sich das Gilgamesch-Epos gar
nicht im alten Orient, sondern im Raum Tiahuanaco ereignet
hat? Ist es denkbar, dass Nachkommen des Gilgamesch aus
Südamerika kamen und das Epos mitbrachten? Eine Bejahung der
Fragen ergäbe immerhin eine Erklärung für die Erwähnung des
Sonnentores [in Tiahuanaco], für die Überquerung des Meeres
[der Titicacasee] und zugleich für das plötzliche Auftauchen
der Sumerer, denn alle Schöpfungen des späteren Babylon
gehen bekanntlich auf die Sumerer zurück!
[All die Szenarien für die Sintflut wie Erdbeben mit
Tsunamis, Monsunklima oder das Füllen des Schwarzen Meeres
nach der Eiszeit können nicht erklären, wie die Barge bei
der Sintflut bis zum Ararat kommen soll. Der Ararat wird
beim Artikel "Sintflut" von Wikipedia sogar verschwiegen
[web10]. Wenn das Gilgamesch-Epos in der Region Tiahuanaco
stattgefunden hätte, dann wäre eine grosse Überschwemmung im
Tal des Titicacasees entstanden und die Barke des Noah wäre
an einem Berg zwischen Cusco und La Paz zu suchen. Eine
solche Überschwemmung wäre absolut real im Gegensatz zu
einer Überschwemmung,die von Uruk bis zum Ararat geht...]
[Moses und seine Schriften aus Ägypten: Er hat
wahrscheinlich aus der Bibliothek von Alexandria
abgeschrieben]
Zweifellos verfügte die ägyptische Hochkultur der Pharaonen
über Bibliotheken, in denen die alten Geheimnisse
aufbewahrt, gelehrt, gelernt und abgeschrieben wurden. Moses
wuchs - wir sagte es schon - am ägyptischen Hof auf,
sicherlich hatte er Zutritt zu den ehrwürdigen
Bibliotheksräumen. Moses war ein gelehriger und gelehrter
Herr, er soll ja auch fünf seiner Bücher ursprünglich selbst
geschrieben haben, obwohl es bis heute ein ungelöstes Rätsel
ist, in welcher Sprache er seine Bücher geschrieben haben
könnte.
Setzen wir die Hypothese, das Gilgamesch-Epos wäre von den
Sumerern über die Assyrer und Babylonier nach Ägypten
gekommen und der junge Moses hätte es dort gefunden und für
seine Zwecke adaptiert, dann wäre nicht die biblische,
sondern die sumerische Sintflutgeschichte die echte...
Darf man solche Fragen nicht stellen? Uns scheint, dass die
klassische Methode der urgeschichtsforschung festgefahren
ist und darum nicht zu den richtigen, hieb- und stichfesten
Ergebnissen kommen kann. Sie ist zu sehr an ihr Denkmodell
fixiert [S.81], es bleibt kein Spielraum für Phantasie und
Spekulation, die allein einen schöpferischen Impuls bringen
könnten.> [S.82]